Angst vor Ablehnung überwinden – Ursachen und Auswege finden


Angst vor Ablehnung überwinden

Die Angst vor Ablehnung kann dich dazu verleiten, am Leben nur noch als Beobachter teilzunehmen, sicher verschanzt hinter dicken Mauern, die dich vor anderen schützen sollen. 

 

Die Angst vor Ablehnung oder Zurückweisung ist eine der instinktiven Ängste, die tief im Unterbewusstsein verankert sind. Das geht darauf zurück, dass es zu Urzeiten gefährlich oder sogar lebensbedrohlich war, den Halt und den Schutz der Gruppe zu verlieren. Heutzutage ist das nicht mehr so bedrohlich, doch die Angst vor Ablehnung kann zu Vereinsamung oder zu einem erheblichen Leidensdruck führen.

 

Das Interessante

Überwiegend ist die Angst vor Ablehnung vollkommen unrealistisch und beruht auf einer Fehleinschätzung der Situation. Doch es gibt natürlich realistische Ursachen, durch die eine solche Angst entstanden ist.

 

Die Angst vor Ablehnung – Ursachen

Es gibt verschiedene Gründe, die zu einer Angst vor Ablehnung führen können. Ein gewisses Maß an Ängstlichkeit ist ganz normal und auch hilfreich, ermahnt uns doch die Angst immer wieder dazu vorsichtig zu sein. Doch wenn diese Angst vor Zurückweisung dazu führt, dass man den Kontakt zu anderen Menschen meidet, oder selbst sehr starke Tendenzen hat, andere Menschen abzulehnen, dann schränkt das unsere Beziehungsfähigkeit stark ein.

 

Ursachen können sein:

  1. Frühe Bindungserfahrungen

Wenn ein Kind negative Bindungserfahrungen gemacht hat, weil es schon früh einmal von der Mutter oder von den Eltern getrennt wurde, zur Adoption freigegeben wurde, bei anderen Familienangehörigen aufgewachsen ist, Scheidung oder eine Trennung der Eltern erfahren hat, keine oder wenig emotionale Zuwendung erfahren hat, seine Eltern als unzuverlässig erlebt hat,  gegenüber Geschwistern benachteiligt wurde, oder dieses Verhalten von einem Elternteil übernommen hat, dann kann sich die Angst vor Ablehnung überproportional entwickeln.

  1. Schlechte Beziehungserfahrungen

Auch im weiteren Lebensverlauf tragen schlechte Erfahrungen und Verlusterfahrungen in Beziehungen dazu bei, dass man geneigt ist, sich künftig davor schützen zu wollen, aus Angst, dass sich etwaige Szenarien wiederholen könnten. Dann ist das Vertrauen in andere Menschen verloren gegangen, was die Angst vor Ablehnung schürt.

  1. Kritik und andere Erlebnisse des Abgelehnt seins

Wer von Eltern, Partnern, Chefs oder Kollegen häufig kritisiert oder übergangen wird, der neigt dazu vermehrt Angst vor Ablehnung zu entwickeln.

  1. Selbsthass und Selbstablehnung

Wer aus traumatischen Erlebnissen, oder aus anderen Gründen Selbsthass entwickelt hat, oder immer mit zu hohen Erwartungen von Eltern, Umfeld, oder Gesellschaft konfrontiert wurde, der beginnt sich selbst abzulehnen und projiziert diese ablehnende Haltung auf die anderen Menschen.

 

Im Seminar „Beziehung – die Kraft der Selbstliebe“ die Selbstablehnung überwinden und Selbstliebe finden!

 

 

  1. Ein Mangel an Selbstbewusstsein

Wer ein geringes Selbstbewusstsein hat, oder sich anderweitig minderwertig fühlt, der tendiert zu dem Glauben, dass er es nicht wert ist, angenommen zu werden.

  1. Erlernte Ängste

Kinder ahmen die Haltung und das Verhalten ihrer Eltern nach. Wenn ein Elternteil selbst Angst vor Ablehnung hat, dann wird diese durch Erziehung und Vorleben weitergegeben.

 

 

 

 

 

Angst vor Ablehnung – Auswege finden

Ein Allheilmittel gegen Ängste gibt es nicht, aber man kann sich schrittweise davon befreien. Einmal indem man die Ursachen aufdeckt und dadurch bewusst damit umgehen kann. Weitere Wege der Selbsthilfe um die Angst vor Ablehnung zu überwinden stelle ich dir hier vor:

 

1# Ablehnung verstehen

Das Verhalten anderer Menschen hat nicht unbedingt etwas mit dir zu tun, sondern mit der Person die dieses Verhalten zeigt. Soll heißen: Nimm nicht alles persönlich! Menschen sind einzigartig und lehnen meistens die Dinge ab, die sie nicht kennen, oder über die sie sich eine schlechte Meinung gebildet haben. Glaubst du wirklich das hat mit dir zu tun?

2# Beobachten und loslassen

Erkenne durch Selbstbeobachtung in welchen Situationen du dich abgelehnt fühlst. Vielleicht fällt dir dazu ein Erlebnis aus deiner Vergangenheit ein, dass dieses Gefühl einmal ausgelöst hat. Das ist vorbei, also lasse dieses Gefühl los.

3# Gefühle annehmen und auflösen

Wenn ein Gefühl von Ablehnung präsent ist, dann spüre wo sich dieses Gefühl in deinem Körper befindet. Gehe mit deiner Aufmerksamkeit genau dort hin und bleibe einfach in diesem Gefühl „sitzen“, bis es sich auflöst.

4# Gedankenhygiene betreiben

Wenn dich Gedanken plagen wie: “ich bin nicht gut genug, die anderen mögen mich eh nicht, ich bin ein Außenseiter, ich kann das nicht, ich trau mich nicht, ich bin zu blöd“, usw. dann halte diesen negativen Gedanken die rote Karte hin und schicke sie vom Platz! Das sind nichts als falsche Glaubenssätze, sonst nichts.

5# Selbstvertrauen aufbauen

Selbstvertrauen kannst du aufbauen, indem du lernst dir selbst wieder zu vertrauen. In vielen Situationen hast du schon gleich geahnt, dass etwas schief gehen würde, hast aber auf diese Stimme nicht gehört. Du kannst nur auf dich selbst vertrauen, indem du auf den ersten Impuls hörst. Das ist die Herzstimme. Gleich dahinter kommt die Stimme des Verstandes, der bestimmte Dinge gelernt hat und dann den ersten Impuls durch die gespeicherten Muster interpretiert. Hör einfach auf die Herzstimme, dann liegst du goldrichtig.

6# Dein Selbstbild verändern

Schreibe dir 100 Dinge auf, die dich zu einem ganz besonderen Menschen machen und lese dir das immer wieder durch, bis du das verinnerlicht hast, denn das bist du in Wirklichkeit!

7# Willkommenskultur pflegen

Jeder Mensch ist genauso wie du einmalig, es gibt keine zwei, die sich vollkommen gleichen würden. Das hat einfach logischerweise zur Folge, dass es unterschiedliche Meinungen und Sichtweisen gibt. Akzeptiere einfach, dass du nicht jedem gefallen musst und orientiere dich dahin, wo du willkommen bist. Halte dich an diejenigen, die dir mit Achtsamkeit und Respekt begegnen!

 

Falls diese Wege dich nicht weiterbringen, weil dich traumatische Situationen aus der Vergangenheit noch belasten oder andere unverarbeitete Erlebnisse zu einem Gefühl der Ablehnung beitragen, dann überwinde dich und nimm eine Therapie in Anspruch, oder besuche Coachings und Seminare, um dich davon zu befreien. Es lohnt sich und macht den Weg frei für neue und schöne Beziehungen, in denen du dich geborgen und aufgehoben fühlen kannst.

 

Sabine Ruland - ONARISIch würde mich freuen, wenn dir dieser Artikel dabei helfen kann, dich wieder mehr auf andere Menschen einzulassen.

Herzlichst Sabine Ruland

 

 

 

 

Sie haben Fragen?

Warum Beziehungen scheitern – und 15 Tipps, was zusammenhält

 

 

Gerade noch auf Wolke Sieben geschwebt, oder sicher in einer Partnerschaft gelebt? Mit einem Streit oder einem Klick kann sich dein Beziehungsstatus schnell ändern. Dabei stellt sich die Frage, warum Beziehungen scheitern, auch wenn die Liebe Anfangs, oder viele Jahre sogar, sehr groß war.

 

Häufigste Gründe für eine Trennung:

 

  1. Zu viele Kompromisse bei der Partnerwahl

Die Sehnsucht nach Liebe kann dazu führen, dass man einen Partner wählt, obwohl es große Differenzen und Probleme gibt. Aus Angst vor dem Alleinsein geht man bei der Partnerwahl zu große Kompromisse ein, was die Wahrscheinlichkeit für eine spätere Trennung erhöht.

