Überzeugung: Wie deine Überzeugungen deine Welt erschaffen

 

 

Wie entstehen Überzeugungen und wie wirken sie sich auf deine Realität aus? Infos, 7 Tipps und Anleitung, wie man Überzeugungen verändern kann.

 

Eine Überzeugung ist eine Gewissheit, oder eine feste Meinung über einen Menschen, über eine Situation, über ein Ereignis, oder über die Welt an sich. Wer von etwas überzeugt ist, ist sich ganz sicher, dass seine Meinung und sein Weltbild das einzig richtige ist. Überzeugungen führen zu festen Glaubenssätzen, die eine bestimmte Theorie widerspiegeln, wie wir uns selbst, andere Menschen, oder die Welt sehen.

Überzeugungen sind reine Ansichtssache. Jeder Mensch sieht die Welt durch seine eigene Brille. Durch Erfahrungen und Prägungen ist eine bestimmte Einstellung entstanden, die dann zu einer bestimmten Sichtweise geführt hat. Manche tragen deshalb eine rosarote Brille, andere eine gelbe, aber auch karierte oder gestreifte liegen im Trend. Da wir Menschen durch verschiedene Brillen blicken, die bestimmte Einstellungen widerspiegeln, entsteht viel Ärger und Verdruss, man fühlt sich nicht verstanden, nicht ok, abgelehnt, oder versteht sich selbst nicht.

 

Wie entstehen Überzeugungen?

 

Überzeugungen haben drei verschiedene Wurzeln, die da wären:

 

  1. Gene

Forscher des Max-Planck-Instituts für Immunbiologie und Epigenetik in Freiburg haben in Studien gezeigt, dass sowohl die vererbte DNA selbst, als auch vererbte epigenetische Strukturen an die Nachkommen über eine Art epigenetisches Gedächtnis weitergegeben werden. Aus schamanischer Sicht kann ich das nur bestätigen, denn es ist offensichtlich, dass auch Überzeugungen, Verhaltensweisen und bestimmte Reaktionen genetisch einfach von einer Generation an die nächste übertragen werden.

  1. Erziehung, Bildung und Gesellschaft

Die Erziehung und das Vorbild der Eltern hinterlassen in uns bestimmte Überzeugungen, denn sie erklären uns als Kind ihre Sicht der Welt, die wir erst einmal übernehmen, meist unbewusst. Auch die Bildungseinrichtung Schule und die Gesellschaft, in der wir aufwachsen prägt uns durch bestimmte Regeln und Vorstellungen. Wir übernehmen auch von Freunden oder Gleichgesinnten deren Überzeugungen, nur um akzeptiert zu werden.

  1. Eigene Erfahrungen

Bestimmte Erfahrungen und traumatische Ereignisse hinterlassen Überzeugungen. Wenn dich einmal ein Hund gebissen hat, kommst du unter Umständen zu der Überzeugung, dass alle Hunde gefährlich sind.

 

„Überzeugungen oder Glaubenssätze können ausbremsen aber auch motivieren, sie sind aber immer Erschaffer deiner Realität“

 

Wie wirken sich Überzeugungen aus?

 

Überzeugungen steuern unser Leben in eine bestimmte Richtung. Wenn du glaubst, dass das Leben schwer ist, oder dass du zu alt, zu dumm, zu klein, zu groß, zu schwach oder sonst was bist, dann wird das großen Einfluss darauf haben, wie du dich selbst und die Welt um dich herum betrachtest. Dann wirst du dich vermutlich öfter als Opfer erleben, dich hilflos fühlen und vielleicht auch ängstlicher sein, als andere Menschen.

Es gibt aber auch Überzeugungen, die hilfreich und unterstützend sein können. Wenn du glaubst, dass du als Gewinner geboren wurdest, oder dass du es verdient hast glücklich, erfolgreich und gesund zu sein, dann wird dich diese Einstellung eher beflügeln und motivieren.

 

Wir brauchen Überzeugungen auch, um für uns selbst das richtige vom falschen unterscheiden zu können. Überzeugungen spiegeln zudem deine Meinung wider, im positiven wie im negativen Sinne. Diese wird auch bestimmte Menschen und Ereignisse in dein Leben hineinziehen. Denn wenn du beispielsweise glauben würdest, dass die meisten Menschen Idioten sind, dann würdest du dich zurückziehen und andere eher meiden. Das führt aber zu Isolation und Einsamkeit.

 

Eine Überzeugung ist aber reine Ansichtssache und Ansichten lassen sich verändern.

 

 

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7 Tipps, wie man Überzeugungen verändern kann

 

Überzeugungen lassen sich verändern durch:

 

1# Distanz

Trete einen Schritt zurück und höre dir selbst einmal einen Tag oder eine Woche lang zu, was du so alles an Meinungen von dir gibst. Du wirst zum Beobachter und erfährst durch diese Distanz einiges über dich und deine Überzeugungen.

2# Selbstreflektion

Frage dich, ob das wirklich deine Überzeugungen sind, oder ob du diese von Mutter, Vater oder der Gesellschaft übernommen hast. Dann wären das fremde Meinungen, die über dich und deine Sichtweise bestimmen, das willst du wohl eher nicht.

3# Wahrheitsfindung

Es gibt nicht nur eine Wahrheit und auch bestimmte Überzeugungen müssen nicht wahr sein. Überprüfe, ob das was du glaubst, wirklich so ist. Wir übernehmen heutzutage auch Meinungen aus sozialen Netzwerken und glauben das ist wahr. Aber ist das so? Überprüfe deshalb deine Glaubenssätze auf ihren Wahrheitsgehalt.

3# Selbstfindung

Erlaube dir, dir eine eigene Meinung zu bilden, die dir und deinem Wesen entspricht. Du darfst eine individuelle Sichtweise haben, genau das macht dich ja aus! Wenn du dir dann eine Meinung zugestehst, dann kannst du auch anderen ihre Sichtweise gönnen, ohne zu verurteilen.

4# Filtern

Frage dich, welche deiner Überzeugungen stärkend und welche sich schwächend auf dich und deine Lebensumstände auswirken. Schenke nur den Überzeugungen glauben, die dir dienen und die dich besser machen!

5# Veränderung der inneren Einstellung

Durch bestimmte Überzeugungen nehmen wir auch anderen Menschen gegenüber manchmal eine unangemessene Haltung ein. Bei den Indianern gibt es ein Sprichwort: „Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin“. Wir wissen oft nicht warum sich andere so oder so verhalten. Das spielt auch keine Rolle, denn wir haben nur über unser eigenes Verhalten wirklich die Kontrolle. Sei deshalb du selbst die Veränderung, die du dir von anderen wünschen würdest.

6# Positives Denken

Unsere Gedanken bestimmen über unsere Haltung. Erlaube deinen negativen Gedanken nicht mehr, Macht über dich zu gewinnen. Sage gleich Stopp, und verkehre sie in einen positiven Gedanken.

7# Andere Überzeugungen festlegen

Positive Überzeugungen lassen negative Muster verschwinden und erzeugen eine positive kraftvolle Energie, die dich beflügelt. Du könntest ab heute glauben, dass jede Situation zu deinem Besten ist, dass sie dir dient und dir hilft, dich persönlich weiter zu entwickeln. Du könntest denken, dass du selbst für dein Glück verantwortlich bist, und dass sich das deshalb auch realisieren lässt. Wenn du diese Überzeugungen einfach für dich festlegst, dann kannst du sie quasi über die alten Vorstellungen darüberlegen, das macht diese dadurch unwirksam.

 

Anleitung zur spirituellen Veränderung von Überzeugungen

Suche dir einen ruhigen Platz an dem du ungestört bist. Stelle dir vor, dass du wie ein Geist über deinem Körper schwebst und dich von oben betrachtest. Verbinde dich mit deinem Höheren Selbst, das wie eine leuchtende goldene Kugel über dir schwebt. Was für eine Einstellung und Überzeugung reift jetzt in dir? Spüre, wie du zu einer neuen Sichtweise kommst, die von Liebe und Toleranz getragen wird. Lasse dich langsam in deinen Körper hinein sinken und spüre, wie Körper, Seele und Geist vollkommen miteinander verbunden sind.

 

Wir brauchen bestimmte Überzeugungen und Glaubenssätze, um die Welt für uns zu ordnen. Sie geben uns Halt und Sicherheit, denn wir identifizieren uns damit. Suche dir deshalb positive und lebensbejahende Überzeugungen, denn sie schenken dir Kraft, Energie und Wohlbefinden.

 

 

Sabine Ruland - ONARISDanke, dass du meinen Ausführungen deine Zeit geschenkt hast.

Herzlichst Sabine Ruland

 

 

 

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Mehr Leichtigkeit im Leben realisieren – 21 Tipps zur Selbsthilfe

 

Leichtigkeit realisieren - 21 Tipps

 

Ist dir im Alltag deine Leichtigkeit verloren gegangen, oder möchtest du noch mehr Leichtigkeit in dein Leben bringen? Wenn ja, dann ist dieser Beitrag genau richtig für dich, denn du erfährst, wie du mehr Leichtigkeit in deinem Leben realisieren kannst.

21 Tipps zur Selbsthilfe schenken dir positive Veränderungen, die dein Leben mit mehr Schwung, mehr Freude und mehr Leichtigkeit erfüllen. Statt Gegenwind auszuhalten, kannst du Rückenwind genießen!

Bei allem was einem im Leben so widerfährt, ist es nicht immer einfach sich eine gewisse Leichtigkeit zu bewahren. Turbulenzen, Schicksalsschläge, Lebenskrisen oder einfach der alltägliche Stress sind belastend.  Schnell gewinnt der Ernst des Lebens die Oberhand, man glaubt funktionieren zu müssen, oder ein Gefühl der Schwere macht sich breit. Das Leben ist nicht immer leicht, das ist nun mal so. Vieles kann man auch nicht ändern, aber die eigene Haltung zum Leben und den Dingen gegenüber die einem begegnen, das kann man schon.

Es gilt die Balance zu finden zwischen dem Ernst und der Leichtigkeit, so dass wir trotz Belastungen das Leben als lebenswert ansehen können. Denn zu viel Leichtigkeit kann uns leichtsinnig machen und zu viel Ernst raubt uns die Lebensfreude.

Es gibt Menschen, die trotz schwerer Schicksalsschläge leuchtende Augen haben und mit Mühelosigkeit und Unbekümmertheit durchs Leben gehen. In der Psychologie nennt man diese Fähigkeit Resilienz, das ist eine psychische Widerstandskraft, die in jedem Menschen angelegt ist. Auf diese Kraft können wir also bauen, denn sie hilft uns immer wieder aufzustehen.

Warum deine Leichtigkeit verloren geht

 

Es gibt verschieden Ursachen, warum das Leben beschwerlich sein kann. Einmal natürlich dadurch, dass wir mit Problemen oder Schicksalsschlägen konfrontiert sind, die wir nur schwer bewältigen können. Doch wir haben heutzutage viele Möglichkeiten uns dabei helfen zu lassen. Leider gibt es immer noch viele Menschen, die lieber verdrängen oder wegschauen, doch davon wird nichts besser. Im Gegenteil, Gefühle und Erlebnisse, die nicht verarbeitet worden sind, beschweren dein Leben ständig.

Eine andere Ursache ist, dass jeder von uns unbewusst emotionale Belastungen aus dem Elternhaus und aus den Ahnenlinien trägt, oder auch von anderen Menschen, die einem nahe stehen. Aus Liebe werden Belastungen mitgetragen, doch das hilft niemandem und beschwert das eigene Leben.

Interessant wird es, wenn man sich bewusst macht, in welchen Bereichen man sich selbst unter Druck setzt, an sich zweifelt, oder sich nicht gut genug findet. Manche glauben auch fest daran, dass das Leben schwer ist, weil man ihnen das vorgelebt hat, oder weil sie Sprüchen geglaubt haben wie: „das Leben ist kein Wunschkonzert“, oder: „das Leben ist wie eine Hühnerleiter, kurz und beschissen.“

Alle genannten Ursachen sabotieren die Leichtigkeit in deinem Leben, ziehen dich runter und lassen ein Gefühl von Schwere entstehen.

 

Leichtigkeit lernen – 21 Tipps zur Selbsthilfe

 

  1. Schwere abgeben

Ein Gefühl der Schwere kann durch belastende Erlebnisse entstehen, aber auch dadurch, dass du die Schicksale deiner Eltern oder die der Vorgenerationen mit trägst. Spüre den Rucksack auf deinem Rücken, in dem du unbewusst einiges durchs Leben schleppst, was nicht zwingend wirklich dir gehört. Nimm diesen Rucksack in deiner Vorstellung ab, sieh nach, was darin ist und lasse ihn dann einfach stehen.

  1. Druck abbauen – und nicht mehr müssen müssen

Da wir Menschen vor allem geliebt werden wollen und Anerkennung bekommen möchten, setzen wir uns oft unnötig unter Druck. Wir versuchen perfekt, hilfsbereit, oder ein guter Mensch zu sein, der korrekt seinen Pflichten nachkommt.  Gleichzeitig wollen wir eine Familie gründen, ein Haus bauen und bitteschön auch noch mega erfolgreich sein. Das ist schwer, da hat die Leichtigkeit keinen Platz. Fokussiere dich auf das Wichtigste und nimm den Druck raus, und schon macht sich Gefühl von Erleichterung breit.

  1. Verändere, was du verändern kannst

Viele finden sich mit ungünstigen oder belastenden Lebensumständen ab, anstatt etwas zu verändern. Doch du hast nur dieses eine Leben. Es wäre doch schade, wenn du am Ende nicht auf ein lebenswertes und schönes Leben zurückschauen könntest. Also los!

  1. Nimm an, was du nicht verändern kannst

Dinge oder Ereignisse, die unveränderbar sind, kannst du nur annehmen. Jeder Widerstand dagegen kostet Kraft und Energie. Akzeptiere den Verlust, den das mitunter mit sich bringt und versuche die positive Seite zu sehen, denn nichts ist so schlecht, dass es nicht auch für was gut ist.

  1. Lebe im Jetzt und lass die Vergangenheit ruhen

Die Vergangenheit ist ein Zeitraum, der nicht mehr existiert und doch verharren viele unbewusst noch in der Vergangenheit. Sei es, weil es früher schöner war, oder weil damals etwas schlimmes passierte, oder weil man jemanden nicht verzeihen kann. Doch wie soll dein Leben leichter werden, wenn du die Vergangenheit nicht loslassen kannst? Schreibe alles was dich belastet auf einen Zettel und verbrenne diesen. Lasse die Geschehnisse aus der Vergangenheit ruhen und genieße das jetzt!