  1. Die Vorstellungen vom Leben sind zu verschieden

Die Vorstellung darüber, wie man sein Leben gestalten möchte, sind manchmal zu unterschiedlich. Der eine mag Kinder, der andere nicht, der eine mag Gesellschaft, der andere nicht, usw. Zu unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse passen einfach nicht zusammen.

  1. Man steht nicht zum Partner und seiner Beziehung

Wenn man seinem Umfeld gegenüber nicht zu seiner Beziehung stehen kann, wird das vom Partner als Ablehnung verstanden. An der Stelle gibt es nur ein ganz oder gar nicht.

  1. Man ist nicht ehrlich zueinander

Dem anderen vertrauen zu können ist die Basis für eine gute Beziehung. Nur wenn man sich ehrlich begegnen kann, hat die Beziehung eine Chance.

  1. Geben und Nehmen befindet sich im Ungleichgewicht

Wenn einer nur gibt und der andere nur nimmt, dann fühlt sich der Gebende früher oder später ausgenutzt. Dabei geht es nicht darum alles gegeneinander aufzuwiegen, aber um ein Gleichgewicht im Großen und Ganzen.

  1. Unfähigkeit, Konflikte achtsam und konstruktiv auszutragen

Unstimmigkeiten sollten ausgesprochen werden, nur so können sie schließlich aus der Welt geräumt werden. Viele Menschen sagen nichts wissen nicht, wie sie sich mitteilen sollen, während andere dominant auf ihrem Recht beharren. Besser eine gemeinsame Streitkultur entwickeln, die auf die Lösung des Problems gerichtet ist.

  1. Ego Probleme, man gönnt nur sich selbst etwas

Sich zu freuen, wenn der andere Erfolg hat, oder auch einmal zurückzustehen kann dem eigenen Ego nicht sonderlich gefallen, da es nur sich selbst in den Mittelpunkt stellen will. Doch wer freut sich dann mit dir?

 


Seminar:  „Beziehung – die Kraft der Selbstliebe“

 

 

  1. Keine gemeinsamen Interessen

Gemeinsame Interessen oder ein gemeinsames Hobby sorgen dafür, dass ihr zusammen Spaß haben könnt. Wenn jeder überwiegend etwas anderes machen will, kann man seine Erlebnisse nicht mit dem anderen teilen, so führt jeder sein eigenes Leben.

  1. Zu wenig oder zu viel gemeinsame Zeit

Wenn man nur noch alles gemeinsam unternimmt, geht die Spannung verloren. Andererseits ist fehlende Zeit füreinander auch ein Risikofaktor. Idealerweise findet man einen Mittelweg.

  1. Man entwickelt sich nicht weiter

Jeder Mensch entwickelt sich unterschiedlich, die einen wollen sich entfalten, die anderen wollen dass alles bleibt wie es immer war. Doch Leben ist Evolution und lebt von der ständigen Veränderung. Am Besten entwickelt man sich zusammen weiter und unterstützt sich dabei gegenseitig.

  1. Weil immer der andere Schuld ist

Viele Menschen gehen den ein fachen Weg und schieben immer dem anderen die Schuld und damit die Verantwortung in die Schuhe. Doch das ist nicht gerechtfertigt, denn jeder trägt seinen Teil zu Beziehungsproblemen bei.

  1. Angst vor Nähe

Es gibt Menschen, die aufgrund vergangener Erfahrungen eine Angst vor Nähe entwickelt haben und deshalb andere lieber auf Distanz halten. Wenn der andere das nicht genauso sieht, wird eine Beziehung eher schwierig.

  1. Unterschiedliche Glaubenssysteme

Wenn Partner unterschiedlichen Religionen oder Nationalitäten angehören, kann daß zu einer großen Belastung für die Beziehung werden. Manche Glaubenssysteme passen nur schwer zusammen und tragen daher ein großes Konfliktpotential in sich.

  1. Zu große Altersunterschiede

Der Statistik nach halten Beziehungen von etwa Gleichaltrigen am besten, was natürlich auch keine Garantie ist. Ein zu großer Altersunterschied bedeutet nur, dass man sich altersgemäß in unterschiedlichen Lebensphasen befindet.

  1. Sexuelle Gründe

Wenn das sexuelle Verlangen nach dem Partner so abnimmt, dass wenig bis gar keine sexuellen Kontakte mehr zustande kommen, dann ist das schon ein Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Liebe ohne Sexualität ist nur begrenzt zukunftsfähig, außer es herrscht von beiden Seiten einvernehmlich kein Interesse mehr.

  1. Zu hohe Erwartungshaltung

Zu hohe Erwartungen werden zwangsläufig enttäuscht. Der Traummann oder die Traumfrau entpuppt sich früher oder später doch als ganz normaler Mensch, mit Stärken und mit Schwächen.

  1. Zuwenig Wertschätzung

Jeder wünscht sich Liebe, Anerkennung und Aufmerksamkeit und das erwartet man auch von anderen. Doch ist man selbst bereit, das auch zu geben? Zu wenig Wertschätzung gibt dem anderen das Gefühl nicht wichtig zu sein.

  1. Nicht über Gefühle sprechen können

Wenn nur der Verstand regiert, kann man sich nicht im Herzen begegnen. Wer wirklich Beziehung leben möchte, hat nur die eine Wahl: sich zu öffnen und dem anderen seine Gefühle mitzuteilen. Dann kann man sich auf der Herzensebene begegnen.

  1. Fremdgehen

Es ist keine feste Regel, dass man in Beziehungen monogam leben muss. Doch das müssen beide Partner offen miteinander regeln. Fremdgehen sabotiert das Vertrauen und wird als Verrat an der Beziehung empfunden.

  1. Sich selbst verlieren

Das ist zwar der letzte Punkt meiner Aufzählung, aber die Reihenfolge stellt keine Wertung dar. Viele Menschen verlieren sich in einer Beziehung, geben sich selbst oder ihre eigenen Interessen und Wünsche zu Gunsten des Partners auf. Das kann nicht gut gehen, denn damit fühlt man sich selbst nicht wohl, was sich dann wieder auf die Beziehung auswirkt.

 

Wenn man jetzt weiß warum Beziehungen scheitern, weiß man auch schon, was man anders machen kann, um eine Beziehung stabiler zu gestalten. Trotzdem gibt es noch einiges, was man tun kann, um eine Beziehung glücklich zu gestalten.

 

Hier mein You Tube Video zum Thema: Beziehung retten:

 

 

 

 

15 Tipps, was Paare zusammenhält

 

1# Einfach Lieben

Viele gehen davon aus, dass wenn man nur die/den Richtige/n findet, dass dann das mit der Liebe funktioniert. Doch ist es nicht eher die Fähigkeit zu lieben? Schenke deinem Partner die Liebe, liebe einfach, mehr geht nicht.

 

2#Eigenverantwortung übernehmen

Für deine Zufriedenheit bist du selbst verantwortlich. Kümmere dich gut um dich und sei dir deiner Eigenverantwortung bewusst, das entspannt und verhindert, dass du den anderen für deine Themen verantwortlich machst.

 

3#Happyness

Entscheide dich fürs Glücklichsein, das heißt du bist einfach Glücksorientiert und freust dich über jede Kleinigkeit.

 

4#Blödsinn machen

Nichts schlimmer, als nur noch Erwachsen sein und funktionieren. Gestatte dir und euch eine gemeinsame Kissenschlacht oder lasst euch einen anderen Blödsinn einfallen, das macht Spaß und schweißt zusammen.

 

5#Miteinander meditieren

In der Meditation entspannt sich Körper, Geist und Seele. Stress und Alltagsprobleme verschwinden und machen einer angenehmen Stimmung Platz.

 

6#Gemeinsame Ziele

Ein gemeinsames Ziel ist eine super Sache, zusammen etwas zu erreichen macht doppelt Freude und ihr wachst zu einem echten Team zusammen.

 

7#Loben, Loben, Loben

Loben ist Wertschätzung pur und sorgt für richtig viele Beziehungs-Pluspunkte. Also Los!

 

8#Verwöhnprogramme

Wann hast du deinen Partner so richtig verwöhnt und sein Herz zum Schmelzen gebracht? Verwöhne einfach mal nach Strich und Faden!

 

9#Überraschungen

Ewig und immer wieder das Gleiche zu tun und zu reden ist einfach langweilig. Überrasche deinen Partner mit einem gemeinsamen Fallschirmsprung, oder lasse dir etwas anderes prickelndes einfallen.

 

10# Ungewöhnliches Erleben

Um das Liebesleben aufzubauen, wäre es vielleicht eine Idee, zusammen einen Tantra-Workshop mitzumachen, dort wird man in die Kunst der Berührung eingewiesen und ihr lernt euch noch tiefer und intensiver kennen.

 

10#Verlässlichkeit

Ordnung und Gewissenhaftigkeit haben eine stabilisierende Wirkung auf Beziehungen. Lasse deinen Partner spüren, dass er/sie sich hundertprozentig auf dich verlassen kann und halte getroffene Vereinbarungen auch ein.

 

11#Geschenke

Jeder freut sich doch, wenn er etwas geschenkt bekommt. Männer können zumindest regelmäßig Blumen schenken, und Frauen? Lasst euch etwas einfallen!

 

12#Wünsche erfüllen

Nimm wahr, was sich deine Liebste/dein Liebster von Herzen wünschst. Das sind ja nicht immer nur große Dinge, sondern auch welche, die du erfüllen kannst.

 

13#Zeitfenster

Das Leben ist vielfältig und man ist eingespannt in berufliche, sportliche und andere Aktivitäten. Nimm dir Zeit für deinen Partner, Zeit für den Austausch von Zärtlichkeiten, Zeit zum einfach Zusammensein.

 

14#Liebesgeflüster

Worte verwandeln Gefühle in Tatsachen. Wenn du deinem/r Liebsten nicht mitteilst, wie wichtigt er/sie ist, wie soll das dann ankommen. Deshalb flüstere deinem Partner immer wieder ins Ohr, wie lieb du ihn/sie hast.

 

15#Akzeptanz

Menschen sind unterschiedlich, und haben verschieden Meinungen, Sichtweisen und Einstellungen. Wer sich nur streitet, weil jeder recht haben möchte, vergiftet die Beziehung. Deshalb akzeptiere, dass dein Partner andere Prioritäten und Ansichten hat und fokussiere dich darauf, was du davon lernen kannst.

 

 

 

 

Sabine Ruland - ONARIS

Ich würde mich sehr freuen, wenn dieser Artikel dabei helfen kann, deine Beziehung stabiler, aufregender und liebevoller zu gestalten.

Herzlichst Sabine Ruland

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Sie haben Fragen?

Partner finden: was dich wirklich davon abhält

Partner finden: was dich wirklich davon abhält

 

Partner finden: was dich wirklich davon abhält den Traumpartner zu finden. In diesem Artikel kannst du erfahren, warum es so schwer ist den richtigen Partner zu finden und wie du erfolgreich den Richtigen finden kannst. 

 

Natürlich ist es nicht so einfach einen Menschen zu finden, der wirklich gut zu einem passt und mit dem man sich wunschlos glücklich fühlen kann. Und doch wünschen sich das die meisten Singles, auch wenn sie das alleine sein durchaus genießen können. Wer länger alleine gelebt hat, gerade eine Trennung hinter sich hat, oder andere schwierige Lebenssituationen zu bewältigen hat, der hadert manchmal mit seinem Schicksal, und ist geneigt sich damit abzufinden. Doch das ist keine Lösung, sondern nur eine Vermeidungsstrategie, die am Ende so gar nicht glücklich macht.

 

Warum ist es also so schwer den, bzw. die Richtige zu finden?

 

Das alte Sprichwort: „jeder Topf findet seinen Deckel“ scheint aus einem Paralleluniversum zu kommen, ist es doch so, dass Beziehungen heute eine meist nur kurze Halbwertszeit haben, oder gar nicht erst zustande kommen. Häufigste Gründe sind folgende:

 

  • Selbstverwirklichung ist Trend und oft auch für ein übersteigertes Ego verantwortlich
  • Hohe Ansprüche an den idealen Partner, die kein Mensch erfüllen kann
  • Negative Glaubenssätze wie: „in meinem Alter finde ich sowieso niemanden mehr, oder: die, die ich will, sind alle schon vergeben“, und andere…
  • Angst sich wirklich einzulassen
  • Versagensängste
  • Zuwenig Selbstwertgefühl
  • Unehrliches Auftreten, man zeigt sich nur in einer Rolle, von der man glaubt, dass sie ankommt
  • Introvertiertes Auftreten, man traut sich nichts zu
  • Zu viele Kompromisse eingehen
  • Zuwenig Eigeninitiative
  • Die Schuld immer bei den anderen suchen
  • Enttäuschungen und andere emotionale Altlasten aus Vorbeziehungen
  • Emotional abhängig sein von anderen Menschen
  • Gefühllosigkeit, Angst sich emotional zu öffnen
  • Zuwenig Gelegenheiten jemanden kennen zulernen

 

Wie du erfolgreich den richtigen Partner finden kannst

 

Leider gibt es kein Patentrezept, wie man den richtigen Partner finden kann, doch du kannst einiges lassen, was Partnerschaft sabotiert und dir einiges aneignen, was dich unglaublich anziehend macht.

Klar ist, wenn du keinen Partner findest, hat das in jedem Fall mit dir zu tun. Gott sei Dank hat es mit dir zu tun, denn dann kannst du das auch verändern. Wenn du zur Selbstreflexion bereit bist, dann bist du in der Lage, dein Verhalten in Beziehungen, das du letztlich als Kind von deinen Eltern übernommen hast, zu verändern. Vielleicht haben auch schlechte Erfahrungen in Beziehungen etwas in dir hinterlassen, was heute noch deine Beziehungsfähigkeit beeinträchtigt. Doch keine Sorge, auch das kann man in eine neue innere Ordnung bringen. Werden diese Blockaden transformiert, dann kannst du die Partnersuche wesentlich erfolgreicher gestalten und dein Glück an der Seite eines wunderbaren Menschen finden.

 

 

 

15 Traum – Tipps, um den richtigen Partner zu finden

 

Tipp#1 Initiative zeigen

Wenn du nicht raus gehst, dann sieht dich auch keiner. Unternimm alles, um neue Menschen kennen zulernen und mische dich unter die Leute wo immer gerade etwas los ist. Date was das Zeug hält, aber erwarte nichts, sondern lasse dich offen auf neue Begegnungen ein.

 

Tipp#2 Idealvorstellungen verabschieden

Die meisten Menschen haben aus unerfindlichen Gründen bestimmte Idealvorstellungen entwickelt, wie ein Partner zu sein hat. Manche haben ein festes „Beuteschema“, und richten dadurch den Blick nur auf Menschen, die diesem Bild entsprechen. Lege diese Scheuklappen ab und schau dich neu um.

 

Tipp#3 Rückblick

Vergangene Beziehungen werfen ihre Schatten oft auf Zukünftige, wenn Enttäuschungen nicht verarbeitet sind, oder der Ex-Partner/die Ex-Partnerin nicht losgelassen wurde. Ex-Beziehungen sind definitiv gelaufen, da kannst du nichts mehr tun. Also Loslassen, am besten jetzt gleich! Wenn du die Vergangenheit verabschieden kannst, hat deine Zukunft eine Chance.

 

Schamanisches Heilen Sabine Ruland

 

Mit natürlichen schamanischen Heilmethoden die Vergangenheit loslassen, sich von Schmerz befreien und die Zukunft gewinnen!

 

 

Tipp#4 Fehlermeldungen checken

Es wäre super, wenn du hinschauen würdest, warum deine Beziehungen in der Vergangenheit nicht gut gelaufen sind. Was hast du selbst für Fehler gemacht, die du jetzt korrigieren kannst? Und das bitte ohne dich selbst zu verurteilen. Fehler werden gemacht, dass wir daraus lernen können.

 

Tipp#5 Zeitfaktor ignorieren

Wenn du den richtigen Partner finden willst, dann lass dir Zeit und gehe die Dinge langsam an. Oft lernen wir jemanden kennen und glauben wir müssen nach dem ersten Date uns gleich morgen wiedersehen. Du hast alle Zeit der Welt, schau dir einen Menschen erst einmal genauer an, bevor du dich überstürzt einlässt, frei nach dem Motto: lieber einer wie keiner. Finde in dieser Zeit heraus, ob jemand wirklich zu dir passt.

 

Tipp#6 Aufdringlich ist abstoßend

Viele glauben, dass sie Erfolg haben bei der Partnersuche, wenn sie aufdringlich und draufgängerisch sind. Das zeigt zwar Wirkung, ist aber meist oberflächlich und auch die Beziehung ist dann meist nicht von Dauer. Wer aufdringlich Kontakt sucht überschreitet die Grenzen des anderen, und versucht diesem seinen Willen aufzuzwingen. Keine gute Voraussetzung für eine gute Beziehung.

 

Tipp#7 Mach dir nix vor

Manchmal verlieben wir uns in einen Menschen Hals über Kopf und werden geblendet von einer Anziehungskraft, die vielleicht nur sexuell bedingt ist, oder die Person entspricht in einer anderen Form unserer Phantasievorstellung. Doch ist das wirklich realistisch, oder machst du dir selbst etwas vor? Mach dir in jedem Fall nichts vor, denn so verschwendest du unnötig Zeit und bist am Ende doch nur enttäuscht.

 

Tipp#8 Perfektion hinterfragen

Wenn du glaubst, dass du nur den perfekten Partner finden musst, dass deine Beziehung funktioniert, dann ist das definitiv ein Holzweg. Niemand ist perfekt, nicht einmal du selbst. Jeder ist einfach einzigartig, und daher natürlicherweise besonders. Wer den perfekten Partner sucht, versucht meist auch selbst perfekt zu sein, daran kann man nur scheitern.