 

Leichtigkeit realisieren - 21 Tipps

Familienaufstellung – Persönlichkeitsaufstellung nach Ruland – jetzt die Vergangenheit heilen

 

  1. Belaste dich nicht mit Problemen anderer Leute

Besonders wenn du zu den empathischen und mitfühlenden Menschen gehörst, ist es nicht leicht, die Probleme da zu lassen wo sie hingehören. Nur derjenige der Probleme hat, ist in der Lage sie auch zu lösen. Mitleiden hilft da nicht, sondern belastet dich nur. Versuche etwas aus der Distanz diese Problematik zu betrachten, dann kannst du viel besser sehen, was wirklich hilft.

  1. Verzichte auf Kontrollmechanismen

Versuche das Leben zu kontrollieren werden immer wieder scheitern und doch geraten wir immer wieder in Versuchung. Wir versuchen andere zu überzeugen, zu manipulieren, oder emotional zu erpressen, manchmal merken wir gar nicht, dass wir das tun. Sei deshalb immer wieder mutig und schenke anderen Menschen die Freiheit, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Auch wenn das dazu führt, dass du sie dazu loslassen musst. Doch die, die dich lieben, musst du nicht festhalten oder kontrollieren, die sind einfach freiwillig da.

  1. Sprich aus, was dich bedrückt

Das Sprichwort: „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“, trifft sicher auf viele Situationen zu, doch dass du deine Gefühle und das was dir am Herzen liegst, unterdrückst, ist damit sicher nicht gemeint. Versuche es auszusprechen, wenn dich etwas bedrückt und du wirst sehen, gleich fühlt es sich leichter an.

  1. Nimm nichts zu persönlich

Da jeder Mensch gerne seine eigene Meinung und Sichtweise auf andere Menschen projiziert, haben viele Aussagen gar nichts mit dir zu tun. Prüfe deshalb genau, ob du wirklich verantwortlich bist, bzw. ob das was gesagt wurde, wirklich mit dir zu tun hat. Viele agieren ihren Frust einfach nur an anderen ab. Deshalb vermeide es, all zuviel wirklich persönlich zu nehmen.

  1. Mensch ärgere dich nicht!

Dich zu ärgern bringt in den meisten Fällen nichts, außer dass es dir die Stimmung verhagelt. Ärger entsteht, wenn du selbst einen Fehler gemacht hast, sich andere dir gegenüber einen Fehler erlaubt haben, oder etwas nicht so gelaufen ist, wie du es dir vorgestellt hast. Fokussiere dich darauf, was du künftig daraus lernen willst und lasse deinen Ärger los.

  1. Das innere Kind heilen

Das innere Kind ist ein Persönlichkeitsanteil in dir, der deine Kindheitserinnerungen gespeichert hat. Wenn belastende Erinnerungen dabei sind, wäre es hilfreich, dein inneres Kind zu heilen, so dass du wieder unbeschwert am Leben teilnehmen kannst. Das innere Kind kannst du durch Coaching, Therapie, oder im Seminar in Heilung bringen.

 

Spirituelles Coaching

Mit Spirituellem Coaching deine innere Welt in Heilung bringen

 

  1. Probleme als Chancen sehen

Probleme kannst du als bedrohlich oder herausfordernd ansehen, das ist eine Frage der Haltung. Nimmst du die Herausforderung an, wird dich jedes Problem am Ende weiterbringen, denn es zwingt dich persönlich zu wachsen.

  1. Ängste abbauen

Diverse Ängste lösen nicht nur Unruhe aus, sondern geben einem auch noch das Gefühl, dem Leben ausgeliefert zu sein, oder es nicht bewältigen zu können. Ängste sind natürlich auch hilfreich, sie warnen vor Gefahren, doch zu viel Angst schwächt und lässt harmlose Alltagssituationen als bedrohlich erscheinen. Daher macht es Sinn, Ängste durch Therapie oder Coaching abzubauen, um dadurch mehr Leichtigkeit zu gewinnen.

  1. Zeitplanung optimieren

Erstelle einen wöchentlichen Zeitplan, der deine Zeit so strukturiert, dass neben der Arbeit auch Raum bleibt für dich. Raum zum chillen und einfach frei sein.

  1. Nix festhalten

Weder Menschen noch Lebenssituationen können wir festhalten, das kostet nur Kraft. Jeder Abschied bringt auch einen Neuanfang, vertraue darauf und lasse los!

  1. Überverantwortlichkeit abbauen

Dein Leben wird beschwerlich, wenn du ständig für andere mitdenken willst, oder gerne die Verantwortung für andere übernimmst, die es sich lieber leicht machen. Halte dich zurück und erlaube, dass sich andere selbst um ihre Angelegenheiten kümmern.

  1. FLOW Erlebnisse erzeugen

Im FLOW bist du, wenn du weder im Stress, noch in der Unterforderung bist. Im FLOW leben heißt, dich von Fluss des Lebens tragen zu lassen. Nicht zu schnell und nicht zu langsam sein, sondern ganz präsent im jetzt angesagten Tempo intensiv leben.

  1. Flügel wachsen lassen

Du bist viel mehr als ein einfacher Mensch, denn du trägst die göttliche Schöpferkraft in dir. Erinnere dich an deinen wahren Ursprung und wisse, es wohnt ein Engel in dir! Lasse dir gedanklich deine Engelsflügel wachsen und spüre dein Engel-Ich. Das fühlt sich ganz leicht an.

 

Mehr Leichtigkeit realisieren

 Schamanisches Heilen – entdecke dein wahres ICH

 

  1. Das Leben spielerisch meistern

Eigentlich geht es um gar nichts, in diesem Leben, denn alles was du besitzt, musst du am Ende wieder abgeben. Was hindert dich also daran, das ganze einfach spielerisch zu sehen. Die Kunst dabei ist, dich an dem zu erfreuen was ist, und den Ernst des Lebens immer wieder in Frage zu stellen.

  1. Dir Zeit für die schönen Dinge nehmen

Spielen bringt dir deine Leichtigkeit und Lebensfreude zurück. Als Kind konntest du stundenlang spielen und dabei die Zeit vergessen. Plane Zeit zum Spielen in deinen Alltag ein und versuche, dich beim Kartenspielen, Fußballspielen, Federballspielen, Kniffel-Spielen und anderen Spielchen zu entspannen.

  1. Dankbarkeit

Es gibt so viele Dinge, für die du dankbar sein kannst. Dankbarkeit ist der Schlüssel für Zufriedenheit und sichert dir ein Gefühl von Leichtigkeit und Glückseligkeit.

 

Diese Strategien und Tipps anzuwenden, kann dir mehr Leichtigkeit im Alltag schenken. Entscheide dich mehr und mehr dafür, nicht mehr alles so wichtig zu nehmen, dann macht das Leben wieder Spaß. Vergnügt und beschwingt kannst du so auch dem alltäglichen Kleinkram mit einem Lächeln begegnen.

 

Sabine Ruland - ONARISIch freue mich sehr, wenn dir dieser Beitrag zu mehr Leichtigkeit verhelfen kann.

Herzlichst Sabine Ruland

 

 

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Selbstbestimmt leben funktioniert – lebe was du bist!

Selbstbestimmt leben

Foto: sagar-dani-BbOXC95sxlE-unsplash 

Die Sehnsucht nach Selbstbestimmung und persönlicher Freiheit ist in jedem Menschen vorhanden. Wir alle haben persönliche und individuelle Wünsche, die wir leben wollen, weil es uns einfach glücklich macht. Doch viele Menschen führen kein selbstbestimmtes Leben, sondern fühlen sich stattdessen ohnmächtig den Anforderungen des Lebens ausgeliefert, befinden sich in Abhängigkeiten, oder orientieren sich an den Meinungen anderer. Das aber macht Stress, unglücklich, unzufrieden und längerfristig auch krank.

Erfahre in diesem Artikel was selbstbestimmtes Leben ist, wie es einfach funktioniert und erhalte Tipps, 9 Strategien und Schritte, wie Du ein selbstbestimmtes Leben erreichen kannst.

 

Was Selbstbestimmt leben bedeutet

Wenn du selbstbestimmt lebst, dann triffst du bewusst deine eigenen Entscheidungen und lebst nach deinen Vorstellungen und Werten. Du hältst das Steuerrad des Lebens fest in der Hand, gibst selbst die Richtung vor und kannst deinen Standpunkt auch anderen gegenüber vertreten.

Die Freiheit, über dein Leben selbst zu bestimmen, ist ein Grundrecht in unserer Gesellschaft und deshalb auch in unserem Grundgesetz verankert. Was für ein Segen!

Artikel 2, Absatz 1:

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

Dieser Artikel im Grundgesetz beinhaltet eine wichtige Grenze der eigenen freien Entfaltung, die da aufhören sollte, wo andere zu Schaden kommen. Allerdings heißt das nicht, dass man auf Entfaltung verzichten sollte, nur dass für andere Menschen alles beim Alten bleibt. Wer selbstbestimmt leben möchte, wird eben unter Umständen die Erwartungen seines Umfeldes nicht immer erfüllen können.

Selbstbestimmt leben bedeutet auch, dich nicht von anderen Menschen, Süchten, Ängsten oder Gewohnheiten beherrschen zu lassen, sondern aus einer inneren Freiheit heraus etwas tun, aber auch lassen zu können.

 

Was Fremdbestimmt leben bedeutet

Fremdbestimmt leben ist ein Leben in Unfreiheit, in dem man abhängig ist von anderen, die über einen bestimmen. Fremdbestimmt zu sein bedeutet Gefühlen von Machtlosigkeit und Kontrollverlust ausgeliefert zu sein, du fühlst dich oft hilflos und findest dich immer wieder in der Opfer-Rolle wieder.  

  • Fremdbestimmt sein heißt, dass andere über deine Zeit bestimmen, dass du wenig selbst entscheiden kannst und vielleicht nur darum bemüht bist, die Anforderungen von außen möglichst perfekt zu erfüllen.
  • Fremdbestimmt kann man durch Personen sein, aber auch eigene fixe Ideen und Vorstellungen können dazu führen, dass man das Leben einer anderen Person lebt oder eine Rolle ausfüllt, von der man sich Anerkennung oder Liebe erwartet.
  • Fremdbestimmt leben führt an dem eigenen inneren Lebensplan vorbei und kann deshalb keine Erfüllung bringen.

 

Mehr Energie und Lebenskraft durch Selbstbestimmung

Wenn du deinem Partner, deiner Partnerin, deinen Eltern, deinen Kindern, deinen Freunden, deinem beruflichen Umfeld, deinem Gesellschaftlichen Status, oder der allgemeinen Meinung zugestehst über dich zu bestimmen, dann verlierst du dadurch auch nicht nur deinen Standpunkt, sondern auch einiges an Energie und Lebenskraft. Diese stellst du unbemerkt und unbewusst den anderen zur Verfügung.

Das kann längerfristig zu einem erheblichen Energiemangel führen und dich einiges an Vitalität und Lebenskraft kosten. Der Preis den du dafür bezahlst, ist am Ende viel zu hoch, denn ein Energiemangel kann gesundheitliche und psychische Störungen auslösen. Keine Energie, keine Lebensfreude, keine Motivation, kein Erfolg, keine wirklich gute Lebensqualität.

Wenn du dein Leben selbst in die Hand nimmst, dann spürst du, wie sofort einiges an Kraft zu dir zurückkommt. Hol dir deshalb die Regie über dein Leben und damit deine Lebensenergie zurück!

 

Wie du deine Selbstbestimmung wiederfinden kannst

Vielleicht fragst du dich, wie es überhaupt so weit kommen konnte, dass du in einem oder mehreren Lebensbereichen deine Selbstbestimmung verloren hast, oder sie noch gar nicht hattest. Das kann daran liegen, dass du schon als Kind von einem Elternteil dominiert wurdest, oder weil du gelernt hast Harmonie herzustellen, indem du dich zurücknimmst.

Durch Persönlichkeitsentwicklung können diese im Unterbewusstsein gespeicherten Verhaltensmuster verändert werden, so dass man alte Rollenbilder verlassen kann, um das eigene wahre Ich zu leben.

Auch diverse Lebenserfahrungen können dafür verantwortlich sein, wie beispielsweise ein Erlebnis

-das dir dein Selbstbestimmungsrecht abgesprochen hat

– dass dir Angst gemacht haben

– das dich traumatisiert hat

– das dich verletzt hat

– dass dir dein Selbstwertgefühl genommen hat

– usw.

Es wäre für die eigene Entwicklung hilfreich, wenn diese Erfahrungen aufgearbeitet werden, um die darin gespeicherten Gedanken und Gefühle aufzulösen, dann ist man frei davon, weiterhin von diesen Erfahrungen beeinflusst oder unbewusst gesteuert zu werden. Natürlich kannst du auch ohne Hilfe von außen Veränderungen herbeiführen, wenn du dich gut kennst und über eine große Willenskraft verfügst. Deine Selbstbestimmung wiederzufinden ist in jedem Fall eine große Bereicherung, denn sie befeuert deine Leistungsfähigkeit, bring deine Lebensfreude zurück und macht den Weg frei, deine Träume zu leben.

 

 

 

 

 

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Was Selbstbestimmung mit Verantwortung zu tun hat

Viele haben sich schon als Opfer von Fremdbestimmung erlebt und sehen die Schuld für ihre Misere im Umfeld oder bei den anderen. Sich als Opfer zu fühlen ist schmerzhaft und demütigend. Doch die Verantwortung liegt immer bei einem selbst, auch wenn in vielen Fällen andere Mitschuld sind, oder auch unverantwortlich gehandelt haben.

Selbstbestimmt leben heißt die volle Verantwortung für das eigene Leben und handeln zu übernehmen, was keinesfalls so leicht daherkommt. Irgendwie ist es schon angenehmer, wenn die anderen schuld sind, es fühlt sich zumindest kurzfristig besser an. Doch letztlich bist du immer in der vollen Verantwortung und entscheidest selbst, oder du entscheidest dich dafür, den anderen die Entscheidung zu überlassen. Auch das ist eine Entscheidung.