 

Tipp#9 Ehrlich währt am längsten

Schon vor dem ersten Date kannst du entscheiden, ob du eine Rolle spielen willst, von der du glaubst, dass sie ankommt, oder ob du einfach ehrlich und offen du selbst sein möchtest. Entscheide dich für letzteres, denn du möchtest doch so geliebt werden wie du bist, oder?

 

Traumpartner finden

Im „Traumpartner finden – Single Seminar“ Beziehungs-Blockaden transformieren und in einem Seelenpartner-Ritual die Verbindung zum Traumpartner knüpfen!

 

 

Tipp#10 Emotionale Abhängigkeit überwinden

Wenn du dich emotional von der Anerkennung und der Liebe anderer Menschen abhängig machst, bist du interessant und anziehend für Leute, die gerne Macht über andere ausüben. Willst du das? Bestimmt eher nicht, denn du möchtest doch jemanden finden, der ehrlich, loyal und liebevoll ist, oder?

 

Tipp#11 Geben und Nehmen ausbalancieren

Überlege dir genau, wie viel Zeit, Energie, Gefühle, Geld und Arbeit du in eine Beziehung stecken möchtest und schau darauf, dass es in etwa mit dem, was der andere investiert in Balance ist. Viele geben nur und stehen dann am Ende mit leeren Händen da.

 

Tipp#12 Auf Spielchen und Drama verzichten

Liebe lässt sich nicht erzwingen und deshalb sind Spielchen und dramatische Inszenierungen tabu. Wenn du bereit bist, auf diese manipulativen Mittel zu verzichten, kannst du Menschen kennen lernen, die dich wirklich einfach so lieben wie du bist.

 

Tipp#13 Bei dir bleiben

Die meisten Beziehungen scheitern, weil man nicht auf sich selbst schaut, sondern in der Zweisamkeit sich zugunsten des anderen verliert. Es recht machen zu wollen ist eines der unbewussten Muster, die dafür verantwortlich sind, dass man bereit ist sich zu verbiegen. Doch das funktioniert auf Dauer nicht. Deshalb lieber gleich darauf verzichten.

 

Tipp#14 Investiere in dich

Nachdem wir ca. zu 95% vom Unterbewusstsein gesteuert werden und da bestimmte „Programme“ laufen auch in Sachen Beziehung, macht es durchaus Sinn, dich durch innere Aufräumarbeit von einigen störenden Mustern und Strukturen zu befreien. Wir alle haben in unserer Familie bestimmte Beziehungsmuster gelernt, und auch was Liebe ist. Doch entspricht das wirklich deinem Gefühl von Liebe? Besuche deshalb Coachings, oder Seminare, um dich davon zu befreien.

 

Beziehung - die Kraft der Selbstliebe

 

Im Seminar „Beziehung – die Kraft der Selbstliebe“ die Basis für eine glückliche Paarbeziehung legen

 

 

Tipp#15 Das Gesetz von Ursache und Wirkung nutzen

Es gibt ein universales Gesetz von Ursache und Wirkung, das auch in Beziehungsangelegenheiten wirksam ist. Was Du ausstrahlst, ziehst du auch an. Beobachte einfach, welche Menschen du anziehst. Wenn du damit unzufrieden bist, dann entwickle dich persönlich weiter, stärke dein Selbstbewusstsein und entfalte deine charismatische Anziehungskraft. Das macht dich unglaublich anziehend und wird dazu führen, dass du einen Menschen anziehst, mit dem du glücklich werden kannst.

 

Hier mein Youtube Video 

Traumpartner finden:

 

 

Die Top-Locations zum Partner finden

 

Um deinen Traumpartner zu finden, musst du auch neue Wege gehen, denn die alten Pfade  haben ja wohl auch nicht funktioniert. Wenn Du es immer auf die gleiche Art und Weise probierst, wird auch immer wieder das gleiche passieren. In jedem Fall musst du raus, dich zeigen, sonst kannst du auch nicht gefunden werden.

 

Dein Traumpartner könnte sich an folgenden Orten aufhalten:

 

  1. Hobby-Location

Wenn du ein Hobby hast und dich beispielsweise für Pferde interessierst, dann gehe auf Pferdemessen, Turniere, Vorträge, usw. Dort kannst du Menschen treffen, die sich für die gleichen Dinge interessieren wie du. Viellicht hast du ja Lust, ein neues Hobby anzufangen, dann mal los!

 

  1. Single-Locations

Es gibt jede Menge Dating-Plattformen für Singles, bei denen du dich anmelden kannst, auch Speed-Datings sind spannend. Es gibt eine Flut von Angeboten für Singles, wie Kochkurse, Reisen, Tanzveranstaltungen und viele mehr. Probiere einfach was neues aus.

 

  1. Party-Locations

In der Stadt und auch auf dem Land gibt es jede Menge Partyangebote, für jedes Alter ist etwas dabei. Bars, Discos und Tanzveranstaltungen sind immer ein guter Ort, um neue Leute kennen zu lernen. Wenn dir das nicht zusagt, dann veranstalte doch einfach selbst eine Party und lade Singles dazu ein.

 

  1. Seminare – eine Top-Location

Wenn du an deiner Persönlichkeit arbeiten willst, um das Beste aus dir heraus zu holen, oder dich für spirituelle Themen interessierst, dann kannst du dabei wunderbare neue Menschen kennen lernen, die offen sind und selbst neue Wege gehen möchten.

 

  1. Arbeit – eine berufliche Location der Superlative

Viele Paare haben sich am Arbeitsplatz gefunden, deshalb ist eine berufliche Weiterbildung oder ein neuer Job auch eine super Möglichkeit, deinen Traumpartner zu finden.

 

  1. Sport – eine Location die Erfolg verspricht

Wenn Sport deine Leidenschaft ist, dann mach dich auf die Socken und spiele Vollyball, Handball, oder gehe ins Fitness, zum radeln, wandere, nimm an Sportveranstaltungen teil, oder bewege dich anderweitig sportlich, dann triffst du Menschen, mit denen du deine Leidenschaft teilen kannst.

 

  1. Spielen – die Spaß-Location

Wenn du gerne Karten spielst, zum Bowling, oder zum Kegeln gehst, dann kannst du auch da Menschen begegnen, die an der gleichen Sache Spaß haben wie du.

 

 

Sabine Ruland - Traumpartner finden

Ich würde mich sehr freuen, wenn dir dieser Artikel dabei geholfen hat, deinen Traumpartner zu finden!

Herzlichst Sabine Ruland

 

 

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Blockaden bei der Partnersuche auflösen – 3 Schritte zur Lösung von Beziehungs-Blockaden

Glücklich in der Partnerschaft

 

 

Sie haben Fragen?

Paarbeziehung stärken – Tipps für eine liebevolle Partnerschaft

 

Erinnerst du dich noch an das Gefühl verliebt zu sein? Die ganze Welt war in rosa rote Wolken getaucht, alles schien kinderleicht und dein Herz lachte vor Freude. Das ist der Beginn einer jeden Liebesbeziehung. Doch früher oder später nimmt dann der Alltag wieder mehr Raum ein, die ersten Probleme tauchen auf und es erscheinen die ersten grauen Wolken am Horizont. Persönliche Konflikte und unterschiedliche Ansichten beginnen den Traum der Liebe zu sabotieren.

Aber obwohl die Scheidungsraten gestiegen sind, ist der Wunsch nach einer festen langanhaltenden Beziehung sehr groß. Doch wie kann es gelingen eine Beziehung über viel Jahre nicht nur am Leben zu erhalten, sondern möglichst auch noch glücklich zu gestalten?

 

Beziehungsgifte vermeiden

Ein erster Schritt in eine glücklichere Beziehung wäre, die die gefährlichen Beziehungsgifte wegzulassen, die da wären

  • Hohe Erwartungen an den Partner

Zu hohe Erwartungen an den Partner sind unangemessen, denn eine Idealvorstellung kann niemand erfüllen. Die Erwartung, dass der Mann familienorientiert ist und gleichzeitig Erfolge in der Chefetage feiert, ist genauso illusionär, wie die Vorstellung, dass eine Frau mütterlich ist, erfolgreich im Job und natürlich mit Modelfigur auch die perfekte Geliebte. Idealvorstellungen loszulassen befreit und nimmt Druck aus der Partnerschaft heraus.

  • Unangemessene Forderungen

Wer sich wünscht, dass es immer harmonisch in einer Beziehung zugeht, oder dass der Partner immer zur Stelle ist, wenn man ihn braucht, der stellt Forderungen, die nicht erfüllbar sind.Die Frage ist, was bin ich selbst bereit zu geben?

  • Eigene Verantwortung auf den anderen übertragen

Viele schieben die Verantwortung für die eigene Lebensgestaltung oder für Entscheidungen auf den Partner, doch letztlich entscheidet jeder immer selbst, auch wenn man einer Entscheidung von außen zustimmt. Wer die Eigenverantwortung übernimmt, entlastet den Partner und viele Konflikte sind schon allein deswegen Geschichte.

 

Miteinander wachsen

Jeder Einzelne bringt in die Paar-Beziehung seine eigenen Lebensthematiken und seine erlernten Beziehungsmuster mit ein. Verantwortlich für Konflikte sind meist übernommene Beziehungsbilder, die sich durch Erziehung und Erfahrung im Unterbewusstsein verankert haben. Das macht es auch so schwierig, in gewissen Situationen einmal anders zu reagieren. Eine Trennung ist deshalb auch nicht immer die Lösung, denn diese Muster werden auch in ihrer nächsten Beziehung eine Rolle spielen. Durch eine Paarberatung, ein Paarseminar, Therapie oder Coaching werden die Ursachen von Beziehungsproblematiken auf der inneren Ebene erkannt und verändert. Durch die Transformation der übernommenen Bilder und Vorstellungen öffnet sich zwischen dem Ich und dem Du ein Raum für die Liebe. 

Wer bereit ist, gemeinsam die Beziehungsmuster aufzuarbeiten, wird nicht nur persönlich und miteinander daran wachsen, sondern auch die Beziehung vertiefen und auf eine neue Basis stellen.

 

Persönlich wachsen im Seminar Beziehung – die Kraft der Selbstliebe, mit Sabine Ruland

 

 

Sich tiefer begegnen

Die Lösung von erlernten und übernommenen inneren Bildern verändert die Beziehung zu sich selbst und verändert damit auch die Paar-Beziehung glückwärts. Deine Partnerschaft bietet dir die Möglichkeit für persönliches Wachstum, nimm die Gelegenheit wahr. Miteinander wachsen, sich tiefer begegnen, das Herz öffnen, die Beziehung weiter entwickeln und in der gegenseitigen Zuwendung eine Insel der Liebe erschaffen, euer gemeinsames Paradies.

 

Paarbeziehung stärken – Tipps für eine liebevolle Partnerschaft

 

Tipp#1

Stärken des Partners wahrnehmen

Die Stärken deines Liebsten kannst du hervorheben, indem du ihm/ihr Aufmerksamkeit schenkst und dich lobend über diese Stärke äußerst.

Tipp#2

Schwächen akzeptieren

Wenn du die die Fehler deines Partners tolerieren und liebevoll damit umgehen kannst, dann hast du eine wichtige Stufe für eine gute Partnerschaft genommen.

Tipp#3

Einfühlungsvermögen entwickeln

Verständnis, Mitgefühl und Empathie bauen eine Brücke zwischen dem ich und dem du, so dass einen nichts trennen kann.

Tipp#4

Lernbereitschaft haben

Wer sich eine glückliche Partnerschaft wünscht, der muss bereit sein, dafür auch etwas zu tun, denn die wächst nicht auf Bäumen. Eine gute Beziehung erfordert Arbeit und Lernbereitschaft von beiden Seiten.

Tipp#5

Kommunikationsfähigkeiten erweitern

Die meisten haben nicht gelernt, ihre Wünsche und Bedürfnisse auszudrücken, denn in vielen Familien wird nicht über alles gesprochen, sondern unangenehmes lieber unter den Teppich gekehrt. Doch ohne eine offene Kommunikation ist eine gute Beziehung nicht möglich.

Tipp#6

Gefühle ausdrücken

Wer seine Gefühle gegenüber dem anderen ausdrücken kann, hat große Chancen auch verstanden zu werden. Das geschieht am besten in der ich Form: „ich fühle mich…“ Ohne Gefühle auszutauschen kann die Liebe zwischen zwei Menschen nicht ausgetauscht werden.

Tipp#7

Konflikte lösen

Konflikte in Paarbeziehungen sind Geschenke, packe sie aus. Wo Konflikte sind, sind Meinungsverschiedenheiten und unterschiedliche Sichtweisen, die durchaus befruchtend sein können. Wenn man auf Rechthaberei verzichten kann, gelingt es neue, gemeinsame und bessere Lösungen zu finden.

Tipp#8

Respekt erweisen

Dem anderen Respekt zu erweisen bedeutet, sich angemessen zu verhalten und auf Schreien, Drohen, Einschüchtern, Beleidigen und andere Grenzüberschreitungen zu verzichten.

Tipp#9

Zuhören wollen

Aufmerksam und interessiert zuzuhören ist eine erlernbare Kunst, die einem einen Einblick in die Gefühlswelt des Partners vermittelt und zu einem besseren Verständnis beiträgt.

Tipp#10

Fragen stellen

Wer Fragen stellt, wird Antworten bekommen und deshalb frage nach, wenn du etwas nicht verstehst. „Wie hast du das gemeint? Was hast du dir dabei gedacht? Worauf wolltest du hinaus?…“

Tipp#11

Kompromisse eingehen

In einer Beziehung müssen immer wieder Kompromisse gefunden werden, die dem ein oder anderen Ego auf die Nerven gehen, aber nur wenn das ICH auch mal zurückstecken kann ist ein WIR möglich.

Tipp#12

Vertrauen schenken

Vertrauen ist das Grundrezept und die Basis für eine glückliche Beziehung. Nur wer dem anderen vertrauen kann, kann sich auch wirklich einlassen. Deshalb hat das JA zueinander auch eine tiefere Bedeutung, denn ohne dieses JA ist kein tieferes Einlassen möglich. Das JA schenkt Vertrauen und Halt.

Tipp#13

Gemeinsamkeiten suchen

Gemeinsame Interessen im Beruf, in der Freizeitgestaltung, oder ein übereinstimmender Lebenssinn verbindet und schafft eine gemeinsame Welt, in der sich dann beide zuhause fühlen können.

Tipp#14

Ehrlich sein ohne Alternative

Unehrlichkeiten sind absolute Beziehungskiller und oft einer der Haupttrennungsgründe. Ehrlich sein kann, wer zu sich selbst stehen kann und vor allem ehrlich zu sich selber ist. Ehrlichkeit schafft Vertrauen und ist deshalb alternativlos.

Tipp#15

Einen gesunden Abstand einhalten

Raum zu geben für die Entwicklung des Einzelnen ermöglicht Selbstständigkeit und Selbstverwirklichung über die Paarbeziehung hinaus. Das ist für eine ausgewogene Beziehung förderlich und bringt immer wieder frischen Wind in die liebgewonnenen Gewohnheiten.

Tipp#16

Romantik würzt die Beziehung

Romantische Erlebnisse verstärken die positiven Gefühle und verzaubern die manchmal so harte Realität mit süßen Momenten der Glückseligkeit.

Tipp#17

Liebe schenken

Statt Liebe zu fordern, einfach Liebe verschenken und mit liebevollen Gesten die Beziehung glücklicher gestalten. Also Händchenhalten, Küsschen geben, umarmen und Liebesgeflüster austauschen.

Fazit:

#Eine glückliche Beziehung erfordert zwar Arbeit, schenkt aber Liebe, Vertrauen, Geborgenheit und vieles mehr.#

 

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn dir meine Tipps geholfen haben, deine Partnerschaft zu stärken!

Herzlichst Sabine Ruland

 

Sie haben Fragen?

Emotionale Nähe zulassen und intensive Erfüllung spüren

 

Viele wünschen sich nichts sehnlicher, als eine tiefe Liebe und Verbindung zu einem Lebenspartner oder zu anderen Menschen. Und doch geraten sie dann in Panik, oder fürchten sich vor zu viel Nähe, oder davor eingeengt zu werden, oder davor sich in der Beziehung selbst zu verlieren.

Emotionale Nähe gehört zu den berührenden und wundervollsten Erlebnissen, die wir erfahren können. Was gibt es Schöneres, als sich zutiefst verstanden und geliebt zu fühlen? Das Gefühl von Nähe vertreibt die Einsamkeit und schenkt Wärme, Schutz und die Geborgenheit in der Gemeinschaft.

 

Was hält uns also davon ab, Nähe zuzulassen?

In erster Linie halten uns diverse Ängste davon ab, dass wir uns anderen Menschen wirklich öffnen können. Es gibt vier Ängste, die hauptsächlich dafür verantwortlich sind, dass wir andere auf Distanz halten.

– Angst vor Ablehnung

– Verlustangst

– Angst vor Vereinnahmung

– Angst davor verletzt zu werden

 

Wie sind diese Ängste entstanden fragt man sich, denn warum sollten wir Angst haben vor dem, was wir uns am meisten wünschen?

Die Wurzeln dieser Ängste liegen in der Kindheit, denn da haben wir die ersten Erfahrungen mit Beziehungen gemacht, die sich tief in unser Wesen eingeprägt haben. Viele dieser Erfahrungen steuern unbewusst immer noch unser heutiges Beziehungsleben.

 

Doch willst du zulassen, dass dich diese Erfahrungen auf ewig blockieren, oder willst du dich für neue, positive und schöne Erlebnisse öffnen?

Wenn wir lernen diese alten Muster, die durch Prägung und diverse Erfahrungen entstanden sind, loszulassen, können wir neue Strategien entwickeln. Diese geben uns die Möglichkeit für uns selbst einzustehen und die Verantwortung für unsere Wünsche, Sehnsüchte und Bedürfnisse zu übernehmen.