Nachdem du also ohnehin bereits in allen Fällen selbst entscheidest, brauchst du jetzt deine Entscheidungen einfacher nur bewusster treffen, und zwar so, dass dir anschließend damit gut geht.

 

Wie Selbstbestimmt leben lernen

Der Weg zu deinem völlig selbstbestimmten Leben kann etwas dauern, denn die bestehenden verinnerlichten Strukturen lassen sich nicht auf Knopfdruck verabschieden. Schließlich baut sich dein ganzes bisheriges Leben auf diesen erlernten und anerzogenen Denk- und Verhaltensweisen auf. Es ist Willenskraft, Ausdauer und Geduld vonnöten. Lasse dich einfach auf diesen Veränderungsprozess ein, die Alternative wäre ja, alles so zu lassen wie es ist und damit bist du wahrscheinlich eher nicht auf Dauer zufrieden. Lass dir Zeit für Veränderungen und konzentriere dich auf jeden einzelnen Schritt. Stelle dir jetzt schon vor, wie dich jeder Schritt deine Ziel eines Selbstbestimmten Leben näher bringt.

 

 

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9 Strategien und Schritte in ein selbstbestimmtes Leben

 

1# Analysiere deine momentane Situation

Wie schätzt du deine aktuelle Lebenssituation in Sachen Selbstbestimmung ein? Bist du schon total happy mit deinem Leben, oder ist es ganz ok und du hast dich mit vielen Dingen, die dir nicht gefallen einfach abgefunden? Schätze auf einer Skala von 0-100 den Grad deiner Selbstbestimmung ein. Zu wie viel Prozent lebst du selbstbestimmt? Kannst du über deine private Situation, deinen beruflichen Weg, in deinen Beziehungen selbst entscheiden, oder musst du dich anpassen, unterordnen, dich nach der Meinung und Stimmung der anderen richten. Fühlst du dich Machtlos oder Machtvoll? Schreibe dir die Zahl auf, die in Prozent den Grad deiner Selbstbestimmung wiederspiegelt.

 

2# Akzeptiere den Moment

Es spielt keine Rolle, wie groß dein Maß an Selbstbestimmung derzeit ist, denn du möchtest das ja verändern. Bisher war es dir einfach nicht anders möglich, das ist ok. Den Ist Zustand zu akzeptieren heißt nicht ihn gut zu finden, sondern liebevoll und achtsam sich selbst gegenüber zu sein, egal was bisher war, du kannst dich jeden tag neu für dich und deine Selbstbestimmung entscheiden.

 

3# Energie zurückholen

Veränderungen kosten Kraft, deshalb macht es Sinn, dir deine Energie zurückzuholen, die du anderen Menschen oder Projekten zur Verfügung stellst. Stelle dir vor, dass du eine Lichtkugel in deinen Händen hältst und rufe jetzt deine Energie wieder zu dir zurück, wo immer sie sich befinden mag. Spüre wie viel Energie zu dir zurückkommt. Führe dieses Ritual täglich aus, bis du spürst, dass nichts mehr zurückkommt. Dann hast du deinem System beigebracht, dass die Energie grundsätzlich bei dir bleiben soll. Da gehört sie auch hin.

 

4# Ängste bewusst machen und verabschieden

Vieles entscheiden wir nicht, oder packen es nicht an, weil wir vor irgendetwas Angst haben. Angst vor Veränderung, Angst vor Verlust, Angst vor Versagen, Angst vor dem Alleine sein, Angst vor Ablehnung und viele andere Ängste sabotieren den Weg der Selbstbestimmung.

Vor was hast du am meisten Angst?

Beantworte einfach folgende Frage schriftlich und schreibe den Satz von Beginn an. Schreiben stellt eine Verbindung zu deinem Unterbewusstsein her und kann dir Antwort geben.

Meine größte Angst ist, dass ich….

Jetzt kennst du vermutlich eine deiner Ängste, die übermächtigste in jedem Fall. Ist diese Angst real, existiert sie nur in deiner Vorstellung, oder hast du sie von jemanden aus deiner Familie übernommen?

Die meisten Ängste sind irreal, also schreibe deine Angst auf einen Zettel und verbrenne diesen im Anschluss daran. Lasse diese Angst damit los und vertraue deinem individuellen Weg.

 

5# Finde heraus, was du wirklich willst

Wenn du selbstbestimmt leben möchtest, dann stellt sich die Frage, was und wie du leben möchtest. Was ist die wichtig, was macht dich glücklich, was entfacht deine Leidenschaft? Beantworte dir auch diese Fragen schriftlich, denn dein Unterbewusstsein wird dir Antwort geben:

Ich bin glücklich, wenn ich…

Das wichtigste für mich ist…

Ich liebe es…

Ich brenne leidenschaftlich für…

Falls du noch keine ausreichenden Antworten bekommst, hilft dir vielleicht ein Seminar weiter, das sich mit Sinn- und Selbstfindung beschäftigt.

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6# Eigenverantwortung übernehmen

Wenn du die Verantwortung übernimmst, für alles was in deinem Leben ist, hast du einen großen Hebel in der Hand, um deine Situation glückbringend zu verändern. Niemand weiß, was du brauchst, nur du kennst deine Wünsche und Bedürfnisse. Nur du kannst wirklich etwas in deinem Leben verändern. Wenn du darauf wartest, dass sich die anderen ändern, wartest du unter Umständen lange. Du selbst bist die Veränderung, nur du kannst etwas bewegen, also setze dich in Bewegung, mach es selbst!

 

7# Grenzen setzen

Selbstbestimmung kann nur dann funktionieren, wenn du bereit bist, deine persönlichen Grenzen zu verteidigen. Andere haben natürlicherweise eine andere Meinung oder Sichtweise, das steht ihnen zu, aber auch dir steht ein eigener Standpunkt zu. Selbstbestimmung fordert Abgrenzung gegen Manipulationsversuche und dominantes Verhalten anderer. Viele wollen andere nicht verletzten oder ablehnen, verletzen sich aber in diesem Moment selbst. Das ist keine Alternative. Grenzen setzen und Konflikte austragen kann man lernen. Lerne und wachse über dich hinaus.

 

8# Ziele festlegen

Ohne Ziele lebst du ziellos vor dich hin, lässt dich treiben, oder verfolgst unbewusst die Ziele anderer. Überlege dir wo du hinmöchtest, was du für dich erreichen möchtest und erlaube dir eigene Wege zu gehen. Andere Menschen sind nicht der Weg, sondern nur Begleitung. Kreiere dir deinen individuellen Lebensplan, dann kannst du dich besser fokussieren. Gestalte eine Collage mit Bildern, Naturmaterialien und Ideen, sie wird dich immer wieder an deine Ziele erinnern.

 

9# Natürliche Autorität entwickeln

Ein Selbstbestimmtes Leben kann gelingen, wenn du selbstbewusst deinen Standpunkt vertreten und durchsetzen kannst. Dafür ist es hilfreich, eine natürliche Autorität zu entwickeln, die dir ein entsprechendes Auftreten ermöglicht. Autorität hat nichts mit Gewalt zu tun, sondern Autoritäten sind Würdenträger, authentische Menschen, die Selbstbewusstsein und Vertrauen ausstrahlen.

Zeige dich einfach authentisch, sage was du willst und handle so, wie du es angekündigt hast. Bleibe auf deinem persönlichen Weg und dir selbst treu. Das führt zu innerer Harmonie und schenkt dir mehr und mehr Selbstbewusstsein.

 

 

Sei dir dessen bewusst, dass du ein ganz individuelles Potential mitgebracht hast, dass dich auszeichnet. Sei einfach du selbst, authentisch und klar. Lebe wie du bist, dann bist du ein echtes Geschenk für diese Welt.

 

Sabine Ruland - ONARISIch freue mich, wenn dich dieser Artikel auf deinem Weg zu einem selbstbestimmten Leben unterstützen kann.

Herzlichst Sabine Ruland

 

 

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Rückzug – Ich bin dann mal bei mir!

 

Die Sehnsucht nach persönlicher Freiheit, nach Autonomie und Individualität hatte noch nie einen so hohen Stellenwert wie heute. Und doch mutet es seltsam an, wenn jemand unerreichbar ist, oder sich von anderen Menschen zurückzieht. Dabei ist so ein persönliches Retreat etwas unglaublich Wichtiges, denn nur alleine mit dir kannst du dir wirklich begegnen. Retreat ist das Englische Wort für Rückzug und bezeichnet dort eine Phase der Ruhe, der spirituellen Einkehr, oder des sich Zurück ziehen.

Dauert dieser Rückzug länger, erscheinen Sorgenfalten in den Gesichtern lieber Menschen um uns herum, die Angst haben, dass man vereinsamen könnte. In unserer digitalen Welt erscheint Rückzug direkt absurd, da die Vernetzung mit anderen Menschen immer weiter ansteigt und man das Gefühl hat, ständig erreichbar sein zu müssen. Doch ständige Präsenz ist ermüdend und kostet Energie, deshalb werden eigentlich Phasen des Rückzugs zum Stress abbau, zur Entspannung und zur Regeneration immer wichtiger.

 

Du erfährst hier in diesem Artikel

  • warum Menschen sich zurückziehen
  • wie reagieren, wenn sich jemand zurückzieht
  • was zuviel Rückzug bedeuten kann
  • was ein geplanter Rückzug von der Außenwelt bringt

 

Warum Menschen sich zurückziehen

 

Es gibt viele Gründe, warum Menschen sich zurückziehen. Oft ist es einfach so, dass einem alles über den Kopf wächst. In unserer schnelllebigen Zeit ist das kein Wunder, nehmen doch die beruflichen Anforderungen stetig zu und in den sozialen Netzwerken wird einem ständig präsentiert, was man alles haben muss, bringen muss, wo man überall gewesen sein muss, um mitreden zu können oder um hipp zu sein. Die Möglichkeiten sich zu entfalten sind grenzenlos, das ist wunderbar, aber nicht jeder kann da mithalten und fühlt sich dann auch leicht mal abgehängt.

 

Weitere Gründe für einen Rückzug sind:

– Stress und Überlastung

– zu hohe Anforderungen von außen

– zu hohe Anforderungen an sich selbst

– emotionale Verletzungen oder Erkrankungen

– eine Phase der Trauer

– Ruhepause einlegen wollen

– Auszeit nehmen für Regeneration

– zur Besinnung kommen wollen

– Sinn- und Selbstfindung

– Distanz zu Gegenwärtigem gewinnen

– eine neue Perspektive finden

 

Viele fühlen sich auch zerrissen zwischen den Anforderungen im außen und ihren eigenen Wünschen, oder sind hin- und her gerissen von den vielen Angeboten und Möglichkeiten, die einem heute offen stehen. Da braucht es den Rückzug, um wieder in eine innere Einheit zurückzufinden.

 

 

Wie reagieren, wenn sich jemand zurückzieht

 

Die persönliche Freiheit des einzelnen ist unantastbar, daher sollte es jedem freistehen, der gewohnten Umgebung oder auch einer Gemeinschaft einmal den Rücken zu kehren. Jeder handelt eigenverantwortlich und kann selbst bestimmen, wie viel Gesellschaft er persönlich möchte. Auch das Umfeld muss lernen, einen einfach mal sein zu lassen.

Trotzdem kann man nachfragen, wie es geht, oder Gespräche anbieten, denn es könnte ja sein, dass etwas vorgefallen ist und derjenige das nur nicht kommuniziert. Auf keinen Fall sollte man Druck auf diese Person ausüben, denn das verschlimmert die Lage nur.

Es gibt auch Menschen, die einfach lieber alleine leben, die keinen Partner, keine Partnerin wollen und sich trotzdem pudelwohl fühlen. Das sollte man respektieren und nicht davon ausgehen, dass jeder gleichviel Gemeinschaft oder Gesellschaft braucht.

 

Zum Seminar „Inneren Frieden finden“ 

 

 

Was zuviel Rückzug bedeuten kann

 

Wenn sich jemand über lange Zeit zurückzieht, aufgrund von Schicksalsschlägen, Lebenskrisen, Trennungen, Erkrankungen oder anderen Umständen, dann ist Vorsicht geboten. Ein dauerhafter Rückzug gepaart mit Schlafstörungen, innerer Unruhe, anhaltenden Stimmungstiefs, könnte auch auf eine psychische Störung oder beispielsweise auf eine Depression hinwiesen. Dann braucht es vielleicht Hilfe von außen, um solche Erlebnisse oder Krisen bewältigen zu können. Abzuklären wäre auch, ob eine Erkrankung vorliegt, die als Begleiterscheinung solche Symptome hervorbringt.

Ein andauernder Rückzug kann bedeuten, dass jemand seine Lebenslust verloren hat, gekränkt ist, sich überfordert oder abgelehnt fühlt , oder mit sich selbst nicht klar kommt. In so einem Fall kann man sich Hilfe holen, indem man zum Arzt oder Heilpraktiker geht, ein Coaching oder ein entsprechendes Seminar bucht, das diese Ursachen beseitigt. Mit Unterstützung lassen sich Krisen bewältigen. Du kannst deinen eigenen Platz im Leben finden und mit der Zeit wieder in die Gemeinschaft zurückzukehren.

 

 

„Gemeinschaft können wir dann genießen, wenn wir Raum für das eigene geschaffen haben!“   Sabine Ruland

 

 

 

Was ein Rückzug von der Außenwelt bringt – 7 hilfreiche Tipps & Inspirationen

 

Viele Menschen haben Angst vor dem Alleinsein, und brauchen deshalb ständig andere Menschen um sich herum, um sich nicht einsam zu fühlen. Doch kann man sich dann selbst noch spüren?

 

7 hilfreiche Tipps und Inspirationen

 

  1. Deine Vision finden

Im Alleinsein mit dir bist du weder isoliert, noch vereinsamt, sondern kommst in einer Tiefe mit dir in Kontakt. Du spürst deinen Körper, erfährst wie es dir wirklich geht, spürst deinen geheimen Wünschen nach, bist auf Visionssuche oder machst eine spirituelle Erfahrung, die dich im Innersten berührt.

 

  1. Mit allem verbunden

Alleine mit dir, kannst du deine Gesellschaft uneingeschränkt genießen, dich all-eins fühlen mit dem ganzen Universum. Da bekommt deine Seele Raum sich zu entfalten. Meditiere, oder schenke dir Stille, dann gibt es nur doch dich und die göttliche Schöpfung, von der du ein wertvoller Teil bist.

 

  1. Sinnfindung

Alleine mit dir kannst du Abstand nehmen, um dich selbst besser zu verstehen und um deinen Sinn im Leben wieder zu finden.

 

  1. Selbsterkenntnis gewinnen

Alleine kannst du reflektieren, dich selbst wahrnehmen ohne dich zu bewerten, ohne zu urteilen, einfach so. Betrachte dein Spiegelbild und schau dir dabei in die Augen, nimm Kontakt zu dir auf. Erkenne, wer du wirklich bist.

 

  1. Herzenswahrnehmung

Alleine mit dir kannst du ehrlich spüren, wie es deinem Herzen geht und dich von Illusionen und Selbsttäuschungen befreien. Beginne dich wieder zu fühlen.

 

  1. Entscheidungsfindung

Alleine bekommst du Klarheit darüber, was für dich stimmt und was nicht. Da bist du frei von der Beeinflussung durch die Meinung anderer und kannst besser Entscheidungen treffen.

 

  1. Leben genießen

Dir eine Auszeit zu gönnen holt dich raus aus dem Alltag, bringt dein Hamsterrad zum Stillstand, befreit von der Haltung des Funktionieren und bringt dir deine Lebendigkeit zurück. Genieße das Leben, gebe dich hin und spüre in jedem Augenblick das lebendige Sein. 

 

Erlaube dir immer wieder einmal dich zurückzuziehen, denn die Welt dreht sich auch ohne dich und manchmal regeln sich Dinge dann auch mal ganz von alleine.

 

Sabine Ruland - ONARIS

Ich freue mich, wenn dich dieser Artikel inspirieren konnte,

Herzlichst Sabine Ruland

 

 

 

 

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Inneren Frieden finden – 21 Wege zur Harmonie

 

Meinungsverschiedenheiten, Pannen, Konflikte, Ärgernisse im persönlichen oder beruflichen Bereich – die Liste der Dinge, die uns auf die Palme bringen können ist lang. Wie soll man da inneren Frieden finden, wenn es endlose Variationen von Situationen gibt, die einen Unfrieden in uns zurücklassen?

In diesem Artikel erfährst du, wie du deinen inneren Frieden wiederfinden kannst – lernst 21 Wege zur Harmonie kennen und erhältst 3 grandiose Tipps, für einen friedlicheren Alltag.

 

Gründe für inneren Unfrieden

Wir Menschen sind einfach von Natur aus sehr unterschiedlich, einzigartig und besonders. Da liegt es nahe, dass wir abweichende Ansichten, Vorstellungen und Einstellungen entwickelt haben. Zudem sind wir familiär ganz unterschiedlich geprägt. In dieser Vielfalt scheinen die Wege zur Harmonie mit Schwierigkeiten gepflastert zu sein, aber nur solange, wie wir unsere Verschiedenheit als Last und nicht als Ergänzung empfinden.

Anstatt andere oder uns selbst für unsere Verschiedenheit abzulehnen, zu verurteilen oder anzugreifen, könnten wir uns ebenso gut daran erfreuen und diese Vielfalt als Bereicherung sehen. Es wäre friedvoller, wir könnten zusammen lachen und uns gegenseitig unterstützen, anstatt uns zu bekämpfen.

Doch in der Realität ist es meistens so, dass Konflikte immer wieder den Alltag beherrschen. Sei es, dass wir uns in Konkurrenzsituationen wiederfinden, oder dass sich der eine auf Kosten des anderen durchsetzen will, oder weil jeder meint, die eigene Sicht auf die Menschen und die Welt sei die einzig richtige. Dabei wünschen wir uns doch eigentlich nur Harmonie.

 

Die Quelle des Friedens wiederfinden

Wenn wir mit uns selbst nicht im Einklang leben, uns so, wie wir sind nicht annehmen können, oder mit unseren Lebensbedingungen nicht zufrieden sind, dann ist die Basis für einen inneren Unfrieden gelegt. Diverse Erfahrungen in unserem Lebensverlauf können ebenfalls Gefühle des Unfriedens hinterlassen haben. Innerer Unfriede macht Stress, produziert schlechte Laune und führt zu inneren und äußeren Konflikten.

Für mehr Lebensqualität gilt es die Quelle des Friedens wieder zu finden, was durch die Heilung von Verletzungen, die Erlösung von Schuld durch die Kraft der Vergebung, aber auch durch Selbstfürsorge und Selbstliebe erreicht werden kann. Es lohnt sich in jedem Fall, die Vergangenheit aufzuarbeiten, um sie dann loszulassen. Der innere Unfriede macht dann einer neuen Demut gegenüber dem Leben Platz, schenkt Dankbarkeit und Zufriedenheit.

 

21 Wege zur Harmonie

 

1#Verantwortung übernehmen

Für den Frieden in dir bist du ganz alleine zuständig. Die anderen können nicht wissen, was du brauchst, um glücklich zu sein und sind auch nicht für dich verantwortlich. Du allein bist in der Lage, deine Entscheidungen so zu treffen, dass du mit dir im Einklang bist.

2#Vergeben und loslassen

Wenn dich in der Vergangenheit jemand verletzt hat, oder du jemanden verletzt hast, dann ist die Vergebung eine Möglichkeit, das wieder in eine Balance zu bringen, Vergeben heißt nicht, dass das was passiert ist gut war, sondern dass du es jetzt gut sein lässt. Vergib dir und anderen in dem Bewusstsein, dass Fehler menschlich sind.

3#Aggression abbauen

Aggression entsteht durch Situationen, in denen du dich übervorteilt, oder ungerecht behandelt gefühlt hast, und du dich nicht gewehrt, sondern dich zurückgezogen und geschluckt hast. Diese Aggressionen treiben dann innerlich ihr Unwesen. Versuche deine Wut und Aggression abzubauen, indem du Sport treibst, dir einen Boxsack kaufst, in den Wald gehst und deine Wut herausschreist, Holz hackst, usw., oder das aussprichst, was du auf dem Herzen hast. Dann verraucht deine Wut und macht einer Erleichterung Platz.

4#Innere Konflikte abbauen

Wir fühlen uns hin und her gerissen, wollen es anderen recht machen, haben aber selbst auch Bedürfnisse. Versuche die beiden Seiten in dir zu fühlen und nimm jede diese zwei inneren Parteien gedanklich an die Hand, die eine rechts und die andere links. Einfach beide Seiten an der Hand halten, solange, bis sich der Konflikt in dir auflöst.

 

Konflikte abbauen im „Konflikte lösen – Seminar“

Konflikte lösen

 

 

5#Selbstannahme

Oft sind wir mit uns selbst nicht zufrieden, haben perfektionistische Ansprüche, vergleichen uns mit anderen, oder haben das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Versuche dich anzunehmen, jetzt gleich, so wie du bist. Das ist ein Akt der Selbstliebe, damit schenkst du dir selbst die Wertschätzung, die du sonst von anderen brauchst.

6#Verlangen disziplinieren

Aufgrund unserer instinktiven Triebe haben wir immer wieder ein aufdringliches Verlangen nach Macht, Sex, Geld und anderen Begehrlichkeiten. Und nicht immer ist das Gewünschte in ausreichendem Maße zu haben, was dann Unzufriedenheit auslöst. Lasse dieses Verlangen los und frage dich, was du damit kompensieren möchtest.

7#Frieden im Herzen schaffen

Negative Gedanken und Gefühle zerstören den Frieden in unserem Herzen. Destruktive Gedanken von Eifersucht, Hass, Neid, Rache und andere sind an Gefühle gekoppelt. Solche disharmonischen inneren Zustände sollte man weder übergehen noch verdrängen, sondern sich ihrer annehmen. Versuche diese Gefühlszustände gedanklich zu umarmen, bis sie sich auflösen. Wenn das nicht funktioniert, dann suche dir unter Umständen auch therapeutische Hilfe.

8#Geduld

Manche Dinge brauchen einfach Zeit, manches den richtigen Zeitpunkt. Es lohnt sich auch nicht, schneller sein zu wollen, als dein Schutzengel fliegen kann.

9#Grenzen setzen und Grenzen achten

Jeder braucht seinen persönlichen Raum, auch du. Wenn dir etwas zu viel ist, oder du etwas nicht willst, dann setze eine Grenze und sage nein. Achte andererseits auch die Grenzen der anderen.

10#Gegensätze vereinigen

Ein weit verbreiteter Gegensatz ist beispielsweise das Bedürfnis nach Nähe und gleichzeitig das Bedürfnis nach Distanz. Akzeptiere beide Bedürfnisse, ganz nach dem Motto: mal so und mal so.

11#Negative Einflüsse meiden

Jeder kann selbst entscheiden, welchen Einflüssen er sich aussetzen möchte und welchen nicht. Negative Einflüsse von Gewalt, die zahlreich über die Medien verbreitet werden, machen uns nicht friedfertiger, sondern schockieren eher oder machen wütend. Auch negatives Denken und Reden verbessert die Friedensbemühungen um den inneren Frieden nicht.

 

Gelassenheit und innere Ruhe finden mit dem Seminar „inneren Frieden finden“ 

 

12#Ärger als Chance nutzen

Wenn man sich über etwas ärgert, stellt sich die Frage, ob man was ändern kann, oder nicht. Wenn nicht, dann lohnt sich auch der Ärger nicht. Wenn man etwas ändern kann, sollte man das auch tun. Dann löst sich der Ärger wie von selbst auf. Ärger zeigt immer an, dass du mit etwas nicht einverstanden bist. Nutze dieses Gefühl, um deine Lage zu verbessern.

13#Das Ego stutzen

Ein gesunder Egoismus ist Überlebens wichtig, wenn das Ego allerdings überhand nimmt und sich übermäßig bereichern möchte, dann ist der Preis, den wir dafür bezahlen hoch, denn es kostet uns unsere guten Beziehungen. Deshalb die Aktion starten: Vom ich zum Wir!

14#Distanz gewinnen

Es kann unglaublich wohltuend sein, einfach nur Distanz zu gewinnen. Über eine Situation erst einmal schlafen, eine Reise tun, sich zurückziehen, einfach um Abstand zu Gegenwärtigem zu gewinnen. Die Emotionen kühlen sich ab und du hast Zeit, Klarheit, oder eine neue Perspektive zu bekommen.

15#Ruhe und Stille

Wenn einmal alles still ist, dann kommst du auch selbst zur Ruhe, entspannst dich und kannst gelassener auf das schauen, was dich momentan aus deiner Balance gebracht hat.

16#Rechthaberitis auskurieren

Jeder Mensch hat gerne recht und sieht sich dadurch bestätigt. Doch es gibt einfach viele Sichtweisen, die alle einen wichtigen Aspekt zu einer Sachlage beitragen können. Diskutiere über eine Lösung, das führt weiter.

17#Ansprüche aufgeben

Hohe Ansprüche an uns selbst und an andere Menschen zu haben sind nicht immer erfüllbar und lösen vor allem Druck aus. Reduziere dich in einem solchen Fall auf das Machbare und sei auch damit zufrieden.

18# Nichts allzu persönlich nehmen

Andere Menschen, andere Meinungen, das hat nicht unbedingt etwas mit dir zu tun. Nimm deshalb nicht alles so persönlich, sondern sehe eine Meinungsäußerung als das an was sie ist. Eine individuelle und persönliche Ansicht, sonst nichts.

19#Akzeptanz entwickeln

Jeder wünscht sich doch, so angenommen zu werden wie er ist. Das bedingt aber, diese Akzeptanz auch anderen entgegen zu bringen. Akzeptiere einfach jeden wie er ist. Das heißt nicht, sich alles gefallen lassen zu müssen. Akzeptieren ist andere anerkennen und annehmen können.

20#Positive Affirmationen für den Frieden

Positive Affirmationen sind Sinn stiftende Sätze, die eine aufbauende Wirkung haben und die man sich selbst vorsagen kann, wenn man aus der Balance geraten ist. Affirmationen für den Frieden wären beispielsweise Sätze wie:

„Es ist Frieden in meinem Herzen“.

„Friede sei mit dir“.

„Ich bin der Friede“

„Ich mache meinen Frieden mit…“.

21#Meditation für mehr inneren Frieden

Meditieren beruhigt, entspannt und führt dich zu dir selbst zurück. Einfach nur sein, ohne zu werten, zu vergleichen, oder Bedingungen zu stellen. Einfach sein. Wer täglich meditiert, ist ausgeglichener und gelassener, beides stärkt den Frieden in dir. Hier für dich eine kleine geführte Meditation für mehr Selbstvertrauen, so dass du das Meditieren gleich ausprobieren kannst.

 

Meditation für mehr Selbstvertrauen:

 

 

 

3 grandiose Tipps für einen friedlicheren Alltag

 

Tipp 1#Reflextionsfähigkeit entwickeln

Jede Situation, die dich in einen Unfrieden bringt, gibt dir Gelegenheit zu reflektieren, so dass du dich wieder weiterentwickeln kannst. Reflektiere, erkenne und verändere deine Umstände dahingehend, dass du zufrieden sein kannst.

Tipp2# Zufriedenheit entwickeln

Der Mensch strebt immer nach mehr, will weiterkommen, sich entwickeln. Das ist auch gut so, aber wir dürfen auch einmal zufrieden sein und uns an dem erfreuen, was bereits da ist. Oft vergessen wir vor lauter weiter weiter weiter, dass so viel Gutes bereits in unserem Leben ist. Gewinne Zufriedenheit durch die Entscheidung, dich an dem zu erfreuen was ist.

Tipp3#Friedensstifter werden

Versuche Frieden herzustellen, vermittle, sei großzügig und suche den friedlichen Weg. Davon profitieren am Ende alle, vor allem du selbst. Es geht nicht darum, Gewinner oder Verlierer zu sein, sondern um eine Lösung zum Wohl aller Beteiligten zu finden.

 

Den Zustand des inneren Friedens aufrechtzuerhalten wird nicht immer einfach sein, denn das Leben kann so verlaufen, dass wieder Unzufriedenheit, Wut oder ähnliches auftaucht. Aber vielleicht ist es jetzt einfacher für dich, ihn wiederzufinden.

 

Sabine Ruland - ONARISIch würde mich sehr freuen, wenn dir dieser Artikel dabei helfen könnte, deinen inneren Frieden immer wieder herzustellen.