Viele glauben, dass Emotionale Distanz sie davor schützen kann, verletzt zu werden, doch die Wahrheit ist, dass sie eine tiefe Selbstverletzung darstellt. Diese Distanz verhindert tiefe und liebevolle Beziehungen, man bleibt isoliert und fühlt sich alleine.

Emotionale Distanz kann auch die Reaktion sein auf dominante oder kontrollierende Personen in deinem Umfeld. Doch jeder braucht seine individuelle Freiheit um sich selbst spüren zu können.

 

Die Basis für Beziehungsfähigkeit

Die Basis für Beziehungsfähigkeit ist ein gesundes Maß an Selbstliebe und ein gutes Selbstwertgefühl. Solange du dir Liebe und Anerkennung im Außen, also bei anderen Menschen holen musst, bist du immer im Mangel und trittst anderen gegenüber bedürftig auf. Das kann in deinem Gegenüber Abwehrmechanismen auslösen, oder Widerstand, je nachdem.

 

Was die Sache noch zusätzlich erschwert!

Weil wir meist nicht gelernt haben, mit Ablehnung und Kritik positiv umzugehen, reagieren wir entweder mit unterdrückter Wut und Rückzug, oder mit Beschuldigung und Angriff. Das löst aber einen Konflikt nicht, sondern verschärft die Lage nur. Daher ist das Erlernen einer Konflikt- und Streitkultur wichtig, um Meinungsverschiedenheiten konstruktiv zu klären. Wenn das gelingt, muss die Liebe nicht darunter leiden. Denn sowohl Rückzug, als auch Angriff verletzen dich selbst oder dein Gegenüber, meistens beide.

 

Wie du emotionale Nähe und Beziehungsfähigkeit entwickeln kannst

Wenn du durch deine persönliche Weiterentwicklung eine starke, authentische und unabhängige Persönlichkeit entfalten kannst, bist du in der Lage, mit Ablehnung und Zurückweisung umzugehen, ohne das persönlich zu nehmen. Diese Entwicklung gelingt nicht auf Knopfdruck, sondern ist das Ergebnis einer Zuwendung zu dir selbst. Mit der erlangten inneren Stärke kannst du dich gegen Vereinnahmung abgrenzen und mit Ablehnung umgehen.

 

 

Seminar: Beziehung – die Kraft der Selbstliebe

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Ein glückliches Ich. Ein glückliches Du. Ein harmonisches wir.

 

 

5 Tipps um emotionale Nähe zu entwickeln

 

Tipp 1 : Finde den Grund heraus, warum du andere Menschen auf Distanz halten willst

Was steckt wirklich hinter deiner Haltung, hältst du Distanz weil du unsicher bist, weil du dich selbst nicht magst, weil dir die meisten Menschen auf die Nerven gehen, weil du dich nicht zeigen kannst wie du bist, weil, weil, weil?

Um das herauszufinden kannst Du folgende Fragen beantworten. Schreibe dazu diese drei Sätze von Beginn an und vervollständige sie:

 

Ich halte mir andere Menschen auf Distanz, weil ich…

Distanz ist mir angenehm, denn dann muss ich nicht…

Wenn ich Nähe zulasse, dann…

 

Tipp 2 : Dir selbst näherkommen

 Nimm dir Zeit für dich und beginne dich selbst wieder zu spüren. Was brauchst du, was liebst du, und was nicht? Versuche vor allem:

– alte Verletzungen loslassen

 – Erinnerungen an vergangene Erfahrungen und den damit verbundenen Schmerz loslassen

– Ängste zu überwinden

Ängste versperren dir den Weg zur Liebe, willst du Ihnen weiterhin diese Macht geben? Wenn du dich selbst lieben kannst, bist du unverwundbar und kannst dich mutig auf Beziehungen einlassen, denn du hast nichts zu verlieren, oder? Wenn du lernst dir selbst zu vertrauen und auf deine innere Stimme  hörst, kann dir nichts passieren.

 

Tipp 3 : Vertrauen in deine Liebenswürdigkeit entwickeln

Vielleicht hast du schon in deiner Kindheit das Vertrauen verloren, dass du es wert bist geliebt zu werden. Arbeite das auf und hole dir dieses Vertrauen wieder zurück. Besuche Selbsterfahrungs-Seminare, lasse dich coachen, oder stelle dieses Thema auf, um dein Vertrauen wieder zu finden.

 

Tipp 4 : Selbstakzeptanz als Schlüssel

Wie kannst du dich anderen zeigen, wenn Du nicht alles an dir akzeptieren kannst? Was haben deine Eltern an dir „abgelehnt“, war es deine Lebhaftigkeit, dein Lachen, dein Chaos, oder etwas anderes? Mache dir das bewusst und nimm diesen Teil deiner Persönlichkeit an. Solange Du einen Teil von dir ablehnst, lehnst Du auch andere ab. Deine Selbstakzeptanz hilft dir, auch andere zu akzeptieren wie sie sind.

 

Tipp 5 : Selbstliebe entwickeln

Entwickle Selbstliebe, nimm dich an wie Du bist. Durch die Liebe, die Du in dir fühlst bist Du unabhängig und frei und musst diese nicht durch andere Menschen kompensieren. Das macht dich charismatisch und unglaublich anziehend!

 

Emotionale Nähe zu entwickeln ist ein Prozess, der sich nicht von heute auf morgen vollzieht. Die Entwicklung eines eigenständigen, authentischen und reifen Selbstwertgefühls, gepaart mit Selbstliebe ist Heilung pur, sie heilt deine Beziehungen und dich selbst!

 

 

Ich würde mich freuen, wenn dir dieser Beitrag geholfen hat, dich für emotionale Nähe zu öffnen und Du deshalb innige und schöne Beziehungen erleben kannst!

Herzlichst

Sabine Ruland

Sie haben Fragen?

Eifersucht besiegen und lieben

 

Wenn Gedanken ständig damit beschäftigt sind, sich vorzustellen, dass der Partner einen hintergeht, betrügt, oder einen nicht mehr liebt, dann sind Eifersuchtsgefühle am Werk, die einen ziemlich runterziehen können. Darunter leiden wir selbst am meisten, aber auch unsere Beziehung.

Eifersucht ist im Grunde genommen die Angst, dass die Beziehung bedroht ist. Diese Angst, in Verbindung mit Selbstzweifeln, oder einem Mangel an Selbstwertgefühl kann einen verunsichern und dazu führen, dem Partner Vorwürfe zu machen.

Niemand möchte gerne als eifersüchtig gelten und doch waren es die meisten Menschen schon ein- oder mehrere Male. Deshalb kennt auch fast jeder dieses nagende Gefühl in der Magengegend und weiß, wie es sich anfühlt, wenn sich das Herz irgendwie schmerzlich verkrampft. Ein gewisses Maß an Eifersucht ist normal und sorgt auch für Knistern in der Beziehung, doch wenn das ein ständiges, oder immer wiederkehrendes Thema in der Beziehung ist, dann hat die Eifersucht das Zeug dazu, diese Verbindung zu zerstören.

 

Was deshalb gar nicht geht!

– den Partner ausfragen oder unter Druck setzen

– Heimliches Kontrollieren von Handy oder Emails

– hinterherspionieren

– Wutanfälle

– Dominanz ausüben, bzw. etwas verbieten wollen

– Beleidigt sein und mit Rückzug reagieren

– ständige Vorwürfe und Unterstellungen

– alles nur mit dem Partner zusammen machen wollen

– der Versuch den anderen eifersüchtig zu machen, um ihn/sie wieder für sich zu gewinnen

 

All diese Versuche sind ohnehin zum Scheitern verurteilt. Wenn es wirklich so ist, dass dich dein Partner nicht mehr liebt, sondern eine Affäre hat oder dich hintergeht, dann macht auch eine Weiterführung der Beziehung keinen Sinn. Dann hast Du etwas Besseres verdient!

 

Was Eifersucht bei Männern anders als bei Frauen macht

Interessanterweise wirkt sich Eifersucht bei Männern und Frauen nach Umfragen ziemlich unterschiedlich aus. Während Frauen eher die Angst haben, dass er sie nicht mehr liebt, fürchten sich Männer insgeheim davor, dass sie sexuell betrogen werden. Eifersucht kann sich deshalb bei Frauen mehr auf der emotionalen Ebene auswirken, bei Männern taucht das Thema Liebe in diesem Zusammenhang eher nicht auf. Da spielt der Machtverlust, das verletzte Ego eine wichtigere Rolle. Eifersucht ist übrigens eines der stärksten Mordmotive, was überwiegend Männer auch zu Straftaten motivieren kann.

 

Was Eifersucht sonst noch anstellt

Eifersüchtige Menschen sind unsicher und brauchen aufgrund ihrer Verlustangst vom Partner immer wieder neue Liebesbeweise, um sicherzustellen, dass sie begehrenswert und attraktiv sind. Da sie sich nur über den Partner definieren können und geliebt fühlen, entsteht eine emotionale Abhängigkeit.