Herzlichst Sabine Ruland

 

Sie haben Fragen?

Leben ändern – wie Veränderung gelingen kann

Viele Menschen träumen von einem besseren Leben, oder sind mit ihren Lebensumständen unzufrieden, können das aber nicht ändern. Manchen fehlt einfach der Mut, sie glauben daran es nicht schaffen zu können, oder sie haben keine Vorstellung davon, wie es funktionieren könnte.

In diesem BLOG-Artikel erfährst du, wie Veränderung gelingen kann – erhältst Tipps für deinen persönlichen Wandel – und Strategien zur Umsetzung, so dass du deinen WAY of LIFE realisieren kannst.

 

Leben an sich ist Veränderung, denn es bleibt ohnehin nichts wie es war. Und doch ist es so schwierig etwas zu verändern. Sogar eine kleine Veränderung, wie beispielsweise das Rauchen aufzuhören, oder ein Verhaltensmuster zu ändern, kann schon ziemlich herausfordernd sein, geschweige denn der Versuch ein neues Leben anzufangen. Und doch kann es gelingen!

 

Wann du Veränderung brauchst

Es gibt untrügliche Anzeichen dafür, wenn die Zeit für eine Veränderung gekommen ist.

Du bist reif für eine Veränderung, wenn:

 

– du chronisch unzufrieden bist

– wenn du aktuell in persönlichen Schwierigkeiten steckst

– wenn du deine Lebensfreude verloren hast

– wenn du dich von anderen isoliert fühlst

– du schon länger unglücklich bist

– du krank wirst

– dich Schicksalsschläge ereilen

– du eine Trennung erlebst

– du gekündigt wirst

– du lange Zeit keinen Partner findest

– Beziehungen immer wieder scheitern

– du unglücklich in deiner Beziehung bist

– du dich als Opfer der Umstände erlebst

– du das Gefühl hast nicht weiter zu kommen

 

 

Warum Veränderung so schwierig ist

Veränderungen zuzulassen oder zu verwirklichen ist deshalb so schwierig, weil der Wunsch nach Bindung, Sicherheit und Verlässlichkeit oft größer ist. Veränderung bedeutet, auch etwas loslassen zu müssen, und damit das Vertraute, Gewohnte aufzugeben. Selbst wenn wir wissen, dass uns das gut tun würde, ist es oft einfacher alles beim Alten zu belassen.

So sind wir oft hin- und her gerissen zwischen gehen oder bleiben, riskieren oder festhalten, Chancen nutzen oder ziehen lassen, im Job bleiben oder kündigen, usw.

Was erschwerend hinzu kommt ist, dass wir durch die Prägung im Elternhaus und durch bestimmte Lebenserfahrungen gewisse Vorstellungen, Glaubenssätze und fixe Ideen entwickelt haben. Das führt dazu, dass wir die Welt wie durch eine Brille betrachten, die nur eine gewisse Sicht auf das Leben zulässt. Wie bedauerlich, denn es gäbe noch viel mehr Möglichkeiten, das Leben an sich und die Menschen um uns herum in einem anderen Licht zu betrachten.

 

Wenn Ängste Veränderungen sabotieren

 

Auch Ängste können verhindern, dass wir uns verändern. Die meisten Ängste sind erlernt, oder beruhen auf schmerzlichen Erfahrungen. Ängste, die Veränderungen blockieren können sind:

 

– Angst vor Kontrollverlust

– Angst vor Überforderung

– Angst vor Unzulänglichkeit

– Angst vor Wertlosigkeit

– Angst vor unkalkulierbaren Konsequenzen

– Angst vor dem Alleinsein

– Existenzangst

– Angst vor der Zukunft

– Versagensangst

– Verlustangst

Und viele mehr…

 

Ängste sind an sich nicht verkehrt. Der Mensch ist darauf programmiert, auf bestimmte Situationen mit Angst zu reagieren, dadurch erkennen wir erst die Gefahr. So haben gewisse Schlüsselängste auch unser Überleben gesichert.

Die meisten Ängste sind aber erlernt und oft auch irrational, das heißt gar nicht bedeutend. Sie täuschen Bedrohungen vor, die in Wahrheit gar nicht existieren. Daher ist es wichtig, sich von erlernten Ängsten wieder zu befreien. Das kann durch eine Familienaufstellung geschehen, durch Aufarbeitung im Coaching, oder durch die Heilung von traumatischen Erlebnissen. Wenn eine Angststörung vorliegt, dann sollte auch psychotherapeutische Hilfe in Anspruch genommen werden.

Wichtig an der Stelle ist: wenn du alleine deine Ängste nicht besiegen kannst – dann hole dir Hilfe – es ist doch genial, dass dir heutzutage alle Wege offen stehen, um dich persönlich weiter zu entwickeln!

 

Die Komfortzone – Super, aber ein echtes Hindernis

Die Komfortzone beschreibt einen Lebensbereich, in dem nichts Neues passiert, der vollkommen in geregelten Bahnen verläuft. Komfortzonen verwöhnen dich mit Bequemlichkeit und schenken Geborgenheit. Das kann ein Job sein, indem du routinemäßige Aufgaben zu erledigen hast, oder ein privates Umfeld, in dem du dich immer mit den gleichen Menschen triffst. Gewohnte Abläufe sind vertraut, und somit musst du weder Energie investieren, noch dein Nervensystem irgendwelchen aufregenden Impulsen aussetzen. Das ist wunderbar, solche Zonen brauchst du zum Regenerieren und Ausruhen. Doch wenn sich dein Leben überwiegend in einer Komfortzone befindet, dann passiert nichts Neues mehr und jede Veränderung, die ja im Lebensverlauf unweigerlich auf dich zukommt, kann dich ganz schön aus der Bahn werfen.

Wenn du dir eine Veränderung wünschst, dann bist du gefordert, den ein oder anderen bequemen Bereich zu verlassen, um dich wieder neu auf das Leben, einen neuen Job, eine neue Beziehung, oder dich anderweitig auf etwas Neues einzulassen.

Das Problem dabei ist: vielen geht es nicht wirklich schlecht genug, so dass der Druck nach Veränderung nicht ausreicht, um die Komfortzone zu verlassen. Viele verändern sich erst, wenn buchstäblich die Kacke am Dampfen ist.

Doch dann passiert es. Dann weht dir der Duft nach Abenteuer um die Nase, du öffnest dich neuen Gedanken und Lebensinhalten, lernst wieder flexibel auf Umstände zu reagieren, entfaltest dich und erweiterst deinen Horizont.

 

 

 

Das Seminar für nachhaltige Veränderung: GlücklichSein – entfalte dein Potential!

 

 

 

Wie Veränderung gelingen kann – 21 Tipps für deinen persönlichen Wandel und Strategien zur Umsetzung

 

1#Emotionale Motivation herstellen

Die meisten Menschen wollen eigentlich nichts ändern, sie wünschen sich nur, dass es ihnen besser geht, doch leider geht das ohne Veränderung nicht.  Daher läuft ohne entsprechende emotional Motivation gar nichts. Optimal wäre, wenn du dir jeden Tag 10 min lang vorstellst, wie es sich anfühlen würde, wenn du bereits vollkommen glücklich wärst. So könnte es sich am Ende anfühlen, wenn du den Weg der Veränderung gehst. Na, Motivation genug?

2#Wunschzettel schreiben

Frage dich in allem, was du jeden Tag tust, WOFÜR du das tust. Das wird dir Antworten und Einsichten schenken, die dich motivieren können, dich für etwas einzusetzen was dir wirklich etwas bedeutet. Schreibe dann einen Wunschzettel, denn dann stehen auch gleich deine Ziele fest.

3#Spirituelle Entwicklung

Normalerweise werden wir sehr stark von unseren Emotionen und Gedanken durchs Leben geleitet. Durch eine spirituelle Entwicklung öffnest du dich einer größeren göttlichen Kraft und erkennst darin dein wahres ICH. Das hat zur Folge, dass dein wahres ICH deinen Weg bestimmt und nicht irgendwelche Gedanken und Emotionen, die du ja vielleicht nur von anderen übernommen hast.

4#Stärke entwickeln

Wahre Stärke kommt dann zum Vorschein, wenn du deine Stärken und Schwächen kennst. Schreibe dir jeweils 10 Stärken und 10 Schwächen auf. Schreibe neben jede Schwäche im Anschluss, was das Gute an dieser Schwäche ist. Du wirst sehen, dass eine Schwäche auch ihre Stärken hat.

5#Selbstvertrauen stärken

Oft vertrauen wir anderen Menschen mehr, als uns selbst. Besinne dich auf deine Intuition, deinen inneren Impuls und höre darauf. Vertraue in dich selbst, in dir ist alles, was du für deinen Lebensweg brauchst.

 

Video eingebettet über You Tube, es gilt die erweiterte Datenschutzverordnung von You Tube!

 

6#Mut sammeln

Du hast sicher schon mutige Momente in deinem Leben gehabt, erinnere dich, was hast du alles schon geschafft? Schreibe auf, in welchen Situationen du Mut gezeigt hast und sammle ab dann täglich in einem Mut-Tagebuch noch viele weitere kleinere und größere Mutproben, die du bestanden hast. Du wirst sehen, du bist viel mutiger als du glaubst!

7#Ängste transformieren

Du willst etwas verändern, traust dich aber nicht. Eine Angst hat dich fest im Griff. Hier ein kleines schamanisches Ritual für dich, um die Angst zu transformieren:

Spüre diese Angst in deinem Körper. Schließe die Augen und gehe mit deiner Aufmerksamkeit dort hin. Bitte die Angst sich zu zeigen und nimm wahr, dass das einfach nur eine Form von Energie ist. Atme goldenes Licht in die Angst hinein. Atme das Wort Vertrauen ein und atme es in Richtung Angst aus. Atme dreimal das Wort Vertrauen ein und in Richtung Angst aus. Dann atme dreimal das Wort Sicherheit ein und in Richtung Angst aus. Atme solange ganz ruhig dieses Wort ein, bis sich die Angst vollkommen auflöst.

8#Aktivität erhöhen

Ohne aktiv zu werden bewegt sich nichts. Versuche jeden Tag einen kleinen Schritt hin zu einer Veränderung zu unternehmen. Wenn du noch kein reales Ziel hast, dann bewege dich körperlich, geh spazieren, beginne zu radeln, oder betätige dich sportlich. Das erhöht deinen Aktivitäts-Level und bringt dich in Schwung.

9#Glaubenssätze verändern

Wenn du das Gefühl hast auf der Bremse zu stehen, nicht vorwärts zu kommen, dann sind vermutlich deine Glaubenssätze dafür verantwortlich. Deine Glaubenssätze drücken aus, was du über die Welt und dich selbst denkst. Doch entspricht das wirklich der Realität? Höre dir selber zu und erfahre dabei, welche Glaubenssätze dein Leben bestimmen. Ersetze negative Glaubenssätze wie beispielsweise „das schaffe ich eh nicht“, „das liegt mir nicht“, usw. durch positive wie „Das schaffe ich“, oder das kann ich besonders gut.“

10#Klein anfangen

Veränderungen erfordern nicht immer gleich die ganz großen Taten, sondern entstehen durch kleine Änderungen wie von selbst. Dir zu viel vorzunehmen überfordert dich und führt dann eher in einen Rückschritt. Deshalb Veränderungen besser in kleinen Schritten vornehmen.

11#Selbstdisziplin erlangen

Selbstdisziplin bringt Rhythmus und Struktur in dein Leben. Lege Prioritäten fest und setze dir realistische Ziele, die du auch erreichen kannst. Strukturiere deinen Tag, mach dir einen Plan und lege fest wann du was machst, wann du Pause hast und wann du zum Sport gehst. Und halte dich an diesen Plan, das stärkt deine Selbstdisziplin.

12#Durchhaltevermögen zeigen

Durchhaltevermögen ist eine Schwester der Selbstdisziplin. Wer mit Geduld, Ausdauer und Hartnäckigkeit seine Ziele verfolgt, wird diese auch erreichen. Das ist besonders in Veränderungsprozessen hilfreich, denn von heute auf morgen lässt sich deine Welt nicht verändern, das braucht Zeit.

13#Entscheidungen treffen

Ohne eine Entscheidung zu treffen, kommt keine Bewegung und damit auch keine Veränderung in dein Leben. Sei dir dessen bewusst, dass du ja jetzt bereits jeden Tag entscheidest, also los! Du kannst dich jeden Tag neu für dein Glück entscheiden.

14# Konsequenzen abwägen

Jede Veränderung zieht Konsequenzen nach sich. Mache dir die Konsequenzen deines Vorhabens bewusst. Vielleicht hast du Angst vor Ablehnung, vor Konflikten, oder etwas anderes. Was könnte schlimmstenfalls passieren, wenn du dich für Veränderung entscheidest? Und was wäre auch daran positiv?

15#Innere Selbstorganisation

Innere Selbstorganisation bedeutet, dass du eine innere Ordnung herstellst, indem du einfach ganz bei dir bleibst, anstatt dich nach anderen Menschen und Ordnungssystemen zu richten. Du legst die Kriterien fest, kannst entscheiden wann du loslassen, festhalten, annehmen oder ablehnen willst. Das ist ein dynamischer Prozess, bei dem du selbst innerlich organisierst, um ganz aus deiner Mitte heraus entscheiden und handeln zu können.

 

 

Im Seminar „Träume leben“ Lebensträume realisieren

 

 

16# Achtsamkeit lernen

Wenn du achtsam und bewusst durch den Tag gehst, dann wirst du sehr genau spüren, was dir gut tut und was nicht. Das erleichtert es dir, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Achtsamkeit macht dir auch gewisse Denk- und Verhaltensmuster bewusst. Das gibt dir dann auch die Möglichkeit diese zu verändern.

17#Neue Gewohnheiten etablieren

Verhalten ändert sich meist nur über einen längeren Prozess. Was diesen Prozess sehr gut unterstützen kann ist, störende Gewohnheiten aufzugeben und stattdessen neue Gewohnheiten zu etablieren. Wenn du ein Buch schreiben möchtest, dann gewöhne dir an, jeden tag eine Seite zu schreiben und du wirst deinem Ziel schnell näherkommen.