Eifersucht kann bewirken, dass man ständig Aufmerksamkeit und Bestätigung einfordert, oder sich in den Mittelpunkt stellen will. Aufgrund des dauerhaften Gefühls nicht geliebt zu werden, kann eine Depression entstehen, was dazu führen kann, dass man sich zurückzieht.

Eifersüchtige Gefühle machen wütend und sorgen dafür, dass man den Partner mit Worten oder Taten verletzt, was eine regelrechte gegenseitige Verletzungs-Spirale in Gang setzen kann.

 

Ursachen von Eifersucht

Die Ursachen von Eifersucht entstehen bereits in der Kindheit. Gründe können sein:

– Ein Mangel an Liebe und Fürsorge durch die Eltern

– die Bevorzugung eines Geschwister-kindes

– das Gefühl nicht wahrgenommen zu werden

– Erziehungsmethoden mit Liebesentzug

– Traumata

– Vertrauensverlust

– Verlust einer geliebten Person

– Herabsetzung durch ein Elternteil

– zu wenig Lob und zu viel Kritik

 

Meiner persönlichen Meinung nach ist die Hauptursache von Eifersucht der Verlust von Vertrauen in die eigene Liebenswürdigkeit! Dieses Vertrauen gilt es wieder zu gewinnen!

 

Wofür die Eifersucht gut ist!

Eifersucht liefert einen wichtigen Hinweis darauf, dass es an der Zeit ist, wieder mehr auf deinen eigenen Weg zu schauen und dich gut um dich zu kümmern. Statt den Partner zu beobachten gilt es jetzt, auf dich zu schauen und die Ursachen für deine Eifersucht zu lösen. So komisch das klingt: Deine Eifersucht kann dir helfen, deinen Selbstwert aufzubauen und über dich hinaus zu wachsen!

 

 

Eifersucht besiegen und lieben – 11 wertvolle Tipps

 

Eifersucht besiegen Tipp 1 – einen Schritt zurücktreten

Trete einen Schritt zurück und schaue dir die gegenwärtige Situation genau an. Du kannst andere Menschen nicht verändern und sie auch zu nichts zwingen. Kläre für dich, ob Du deinen Partner wirklich liebst und ob Du wirklich mit ihm/ihr zusammenbleiben willst, oder ob Du unbewusst innerlich schon gefühlsmäßig aus der Beziehung gegangen bist. Bist Du?

Eifersucht besiegen Tipp 2 – Interesse zeigen

Vorwürfe, Anklagen und Wutanfälle sind nicht dazu geeignet den Partner an sich zu binden, sondern eher dazu, ihn/sie aus dem Haus zu treiben. Zeige an deinem Partner Interesse durch Wertschätzung, Lob und lass ihn/ sie spüren, wie wichtig er/sie für dich ist.

Eifersucht besiegen Tipp 3 – Über Ängste und Gefühle sprechen

Trau dich, mit deinem Partner über deine Gefühle und Ängste zu sprechen. Still vor dich hinzuleiden macht keinen Sinn. Wenn dein Partner wirklich mit anderen flirtet, solltest Du das offen ansprechen. Du hast nichts zu verlieren, sondern kannst nur gewinnen. Ein Gespräch kann klären, ob deine Eifersucht berechtigt ist oder nicht.

Eifersucht besiegen Tipp 4 – Unabhängigkeit gewinnen

Um deinem Partner auf Augenhöhe begegnen zu können ist es wichtig, wenn möglich sowohl materiell als auch emotional unabhängig zu sein. Auf eigenen Beinen steht man immer am besten! Pflege Freundschaften und eigene Interessen, unabhängig vom Partner und vermeide es, dich an den Partner zu klammern. Was könntest Du konkret unternehmen, um freier zu werden?

Eifersucht besiegen Tipp 5 – Selbstzweifel loswerden

 Deine Eifersucht fordert dich auf, etwas gegen deine Selbstzweifel zu unternehmen. Vielleicht kennst Du das Gefühl nicht gut genug zu sein, zweifelst an deiner Schönheit, oder stellst dich anderweitig in Frage. Warum eigentlich? Die Wahrheit ist, dass Du durch und durch liebenswert bist!

 

Um dir zu helfen deine Zweifel loszuwerden, stelle ich Dir hier Trick 17 vor, ein exklusiver Auszug aus meinem Buch „Reisecoach – Tipps und Tricks für reiselustige Welteroberer“

 

 

 

Eifersucht besiegen Tipp 6 – Ursachen der Eifersucht lösen

Wenn Du dir eingestehen kannst, dass Selbstachtung und Selbstbewusstsein gerade im Keller sind, kannst Du nach den Ursachen forschen. Haben dich deine Eltern früher ständig kritisiert, hast Du zu wenig Liebe bekommen, bist Du schon einmal abgelehnt oder enttäuscht worden? Eigentlich hat das mit dir doch gar nichts zu tun, oder? Wenn sich andere Menschen dir gegenüber so verhalten haben, dann ist es doch eigentlich ihre Unfähigkeit zu lieben und damit ihr Problem, also belasse es dabei und nimm das nicht persönlich.

Falls die Ursachen tiefer liegen, oder Du dich alleine überfordert fühlst, nimm einfach Hilfe in Anspruch und suche professionelle Beratung. Falls Du keine psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen willst, kannst Du dich auch für alternative Heilmethoden entscheiden wie spirituelles Coaching, schamanisches Heilen, oder für ein Familienaufstellung.

Eifersucht besiegen Tipp 7 – Eifersuchtsgefühlen die rote Karte zeigen

Wenn Du spürst, dass eine Eifersuchtsattacke im Anmarsch ist, dann zeige diesen negativen Gefühlen bildlich die rote Karte und lenke dich ab, indem Du schöne Dinge mit deinen Freunden planst, was Gutes kochst, ins Kino gehst oder dich anderweitig verwöhnen lässt zum Beispiel mit einer Massage. So erlaubst du diesen destruktiven Gefühlen nicht, Macht über dich auszuüben!

Eifersucht besiegen Tipp 8 – Attraktivität steigern

Was könntest Du unternehmen, um deine Attraktivität zu steigern? Probiere einen neuen Friseur aus, lasse dich bei einer Typberatung ins rechte Licht rücken und gehe anschließend shoppen, denn Kleider machen auch Leute!

Eifersucht besiegen Tipp 9 – Selbstliebe finden

Vergleiche dich nicht mit anderen Menschen, das macht keinen Sinn. Das ist ungefähr so, als würde sich ein Zebra mit einem Maulwurf vergleichen. Auf so eine Idee würde kein Tier kommen, nur unserem verqueren Verstand fällt so etwas ein. Du bist also ein Original, dann sei echt und nutze diesen Vorteil. Schließe Frieden mit dir, liebe dich selbst und sage dir immer wieder: ich bin ok!

Auf Youtube findest Du eine von mir geführte Meditation für mehr Selbstliebe. 

 

Zum Seminar: Beziehung – die Kraft der Selbstliebe

 

Eifersucht besiegen Tipp 10 – Wünsche und Bedürfnisse wahrnehmen

Tausche dich mit deinem Partner zusammen über unausgesprochene Wünsche und Bedürfnisse aus, denn diese sind oft der Grund, warum man sich für andere Menschen zu interessieren beginnt. Eifersucht ist ein Hinweis darauf, dass grundlegende Bedürfnisse wie die nach Bestätigung der eigenen Person oder nach Sicherheit in der Beziehung nicht gegeben sind. Wenn ihr euch darüber aussprechen könnt, besteht die Chance, die Beziehung auf ein besseres Fundament zu stellen.

Eifersucht besiegen Tipp 11 – Anpassung aufgeben und charismatische Anziehungskraft entwickeln

Viele Menschen passen sich den Wünschen und Vorstellungen des Partners an um geliebt zu werden. Doch das geht innerhalb weniger Jahre auf Kosten der Spannung und die Anziehungskräfte schwinden. Erlaube dir eigene Vorstellungen und deine individuelle Persönlichkeit zu entwickeln, das verschafft dir Respekt und lässt pure Magie entstehen!

Falls Du mit diesen Tipps nicht weiterkommst, solltest du dir überlegen, ob Du dir nicht professionelle Hilfe holst. Vielleicht wäre auch eine Paarberatung ein geeignetes Mittel, um aktuelle Schwierigkeiten mit deinem Partner zusammen zu lösen.

 

Achtung:

Bei krankhafter Eifersucht ist in jedem Fall therapeutische Hilfe notwendig. Sollte dein Partner davon betroffen sein, ist es dringend erforderlich, zu deiner eigenen Sicherheit, dich rechtzeitig abzugrenzen. Wie oben beschrieben kann Eifersucht gerade bei Männern unter Umständen ein Gewaltpotential entwickeln, dem Du dich nicht aussetzen solltest.