18#Den roten Faden finden

Versuche den roten Faden in deinem Leben zu finden. Was hat dich immer schon bewegt, was hat dich angetrieben, was hat dich motiviert? Was zieht sich durch dein ganzes Leben? Deine Tierliebe, deine Spinnerei für Autos, dein Traum vom Fliegen, was ist es? Finde das heraus, denn das wird dir den Weg in die Zukunft zeigen.

19#Tagebuch schreiben

Halte in deinem Tagebuch fest, was sich in deinem Leben zum Positiven verändert. Lobe und wertschätze jeden kleinsten Schritt und würdige ihn. Nimm wahr, wie sich Schritt für Schritt durch die Veränderung deine Lebensqualität verbessert.

20#Maßnahmenkatalog erstellen

Was ist genau zu tun, um eine fällige Veränderung wirklich zu realisieren? Erstelle einen Maßnahmenkatalog, so dass du übersichtlich vor Augen hast, was alles zu erledigen ist. Schreibe dir neben jeden Punkt, was diese Veränderung für einen Fortschritt bringt. Das motiviert dich, weiter zu machen.

21#Veränderung als Chance sehen

Jede Veränderung soll dazu dienen, etwas in deinem Leben zu verbessern. Daher bietet jede Veränderung eine Chance, Rückschläge auf diesem Weg sind das Salz in der Suppe und passieren jedem. Das macht nichts, nimm das einfach mit Humor. Auch wenn du durch äußere Umstände zu Veränderungen gezwungen wirst, nimm dein Schicksal an der Stelle an und mach das Beste daraus, es lohnt sich!

 

Jede Veränderung ist eigentlich eine Weiterentwicklung deiner Persönlichkeit, nimm deshalb die Herausforderung an und entscheide dich für notwendige Richtungswechsel. 

 

Sabine Ruland - ONARIS

Ich würde mich sehr freuen, wenn dir dieser Artikel dabei helfen kann, nötige Veränderungen anzupacken!

Herzlichst Sabine Ruland

 

 

 

 

Sie haben Fragen?

Lüge und Wahrheit – wie du deine eigene Wahrheit finden kannst

 

 

9 Tipps wie du deine eigene Wahrheit finden kannst – was du schon immer über das Lügen wissen wolltest – Ursachen und Motive von Flunkereien – wer Pseudologe ist – wie es gelingen kann wahrhaftig zu sein

Wir schwindeln und flunkern was das Zeug hält, das ist leider die Wahrheit. Gründe dafür gibt es viele. Wir lügen, um besser dazustehen, um uns vor Unannehmlichkeiten zu schützen, um niemanden zu verletzen, um uns Vorteile zu verschaffen, aus Höflichkeit, um einer Strafe zu entgehen, um einen Konflikt zu vermeiden, oder einfach der Einfachheit halber.

 

Wir alle kennen Aussagen wie diese:

„Ach wie schön, dass du vorbeikommst“! Obwohl das gerade gar nicht passt…

„Deine neue Frisur sieht ja toll aus“! Obwohl das deiner Meinung nach fürchterlich aussieht…

„Das macht nichts“! Obwohl du dich maßlos ärgerst, dass die Person viel zu spät kommt…

 

Nicht hinter jeder Lüge steckt eine böse Absicht. Alltägliche Flunkereien garantieren eben in vielen Fällen einen harmonischeren oder reibungsloseren Ablauf. Frei nach dem Motto: „was er/sie nicht weiß, macht sie/ihn nicht heiß.“

Psychologisch gesehen ist die Lüge quasi wie eine Jokerkarte in unserer zwischenmenschlichen Beziehungsgestaltung und wird schon in der Kindheit erlernt. Wir lernen Ausreden und Notlügen zu benutzen, zu prahlen, zu heucheln, Lügengeschichten zu erzählen, Realitäten zu beschönigen, Intrigen zu spinnen oder Halbwahrheiten zu verbreiten. Spannender Weise wird die Lüge aber moralisch verurteilt und abgestraft, obwohl sie ein fester Bestandteil des Alltags ist.

 

Eine Definition der Lüge

Lügen definiert sich dadurch, dass bewusst und wissentlich, falsche oder unwahre Zusammenhänge verbreitet werden. Das heißt, es gibt ein eindeutiges Missverhältnis zwischen der Realität und der Darstellung der Realität. Und: Der Angelogene weiß in diesem Moment nicht, dass er hinters Licht geführt wird.

 

Ursachen und Motive von Flunkereien

Die Lüge kann sicher als eine Art Verhaltensmuster gesehen werden, das sich durch das Vorbild der Eltern mehr oder weniger stark in einem Menschen ausprägt. Was sich verstärkend auswirkt, sind Minderwertigkeitskomplexe und ein Mangel an Selbstvertrauen, denn dadurch muss man in jedem Fall versuchen sich besser darzustellen, da man sich selbst eher gering einschätzt. Nachgewiesener Massen steigert sich die Tendenz zum Lügen auch, wenn Kinder unter einem Mangel an emotionaler elterlicher Zuwendung leiden. Sie versuchen dann, ihre traurige Realität mit ihrer Fantasie zu bewältigen.

Die gängigsten Motive für Lügereien sind beispielsweise:

– der Erhalt von Harmonie in Beziehungen

– Angst vor Verurteilung oder Strafe

– um sich Ärger zu ersparen

– um sich zu bereichern

– um geliebt zu werden

– um andere nicht zu enttäuschen

– aus Bequemlichkeit

– zum Erreichen Gesellschaftlicher Macht

– als Mittel um sich beruflich durchzusetzen

– als Strategie, um sich eine bessere Position zu verschaffen

–  finanzielle Vorteile

– das Ausstechen der Konkurrenz

– um Untreue in der Partnerschaft zu leugnen

– sich persönliche Vorteile zu verschaffen

– zur Aufbesserung des eigenen Selbstbildnisses

 

Ob man sich im Zweifel für eine Lüge, Flunkerei oder Notlüge entscheidet, hängt nicht nur davon ab wie sich das sozial auswirken würde, sondern auch im hohen Maße davon, wie sich das auf unser inneres Gleichgewicht auswirken würde.

 

Was du schon immer über das Lügen wissen wolltest

  1. Männer lügen häufiger als Frauen, leiden aber deutlich weniger unter einem schlechten Gewissen. Sie belügen andere in Sachen Lebensführung, Gehalt oder berufliche Position.
  2. Frauen sind Meisterinnen der vorgetäuschten Freundlichkeit, oder übertreiben gerne.
  3. Verschiedene Studien besagen, dass Menschen zwischen 8 und 200 mal am Tag lügen.
  4. Wer lügt, versuchst seine wahren Gefühle zu verschleiern.
  5. Lügen ist anstrengend und verursacht Stress.
  6. Hinter dem Bedürfnis zu lügen versteckt sich ein Geltungsbedürfnis.
  7. Wer lügt, hat Angst zu sich selbst, oder seiner Meinung zu stehen.

 

Die „Pseudologen“ – Wenn Lügen krankhaft wird

Menschen, die zwanghaft lügen nennt man auch Pseudologen, das Wort“ pseudologia“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Lüge“. Zwanghafte oder krankhafte Lügner sind sehr kreativ im Erfinden von Geschichten und können sogar Krankheiten, Schicksalsschläge oder komplette Lebensbiographien erfinden. Ihre Geschichten sind entweder völlig überzogen, dramatisiert oder völlig frei erfunden.

Dabei kann es sich um eine antisoziale Persönlichkeit handeln. So ein Verhalten kann aber auch auf das Krankheitsbild einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung hinweisen. Menschen mit antisozialer Persönlichkeitsstörung sich dadurch erkennbar, dass sie ständig soziale Normen missachten und versuchen ihre eigenen Ziele rücksichtslos durchzusetzen. Von einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung spricht man, wenn der Betroffene sein mangelndes Selbstwertgefühl dadurch kompensiert, dass er starke Phantasien entwickelt in denen er von seiner Großartigkeit und Überlegenheit überzeugt ist. Dieses fantastische Selbstbild ist gepaart mit einer verachtenden Haltung anderen gegenüber. Menschen, die krankhaft Lügen, glauben ihre Lügengeschichten am Ende selbst, das macht sie auch so glaubhaft.

Dieses Krankheitsbild ist nicht so einfach zu erkennen, in jedem Fall ist es hilfreich sich in Therapie zu begeben. Am Ende schadet man sich selbst, zerstört seine Beziehungen, wozu das fortführen, wenn man das auch wieder in Ordnung bringen kann?

 

Was Wahrheit in Wirklichkeit ist

Der Begriff der Wahrheit wird allgemein so verstanden, dass Wahrheit eine korrekte Wiedergabe eines Sachverhaltes ist, der der Wirklichkeit entspricht.

Es gibt keine allgemein gültige oder absolute Wahrheit. Jeder Mensch hat aufgrund seiner Erziehung, Prägung und Persönlichkeit seine eigene Wahrheit entwickelt. Daher sieht jeder die Welt durch seine ganz eigene Brille. So gesehen existieren viele Wahrheiten. In einer Gemeinschaft und auch in der Gesellschaft kann allerdings der Einzelne nicht gegen allgemein gültige und festgelegte Regeln seine Wahrheiten oder Ansichten durchsetzen.  Wer glaubt, dass die eigene Meinung die einzig gültige und richtige Wahrheit ist, irrt also. Das Bestehen auf der eigenen Wahrheit in einer rechthaberischen Form führt zu Konflikten, Streit und kriegerischen Auseinandersetzungen.

 

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9 Tipps, wie du deine eigene Wahrheit finden kannst

Der Weg zu deiner individuellen Wahrheit ist ein Weg, der dich nach innen führt. Ein Weg, der dich zu dir selbst zurückbringt, um jenseits von erlernten Mustern dein wahres ICH zu entdecken, denn du hast etwas ganz Einzigartiges mit in diese Welt gebracht, dass es zu entdecken und verwirklichen gibt.

 

Dazu hier einige Tipps, die dir vielleicht helfen können, deine Wahrheit zu finden:

 

1#Selbstreflektion

Gehe innerlich einen Schritt zurück und lasse all deine Ansichten los. Stelle dir folgende Fragen und beantworte sie schriftlich. Schreibe den Satz immer von Beginn an. Über das Schreiben erhältst du Zugang zu deinem Unterbewusstsein.

Wenn ich ehrlich bin, würde ich am liebsten…

Wenn ich mir treu sein wollte, würde ich…

Wenn ich meine Wahrheit leben würde, würde ich…

Meine Wahrheit ist, dass ich beruflich…

Die Wahrheit ist, dass ich in meinen Beziehungen…

Die Wahrheit ist, dass ich mir selbst gegenüber…

In Wahrheit bin ich…

 

2#Übernommene Muster erkennen und loslassen

Welche Wahrheiten vertreten deinen Eltern und was hast du davon übernommen? Sind das auch wirklich deine Ansichten?

 

3#Herzstimme hören

Der Verstand ist geprägt von erlerntem Wissen, aber nicht verbunden mit deiner Ur-Natur. Versuche deshalb den ersten Impuls wahrzunehmen, dass ist die Herzstimme. Sie kann dich optimal und intuitiv führen.

 

4#Fühlen und wahrnehmen

Das Denken allein wird dir deine Wahrheit nicht aufzeigen und auch nicht immer deinem Wesen und deinen Bedürfnissen gerecht werden. Versuche in dich hinein zu fühlen, um besser mit dir in Kontakt zu kommen.

 

5#Auszeiten nehmen

Gönne dir Zeit und Raum für Innenschau. Halte dich in der Natur auf, meditiere, atme Stille und versuche, die Zeit mit dir zu genießen. Das schenkt dir Abstand zu Gegenwärtigem und dadurch eine neue Perspektive.

 

6#Körperwahrnehmung

Spüre deine Wahrheit körperlich, denn wenn du dich von deiner Wahrheit entfernst, verkrampft sich etwas in dir, oder es entsteht eine Blockade und das kannst du körperlich spüren. Wenn du im Einklang bist, ist alles harmonisch und locker, auch körperlich gesehen. So ist der Körper ein wunderbarer Gradmesser für deine Wahrhaftigkeit.

 

7#Glaubenssätze überprüfen

Deine Wahrheit wird auch durch deinen Glauben geprägt. An was glaubst du, wem glaubst du, und was glaubst du von anderen oder von dir selbst?Zur Überprüfung hier wieder ein paar Sätze, die dir neue Erkenntnisse schenken können:

Ich glaube, dass die meisten Menschen…

Ich glaube, dass die Welt…

Ich glaube von mir, dass ich…

Ich glaube, dass andere über mich denken dass ich…

Ich glaube, dass ich beruflich…

Interessante Ansichten, oder? Aber das sind eben nur Ansichten, die du jederzeit verändern kannst.

 

8#Erlaubnis schenken

Viele Menschen gestehen sich eine eigene Meinung und Wahrheit nicht zu, weil sie lieber anderen Menschen glauben wollen. Meistens will man dafür geliebt werden, oder Anerkennung bekommen…aber lohnt sich das wirklich?

 

9#Alles Loslassen

Eine super Sache ist, wenn du einfach mal alles loslässt, alles in Frage stellst und damit dein Leben auf den Kopf. Gestehe dir zu, alles hinterfragen zu dürfen und lasse dich auf neue Ideen und Inspirationen ein.

 

 

Wie es gelingen kann, wahrhaftig zu sein

 

Ein wahrhaftiges Leben zu führen bedeutet, dich selbst ständig zu beobachten und zu überdenken, ob du das tust und lebst was du sagst, oder nicht. Wahrhaftig zu sein heißt, dass du die Person bist, die du vorgibst zu sein. Dass du im Einklang lebst mit deinen Werten, deinen Bedürfnissen und deinen Vorstellungen.

Gelingen kann dies, indem du

  • dir selbst treu bleibst
  • deinen Standpunkt vertrittst
  • ehrlich mit dir selbst und anderen bist
  • authentisch du selbst bist
  • dich selbst lieben kannst
  • unabhängig von der Meinung der anderen bist
  • dich auf Konflikte einlassen kannst
  • dir selbst vertraust

 

Menschen die wahrhaftig sind, sind vertrauensvolle und gute Partner, ein echter Gewinn für die Gemeinschaft, für jedes Unternehmen profitabel und machen die Welt zu einem besseren Ort.

 

Sabine Ruland - ONARIS

Ich würde mich sehr freuen, wenn dich dieser Artikel mit neuen Erkenntnissen beschenkt hat.

Herzlichst Sabine Ruland

 

 

 

 

 

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Angst vor Ablehnung überwinden – Ursachen und Auswege finden


Angst vor Ablehnung überwinden

Die Angst vor Ablehnung kann dich dazu verleiten, am Leben nur noch als Beobachter teilzunehmen, sicher verschanzt hinter dicken Mauern, die dich vor anderen schützen sollen. 

 

Die Angst vor Ablehnung oder Zurückweisung ist eine der instinktiven Ängste, die tief im Unterbewusstsein verankert sind. Das geht darauf zurück, dass es zu Urzeiten gefährlich oder sogar lebensbedrohlich war, den Halt und den Schutz der Gruppe zu verlieren. Heutzutage ist das nicht mehr so bedrohlich, doch die Angst vor Ablehnung kann zu Vereinsamung oder zu einem erheblichen Leidensdruck führen.

 

Das Interessante

Überwiegend ist die Angst vor Ablehnung vollkommen unrealistisch und beruht auf einer Fehleinschätzung der Situation. Doch es gibt natürlich realistische Ursachen, durch die eine solche Angst entstanden ist.

 

Die Angst vor Ablehnung – Ursachen

Es gibt verschiedene Gründe, die zu einer Angst vor Ablehnung führen können. Ein gewisses Maß an Ängstlichkeit ist ganz normal und auch hilfreich, ermahnt uns doch die Angst immer wieder dazu vorsichtig zu sein. Doch wenn diese Angst vor Zurückweisung dazu führt, dass man den Kontakt zu anderen Menschen meidet, oder selbst sehr starke Tendenzen hat, andere Menschen abzulehnen, dann schränkt das unsere Beziehungsfähigkeit stark ein.

 

Ursachen können sein:

  1. Frühe Bindungserfahrungen

Wenn ein Kind negative Bindungserfahrungen gemacht hat, weil es schon früh einmal von der Mutter oder von den Eltern getrennt wurde, zur Adoption freigegeben wurde, bei anderen Familienangehörigen aufgewachsen ist, Scheidung oder eine Trennung der Eltern erfahren hat, keine oder wenig emotionale Zuwendung erfahren hat, seine Eltern als unzuverlässig erlebt hat,  gegenüber Geschwistern benachteiligt wurde, oder dieses Verhalten von einem Elternteil übernommen hat, dann kann sich die Angst vor Ablehnung überproportional entwickeln.

  1. Schlechte Beziehungserfahrungen

Auch im weiteren Lebensverlauf tragen schlechte Erfahrungen und Verlusterfahrungen in Beziehungen dazu bei, dass man geneigt ist, sich künftig davor schützen zu wollen, aus Angst, dass sich etwaige Szenarien wiederholen könnten. Dann ist das Vertrauen in andere Menschen verloren gegangen, was die Angst vor Ablehnung schürt.

  1. Kritik und andere Erlebnisse des Abgelehnt seins

Wer von Eltern, Partnern, Chefs oder Kollegen häufig kritisiert oder übergangen wird, der neigt dazu vermehrt Angst vor Ablehnung zu entwickeln.

  1. Selbsthass und Selbstablehnung

Wer aus traumatischen Erlebnissen, oder aus anderen Gründen Selbsthass entwickelt hat, oder immer mit zu hohen Erwartungen von Eltern, Umfeld, oder Gesellschaft konfrontiert wurde, der beginnt sich selbst abzulehnen und projiziert diese ablehnende Haltung auf die anderen Menschen.

 

Im Seminar „Beziehung – die Kraft der Selbstliebe“ die Selbstablehnung überwinden und Selbstliebe finden!

 

 

  1. Ein Mangel an Selbstbewusstsein

Wer ein geringes Selbstbewusstsein hat, oder sich anderweitig minderwertig fühlt, der tendiert zu dem Glauben, dass er es nicht wert ist, angenommen zu werden.

  1. Erlernte Ängste

Kinder ahmen die Haltung und das Verhalten ihrer Eltern nach. Wenn ein Elternteil selbst Angst vor Ablehnung hat, dann wird diese durch Erziehung und Vorleben weitergegeben.

 

 

 

 

 

Angst vor Ablehnung – Auswege finden

Ein Allheilmittel gegen Ängste gibt es nicht, aber man kann sich schrittweise davon befreien. Einmal indem man die Ursachen aufdeckt und dadurch bewusst damit umgehen kann. Weitere Wege der Selbsthilfe um die Angst vor Ablehnung zu überwinden stelle ich dir hier vor:

 

1# Ablehnung verstehen

Das Verhalten anderer Menschen hat nicht unbedingt etwas mit dir zu tun, sondern mit der Person die dieses Verhalten zeigt. Soll heißen: Nimm nicht alles persönlich! Menschen sind einzigartig und lehnen meistens die Dinge ab, die sie nicht kennen, oder über die sie sich eine schlechte Meinung gebildet haben. Glaubst du wirklich das hat mit dir zu tun?

2# Beobachten und loslassen

Erkenne durch Selbstbeobachtung in welchen Situationen du dich abgelehnt fühlst. Vielleicht fällt dir dazu ein Erlebnis aus deiner Vergangenheit ein, dass dieses Gefühl einmal ausgelöst hat. Das ist vorbei, also lasse dieses Gefühl los.

3# Gefühle annehmen und auflösen

Wenn ein Gefühl von Ablehnung präsent ist, dann spüre wo sich dieses Gefühl in deinem Körper befindet. Gehe mit deiner Aufmerksamkeit genau dort hin und bleibe einfach in diesem Gefühl „sitzen“, bis es sich auflöst.

4# Gedankenhygiene betreiben

Wenn dich Gedanken plagen wie: “ich bin nicht gut genug, die anderen mögen mich eh nicht, ich bin ein Außenseiter, ich kann das nicht, ich trau mich nicht, ich bin zu blöd“, usw. dann halte diesen negativen Gedanken die rote Karte hin und schicke sie vom Platz! Das sind nichts als falsche Glaubenssätze, sonst nichts.

5# Selbstvertrauen aufbauen

Selbstvertrauen kannst du aufbauen, indem du lernst dir selbst wieder zu vertrauen. In vielen Situationen hast du schon gleich geahnt, dass etwas schief gehen würde, hast aber auf diese Stimme nicht gehört. Du kannst nur auf dich selbst vertrauen, indem du auf den ersten Impuls hörst. Das ist die Herzstimme. Gleich dahinter kommt die Stimme des Verstandes, der bestimmte Dinge gelernt hat und dann den ersten Impuls durch die gespeicherten Muster interpretiert. Hör einfach auf die Herzstimme, dann liegst du goldrichtig.

6# Dein Selbstbild verändern

Schreibe dir 100 Dinge auf, die dich zu einem ganz besonderen Menschen machen und lese dir das immer wieder durch, bis du das verinnerlicht hast, denn das bist du in Wirklichkeit!

7# Willkommenskultur pflegen

Jeder Mensch ist genauso wie du einmalig, es gibt keine zwei, die sich vollkommen gleichen würden. Das hat einfach logischerweise zur Folge, dass es unterschiedliche Meinungen und Sichtweisen gibt. Akzeptiere einfach, dass du nicht jedem gefallen musst und orientiere dich dahin, wo du willkommen bist. Halte dich an diejenigen, die dir mit Achtsamkeit und Respekt begegnen!

 

Falls diese Wege dich nicht weiterbringen, weil dich traumatische Situationen aus der Vergangenheit noch belasten oder andere unverarbeitete Erlebnisse zu einem Gefühl der Ablehnung beitragen, dann überwinde dich und nimm eine Therapie in Anspruch, oder besuche Coachings und Seminare, um dich davon zu befreien. Es lohnt sich und macht den Weg frei für neue und schöne Beziehungen, in denen du dich geborgen und aufgehoben fühlen kannst.

 

Sabine Ruland - ONARISIch würde mich freuen, wenn dir dieser Artikel dabei helfen kann, dich wieder mehr auf andere Menschen einzulassen.

Herzlichst Sabine Ruland

 

 

 

 

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Persönlichkeitsentwicklung – was es bringt und beste Tipps!

Persönlichkeitsentwicklung ONARIS

 

Persönlichkeitsentwicklung ist die bewusste selbstbestimmte Entwicklung deines individuellen Wesens, hin zu der Person, die du sein willst. Dabei berücksichtigt sie bestenfalls auch deine einzigartige Ur-Natur.

 

Jeder Mensch besitzt von Natur aus eine ganz eigene und unverwechselbare Identität, die er bereits in dieses Leben mitbringt. Dazu verfügt er über einzigartige Talente und Fähigkeiten, die bereits in ihm angelegt sind. Jedes Lebewesen in unserer genialen Schöpfungsgeschichte ist einzigartig, es gibt nicht einmal zwei Schneeflocken, die identisch sind. Wie faszinierend!

Eine einheitliche Definition von Persönlichkeitsentwicklung scheint nicht zu existieren. Man ist sich lediglich einig darüber, dass Persönlichkeit dadurch entsteht, dass sich der Mensch mit bestimmten Vorstellungen und Sichtweisen, die er über sich selbst entwickelt hat, identifiziert.

 

Was deine Persönlichkeit prägt

Die Prägung deiner Persönlichkeit findet schon im frühen Kindesalter statt. Im Elternhaus wird ein bestimmtes Lebensmodell vorgelebt und es sind bereits feste Ansichten, Vorstellungen und Werte vorhanden, die dir als Kind vermittelt wurden. Das prägt nachhaltig, denn im Gehirn entstehen so Programme und Vorstellungen, auf die es in verschiedenen Lebenssituationen zurückgreifen wird. Das hat Vorteile, aber auch Nachteile.

Vorteile

Wenn du Verhaltensweisen gelernt hast, die dich im Leben weiterbringen, dann kannst du von bestimmten Prägungen profitieren. Vielleicht bist du so aufgewachsen, dass sich in dir Mut, Selbstvertrauen, Stärke, Selbstliebe und andere vorteilhafte Charaktereigenschaften entwickeln konnten. Das wäre von Vorteil.

Nachteile

Wer von seinen Eltern allerdings gelernt hat, dass man es im Leben schwer hat, dass man von anderen fremdbestimmt wird, dass man zu funktionieren hat, dass man über Gefühle nicht spricht, und so weiter, dann gereicht einem das später eher zum Nachteil.

 

Prägung entsteht auch durch die Weitergabe von Genen, die von den Vorgenerationen entwickelt wurden. Bestimmte Verhaltensweisen, Erkrankungen und Reaktionsmuster sind genetisch bedingt und werden von einer Generation an die nächste weitergegeben.

Die Persönlichkeit entwickelt sich im Lebensverlauf ständig durch Lebenserfahrungen und Erkenntnisse weiter, das ist ein ganz natürlicher Prozess. Dadurch können sich erlernte Muster und Strukturen verändern.

Ohne eine Entscheidung zur Veränderung und ohne eine bewusste Wahrnehmung der eigenen Muster und Programme werden wir zu 95% von unserem Unterbewusstsein gesteuert und damit von erlernten und übernommenen Vorstellungen, die gar nicht unserer wahren Identität entsprechen.

 

Persönlichkeitsentwicklung – aber wie?

 

  1. Selbstanalyse

Zu Beginn der Persönlichkeitsentwicklung steht eine ehrliche Selbstanalyse, in der du dir deinen Stärken und Schwächen bewusst machst, ohne diese zu bewerten. Versuche dich sachlich zu beobachten und schreibe auf, was dir dabei auffällt. Lege vier Rubriken an, wie beispielsweise Stärken – Schwächen – Charaktereigenschaften – Verhaltensweisen – und sammle einfach mal, was dir bei deiner Selbstbeobachtung so alles auffällt.

  1. Selbstakzeptanz

Ein Teil deines Wesens wurde einfach geprägt, ohne dass du darauf Einfluss hattest. Deshalb nimm dich jetzt einfach so an, wie du jetzt bist. Es ist ein Akt der Selbstliebe, dich zu akzeptieren, mit allem was sich in dir auch aus bestimmten Erfahrungen heraus entwickelt hat. Sprich immer wieder in dir: „Ich bin ok!“

  1. Selbsterkenntnis

Wenn du beginnst, dich mit dir zu beschäftigen, erkennst du mehr und mehr wer du eigentlich bist. Dieses wahre Selbst, das bisher unter Fremdeinflüssen verborgen war, kommt zum Vorschein. Das kann deine Selbstbild verändern und dich motivieren, deinen persönlichen Lebenssinn zu verwirklichen.

 

Seminar Persönlichkeitsentwicklung:

GlücklichSein – Entfalte dein Potential

 

 

Das Besondere an der ONARIS Persönlichkeitsentwicklung

Die meisten Konzepte für persönliche Entwicklung arbeiten damit, dass man bestimmte Kompetenzen, Charaktereigenschaften oder Verhaltensweisen weiterentwickelt, die sich persönlich als erfolgreich erweisen. Es wird versucht, durch Lernen anderer Muster, oder durch die mentale Kontrolle von Gedanken und Gefühlen, eine Veränderung und Weiterentwicklung der Persönlichkeit zu erreichen.

Das Konzept der ONARIS Persönlichkeitsentwicklung geht davon aus, dass man durch Transformation der bestehenden störenden Strukturen, Programme und Faktoren den nötigen Raum für die persönliche Entwicklung quasi geschenkt bekommt, denn  in diesen freien Raum kann sich die bereits vorhandene einzigartige Ur-Natur hinein entwickeln und ihr eigenes Profil entfalten.

 

Das ONARIS Konzept bietet ein ganzheitliches und nachhaltiges Modell der Persönlichkeitsentwicklung in drei Stufen an:

 

  1. Bereinigung

In diesem Konzept steht eine Bereinigung der übernommenen Strukturen im Vordergrund. Störende Fremdeinflüsse, die deine Persönlichkeit geprägt haben, werden durch energetische und schamanische Methoden aus deinem System entfernt. Das schafft Raum für Entfaltung.

  1. Bewusstwerdung

Wenn dir Bewusst wird, von wem und warum du bestimmte Muster, Rollenbilder, Verhaltensweisen, usw. übernommen hast, kannst du diese klar als etwas Fremdbestimmendes erkennen und loslassen.

 

  1. Natürliche Entfaltung

Durch das Entfernen der störenden Muster und Strukturen erkennt man sich selbst und erfährt seine wahre Identität. Das verändert das Selbstbild nachhaltig. Dadurch kann sich das bereits vorhandene großartige und individuelle Wesen in seiner Ur-Natur entwickeln.

 

 

Seminare für Persönlichkeitsentwicklung

 mit Sabine Ruland:

 

Sinn des Lebens finden

Erfolgreich Leben

Konflikte lösen und gewinnen

Inneren Frieden finden

Träume leben

 

 

21 gute Gründe – Was persönliche Entwicklung bringt

 

  1. Persönliche Entwicklung ist ein Prozess, bei dem du dich selbst in deiner ganzen Größe erkennst.
  2. Du lernst bewusster zu leben und kannst deshalb Herausforderungen und Schwierigkeiten entspannter, besser und lösungsorientierter meistern.
  3. Du kannst Konflikte in deiner ganz persönlichen Art und Weise lösen, so dass sich für dich eine Verbesserung der Umstände ergibt.
  4. Persönlichkeitsentwicklung hebt deinen Stärken und Talente hervor, die du dann auch zur Erreichung persönlicher und beruflicher Erfolge nutzen kannst.
  5. Selbstbestimmt kannst du das Steuerrad deines Lebens in die Hand nehmen.
  6. Du lernst auf deine Intuition zu vertrauen, die dich sicher durch alle Untiefen des Lebens führt.
  7. Du erkennst, was du wirklich willst.
  8. Du verstehst den tieferen Sinn deines Lebens, was dir echte Erfüllung bringt.
  9. Achtsamkeit und Selbstliebe bereichern dein Dasein.
  10. Deine Beziehungen verbessern sich und werden harmonischer oder vertiefen sich.
  11. Ungesunde Beziehungen verabschieden sich, wenn sie nicht gut sind für dich.
  12. Der Umgang mit Gefühlen und Emotionen erfolgt bewusst, so dass du besser auf emotionale Ereignisse reagieren kannst.
  13. Persönlichkeitsentwicklung schenkt dir eine realistische, optimistische und liebevolle Haltung.
  14. Chancen werden erkannt und können realisiert werden.
  15. Der Umgang mit Stress, Frust und Druck verändert sich nachhaltig, so dass der Alltag entspannter und gelassener bewältigt werden kann.
  16. Neue Ideen und Lebenskonzepte bereichern dein Leben und verändern deine Zukunft.
  17. Du entwickelst eine starke Persönlichkeit mit einer charismatischen Ausstrahlung.
  18. Eigenverantwortlich agierst du aus deiner Mitte heraus und kannst die Balance zwischen privaten und beruflichen Interessen halten.
  19. Deine Gesundheit verbessert sich durch deine Lebensführung.
  20. Du hast Zugang zu Konzepten, mit denen du dir selbst helfen kannst.
  21. Deine Autonomie schenkt dir persönliche Freiheit!

 

 

 

Spirituelles Coaching und Persönlichkeitsentwicklung mit Sabine Ruland

Professionell.Einfach.Wirksam.

 

 

Persönlichkeitsentwicklung – die besten Tipps

Wenn du dir eine Veränderung wünschst, kannst du dein Handeln und Denken trainieren und dadurch neu ausrichten! Für deine Persönlichkeitsentwicklung macht es Sinn, deshalb täglich kleine Gelegenheiten für deine Entfaltung zu nutzen.

Bei dir bleiben

Es lenkt dich nur ab, wenn du dich mit den Problemen und Gedanken anderer Menschen beschäftigst. Versuche bei dir zu bleiben und zu spüren, was du für dich brauchst.

Ins tun kommen

Eine weit verbreitete Epidemie ist die Aufschieberritis, die dazu führt, dass man Dinge liegen lässt, anstatt sie zu regeln. Motiviere dich dazu, deine wichtigen Aufgaben zu erledigen.

Lege dich nicht fest

Das Leben bleibt durch Veränderungen lebendig, deshalb lege dich nicht unnötig fest, sondern bleibe flexibel.

Unbeeindruckt bleiben

Fließe wie der Fluss an allen Kieselsteinen vorbei, die an deinem Weg liegen und lasse dich weder beeindrucken noch aufhalten.

Grenzen überwinden

Wo sind deinen wahren Grenzen überhaupt? Du kannst viel mehr, als du dir je zugetraut hast. Verlasse deine gewohnten Bereiche und wage etwas Neues.

Weiterlernen

Die Schule des Lebens dauert lebenslang, deshalb lerne immer weiter dazu, auch aus deinen Fehlern, so wirst du immer reifer, weiser und besser werden.

Ausrichtung festlegen

Lege kleine Ziele fest und richte dich jeden Tag darauf aus. Gestalte ein Morgenritual oder schreibe dir ein persönliches Ziel auf, dem du jeden Morgen deine Aufmerksamkeit schenkst.

 

 

Sabine Ruland - ONARISDanke, dass du mir deine Aufmerksamkeit geschenkt hast. Ich würde mich sehr freuen, wenn dieser Artikel für deine persönliche Entwicklung hilfreich sein kann.

Herzlichst Sabine Ruland

 

 

 

 

 

Sie haben Fragen?

Grenzen setzen und Stärke gewinnen

 Grenzen setzen und Stärke gewinnen

 

Jeder Mensch hat sie, die Grenze, die ihn selbst von den anderen unterscheidet. Diese Grenze zwischen dem Ich und dem Du schenkt dem Ich einen persönlichen Raum und schützt die Privatsphäre. Wird diese Linie überschritten, fühlen wir uns angegriffen, hilflos, schwach, wütend, oder geraten in Stress. In diesem Artikel erfährst du,warum du Grenzverletzungen zulässt und warum du Grenzen setzen musst – du erhältst zudem einige Tipps wie du deine Grenzen verteidigen kannst, und Stärke & Sicherheit gewinnst.

 

Es gibt keine universellen Grenzen, jeder Mensch bestimmt selbst, was er anderen erlaubt und was nicht. Es gibt Menschen, die sehr sensibel sind und deshalb sehr intensiv und schnell auf Grenzverletzungen reagieren, während andere viel mehr wegstecken können. 

 

 

Was ist überhaupt eine Grenze?

 

Das Universum an sich ist grenzenlos, doch Menschen setzen Grenzen, um Dinge unterscheiden zu können. In allen Gemeinschaften wie Familien, Ehen, Freundschaften, Vereinen, Organisationen und anderen gibt es Regeln, Gesetze und eine bestimmte Ordnung, die das Verhalten und die Freiheit sich darin ausleben zu können, begrenzen. Ohne Regeln und Grenzen, die Kompromisse einfordern, kann eine Gemeinschaft nicht funktionieren.

Jeder sehnt sich nach Freiheit, nach grenzenloser Entfaltung, doch das ist in Gemeinschaften nicht unbegrenzt möglich. Das hemmt das natürliche Entfaltungspotential des Einzelnen und wird deshalb auch oft als schmerzhaft erfahren.

Die persönliche Grenze kann auch energetisch definiert werden. Wenn man davon ausgeht, dass jeder Mensch einen Körper hat und sich um diesen Körper herum eine Aura befindet, dann bildet diese den eigenen persönlichen Energie-Raum ab.

 

 

Wenn Grenzen überschritten werden

 

Bestimmt hast du schon einmal erlebt, dass jemand deine Grenzen überschritten hat, indem er beispielsweise dir zu nahegetreten ist, dich beleidigt hat, dich verletzt hat, dich psychisch oder körperlich angegriffen hat, über dich bestimmt hat, oder sich dir gegenüber unfair verhalten hat.

Aber nicht nur die anderen verletzen oder missachten Grenzen, auch wir selbst können die Grenzen der anderen nicht immer respektieren. Manchmal geschehen Grenzverletzungen unbewusst, oder einfach dadurch, dass wir eine unterschiedliche Wahrnehmung von Grenzen haben.

Bei manchen Menschen scheinen Grenzen einen fast unwiderstehlichen Drang hervorzurufen, sie übertreten oder überwinden zu wollen. Das ist mit einem Machtthema verbunden, denn wenn ich eine Grenze überschreite, übe ich Macht über diese Person aus.

 

 

Warum man Grenzverletzungen zulässt

 

Die meisten Menschen sind harmoniebedürftig und scheuen deshalb Konflikte. Sie glauben, dass sie, wenn sie „nein“ sagen, sowohl ihren Status, als auch die Liebe und Anerkennung der anderen verlieren. Manchmal hat man auch Angst, andere Menschen mit seinem „Nein“ zu verletzen und möchte vermeiden, dass sich derjenige abgelehnt fühlt. Man hat vielleicht auch im Elternhaus nicht gelernt, wie man mit Konflikten umgehen kann und dass diese einfach den Grenzverkehr zwischen zwei Menschen gut regeln können. Konflikte wurden unter Umständen nur als negativ empfunden.

Vielleicht ist man einfach zu ängstlich und zu wenig Selbstbewusst, um sich behaupten zu können. Ein anderer Grund könnte sein, dass man keine Schwäche zeigen will und deshalb so tut, als würde einem die Verletzung der eigenen Grenze nichts ausmachen. Grenzüberschreitungen werden auch zugelassen aus Sorge, was die anderen dann über einen denken könnten.

Wer Grenzverletzungen zulässt, wird sich mit der Opferrolle begnügen müssen und unbewusst immer wieder andere dazu einladen, die eigenen Grenzen zu missachten. Es sind eben nicht nur die anderen, die einen mutwillig herausfordern, sondern die Ursache für die Grenzverletzungen liegt in deinem eigenen System. Du trägst selbst mit deiner Haltung dazu bei, das andere deinen Grenzen nicht respektieren.

 

 

Lerne Konflikte zu führen:   im Konfliktseminar

Konflikte lösen

 

 

Warum du Grenzen setzen musst!

Wenn du keine Grenzen setzen kannst, setzt du dich anderen Menschen in deinem Umfeld schutzlos aus. Und nicht nur das. Wenn du nichts gegen Grenzüberschreitungen unternimmst, dann bringst du diesen Menschen auch noch bei, dass es Ok ist die Grenzen anderer zu verletzen. Du bestätigst dieses Verhalten also auch noch.

 

Man muss Grenzen setzen um zu vermeiden, dass

 

– erniedrigende oder schmerzhafte Erfahrungen gemacht werden

– man körperlich oder psychisch verletzt wird

– man einfach übergangen wird

– man fremdbestimmt wird

– andere sich respektlos verhalten

– man achtlos mit sich selbst umgeht

– man unter Druck gesetzt wird

– man gemobbt wird

– man manipuliert wird

– ausgenützt wird

– man sich klein, ohnmächtig und hilflos fühlt

– die eigene Energie an andere Menschen abgegeben wird

 

Jeder hat das Recht, seine Grenzen zu verteidigen und sich zu behaupten. Doch dazu muss man seine eigenen Grenzen erst einmal genau kennen. Deine Grenze ist da, wo du beginnst dich unwohl zu fühlen. Versuche deine Grenzen zu bestimmen, indem du dir folgende 9 Fragen beantwortest:

 

  1. Was kann ich überhaupt nicht vertragen?
  2. Was verletzt mich persönlich?
  3. Was macht mich wütend?
  4. Was setzt mich unter Druck?
  5. Was regt mich an anderen Menschen besonders auf?
  6. In welchen Situationen fühle ich mich klein, schwach, hilflos?
  7. Was geht mir zu weit?
  8. Wo ist mein wunder Punkt?
  9. Wann fühle ich mich übergangen, oder übersehen?

 

Jetzt kennst du zumindest schon ein einige deiner Grenzen und kannst versuchen, diese ab jetzt auch zu verteidigen.

 

 

Wie man mit Grenzüberschreitungen umgehen kann

 

Menschen reagieren auf Grenzüberschreitungen sehr unterschiedlich. Während die einen sich zurückziehen, gehen die anderen zum Angriff über. Grenzen zu setzen bedeutet nicht, wegen jeder Kleinigkeit gleich in Aktion zu treten, eine gewisse Toleranz ist durchaus von Vorteil, wenn man in einer Gemeinschaft lebt. Doch wenn jemand immer wieder deine Grenzen überschreitet solltest du einschreiten!

Grundsätzlich ist es hilfreich, gegenüber Grenzüberschreitungen eine andere Haltung einzunehmen. Menschen verhalten sich so, wie sie es gelernt haben und wie es ihren unbewussten Vorstellungen und Mustern entspricht. Das hat erst einmal nichts mit dir zu tun. Sie wissen also oft gar nicht was sie tun. Andere dagegen überschreiten deine Grenzen bewusst, um Macht auszuüben, sich abzureagieren, oder um sich wichtig zu machen. Auch das hat mit dir persönlich nichts zu tun. Wenn du das nicht persönlich nimmst, kannst du gelassener darauf reagieren.

Eine ganz große Rolle bei der Verteidigung deiner Grenzen spielt die Kommunikation. Wenn du ruhig, einfach und klar kommunizierst, was dir zu viel ist und vielleicht auch warum es dir zu viel ist, dann ist eigentlich schnell alles geregelt.

 

Tipps, wie du deine Grenzen besser verteidigen kannst

 

  1. Atme goldenes Licht in deinen Bauch hinein und versuche ruhig zu bleiben
  2. Gewinne Zeit und sage: „ich muss darüber nachdenken, ob das für mich passt“
  3. Übe „nein“ zu sagen an Stellen, die ungefährlich für dich sind.
  4. Bereite dich auf ein Konfliktgespräch intensiv vor und führe es dann durch
  5. Arbeite an deinem Selbstwertgefühl, und sage dir immer wieder vor: „ich bin es wert“
  6. Besuche Selbstverteidigungskurse, da lernt man sich zu verteidigen
  7. Buche ein Seminar zur Stärkung deines Selbstwertgefühls
  8. Lerne Konflikte zu führen und nimm teil an einem Konflikttraining- oder Seminar teil

 

 

Hier stelle ich dir noch ein altes Ritual vor, das dir Schutz und Sicherheit vermitteln kann:

 

Magischer Kreis

Ziehe mit einem imaginären Lichtschwert einen magischen weißen Kreis um dich herum, das ist ein Schutzkreis, der verhindert, dass der andere energetisch deine Grenze überschreiten kann.

 

 

Sabine Ruland - ONARISIch würde mich freuen, wenn dir dieser Artikel dabei helfen kann, dich besser abzugrenzen.

Herzlichst Sabine Ruland

 

 

 

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