Falls Du Unterstützung brauchst, um deine Eifersucht zu besiegen, könntest Du dir meine geführte Meditation anhören.

Eifersucht besiegen mit einer geführten Meditation von Sabine Ruland:

 

 

Ich freue mich, wenn dir dieser Artikel weitergeholfen hat,

Herzlichst 

Sabine Ruland

 

 

Sie haben Fragen?

Selbstliebe – lerne dich zu lieben

Selbstliebe - lerne dich zu lieben

 

Liebe dich selbst und alles ist gut!

Ja wenn das so einfach wäre, dann hätten die meisten Menschen eine charismatische Ausstrahlung, wären mit sich im Frieden und könnten daher auch liebevoll mit sich selbst und mit anderen umgehen.

Doch die Realität sieht leider anders aus. Viele zweifeln an sich selbst und an ihren Fähigkeiten. Sie glauben nicht daran, dass sie unterhaltsam, gebildet, attraktiv, erfolgreich und vor allem liebenswert sind.

Die Gründe dafür sind vielfältig und die Ursachen reichen meist bis in die Kindheit zurück. Mögliche Ursachen können sein: Ein Mangel an Liebe und Anerkennung, zu viel Kritik, das Gefühl anders zu sein gekoppelt an die Angst deshalb nicht akzeptiert zu werden, traumatische Erfahrungen und ein geringer Selbstwert, der bereits von den eigenen Eltern unbewusst übernommen worden ist.

Selbstliebe – was ist das genau?

Selbstliebe ist, dich selbst zu lieben, ohne Einschränkungen und dafür zu sorgen, dass du dich gut fühlst. Selbstliebe hat nichts mit Selbstsucht, Narzissmus, Egozentrik und purem Egoismus zu tun, das ist das genaue Gegenteil von Selbstliebe. Denn diese Formen der Wichtigtuerei dienen ausschließlich dem Überspielen der eigenen Schwächen. Selbstliebe ist eine liebevolle Einstellung zu sich selbst.

Selbstliebe ist:

ein gesundes Ich-Bewusstsein

– eine liebevolle Haltung dir selbst gegenüber

– dich mit deinen Stärken und Schwächen zu akzeptieren

– achtsam mit dir umzugehen

– auf die Gesundheit deines Körpers zu achten

– dass du es dir wert bist, geliebt zu werden

– dass du die Verantwortung für dein Glück übernimmst

– dass du bereit bist Grenzen zu setzen

– dich zu trösten, wenn du Kummer hast

– auf deine Bedürfnisse zu achten

– dich auszuruhen, wenn dein Akku leer ist

– dich NICHT mit anderen zu vergleichen

– aufzuhören um Liebe zu kämpfen

– aufzuhören dich aufzuopfern, um geliebt zu werden

– aufzuhören, dir die Liebe durch Leistung zu verdienen

– anzufangen deinen Weg zu gehen

– erst für dich zu sorgen, dann für die anderen da sein

 

Deine Selbstliebe ist ein wichtiger Schlüssel für ein selbstbestimmtes, unabhängiges und glückliches Leben. Wenn Du dich gut um dich kümmerst, deine Gefühle und Grenzen achtest und die Verantwortung für dich übernimmst, dann entsteht ganz viel Raum für die Liebe auch zu anderen Menschen. Dann brauchst Du niemanden mehr, dass Du dich geliebt und gut fühlst, sondern du selbst bist zur Liebe geworden.

 

Im Seminar

„Beziehung, die Kraft der Selbstliebe“

die Liebe zu dir wieder finden und offen sein für eine glückliche Zweierbeziehung.

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Lerne dich zu lieben

Dich zu lieben kannst du lernen, wenn dir der Schlüssel zu deinem Herzen nicht in die Wiege gelegt worden ist. Dafür können auch deine Eltern nichts, denn sie können auch nur soweit Liebe geben, als sie selbst in ihrer Selbstliebe sind. Der Weg in die Selbstliebe erfordert Geduld, Verständnis und etwas Hartnäckigkeit, denn es gibt keinen Schalter, den man mal schnell umlegen kann.

Du kannst dir vielleicht vorstellen, dass der Perfektionist, der innere Richter, der Selbsthass und andere Liebestöter, die bestimmte Lebenserfahrungen in dir hinterlassen haben, sich nicht mit einem Handstreich vertreiben lassen. Wenn du Selbstliebe lernen möchtest, lässt du dich auf einen Prozess ein, der vielleicht genau jetzt schon seinen Anfang nimmt.

Ich stelle dir hier eine geführte Meditation zur Selbstliebe kostenlos zur Verfügung:

 

Was Selbstliebe dir schenkt:

Na ja, du möchtest vielleicht noch wissen, was Selbstliebe überhaupt bringt, bevor du dich auf einen Prozess einlässt. Allein das wissen zu wollen ist ja schon ein Akt der Selbstliebe, gratuliere! Deshalb hier für dich 12 Pluspunkte, die dir Selbstliebe einbringen kann:

  1. Ein gesundes Selbstwertgefühl

Du bist es dir wert, dass es dir gut geht und bist bereit, deine Wertvorstellungen durchzusetzen, oder zu verteidigen. Du fühlst dich einfach gut und wertvoll, so wie du bist.

  1. Stärke und Selbstvertrauen

Du glaubst, dass du es verdient hast glücklich zu sein und handelst im Vertrauen auf dich selbst. Deine Stärken sind dir bewusst und dadurch kannst du alles erreichen, was du dir wünschst.

  1. Gefühlsmäßige Stabilität

Wenn Du dich selbst liebst, haben Selbstzweifel und andere Liebestöter keine Chance, dich gefühlsmäßig aus der Bahn zu werfen. Das macht dich emotional stabiler.

  1. Toleranz

Wenn du dich selbst lieben kannst mit deinen Vorzügen und Schwächen, dann kannst du auch bei anderen Menschen großzügiger und toleranter sein.

  1. Liebesfähigkeit

In deiner Selbstliebe bist du fähig andere wirklich zu lieben, ohne etwas dafür zu erwarten. Das steigert deine Liebesfähigkeit, lässt tiefe Erfahrungen von Liebe zu und wird dafür sorgen, dass andere Menschen gerne in deiner Nähe sind.

  1. Charisma und Attraktivität

Wenn du dich selbst lieben kannst, strahlst du auch Liebe aus. Selbstliebe übt eine unglaubliche Anziehungskraft aus und wird deshalb noch mehr Liebe in dein Leben bringen.

  1. Freiheit

Selbstliebe macht dich unabhängig von der Liebe anderer Menschen, somit kannst du dich aus emotionalen Abhängigkeiten befreien und echte Freiheit genießen.

  1. Zufriedenheit

Wenn du in einem liebevollen Gefühl mit dir bist, macht dich das auch zufriedener, denn Selbstliebe führt in einen inneren Frieden. Innere Konflikte können angenommen und konstruktiv für eine gute Zukunft eingesetzt werden.

  1. Anerkennung

Deine Selbstliebe bewahrt dich davor, von Lob und Anerkennung anderer Menschen abhängig zu sein. Das macht dich gelassener und unempfindlicher gegenüber Kritik. Deine Selbstliebe ermöglicht dir sogar andere zu loben und Anerkennung zu geben.

  1. Schönheit

Selbstliebe bringt dein wunderbares, einzigartiges Wesen zum      Vorschein und damit deine Schönheit so richtig zur Geltung. Jetzt kannst du auch das Schöne in anderen Menschen sehen und dich daran erfreuen.

  1. Selbstverwirklichung

Dein eigenes Lebensmodell zu finden und für dich zu verwirklichen ist mit einer gesunden Selbstliebe viel einfacher, denn durch diese Liebe bist du auch mit deinen Wünschen und Bedürfnissen verbunden, die dir genau sagen können was du für dein Lebensglück brauchst.

  1. Glücks-Flow – im Fluss sein

 Selbstliebe löst ein wunderbares, glückseliges Gefühl aus, ein Gefühl, das du die ganze Welt umarmen könntest. Es fühlt sich an wie verliebt sein, wie Wolke Sieben im Dauerlauf. Dieser Glücks-Flow, der sich dann einstellt, ist dafür verantwortlich, dass sich in deinem Leben vieles von selbst zu regeln beginnt, es läuft einfach!

Sie haben Fragen?

Beziehung glücklich gestalten und miteinander wachsen

Erinnerst Du dich noch an das Gefühl verliebt zu sein? Die ganze Welt ist gleich wieder in rosa rote Wolken getaucht, alles scheint kinderleicht und dein Herz lacht vor Freude. Das ist der Beginn einer jeden Liebesbeziehung. Früher oder später nimmt dann der Alltag wieder mehr Raum ein, die ersten Probleme tauchen auf und es erscheinen die ersten grauen Wolken am Horizont. Persönliche Konflikte und unterschiedliche Ansichten beginnen den Traum der Liebe zu sabotieren.

Sie haben Fragen?

Emotionale Abhängigkeit lösen und Freiheit gewinnen

 

 

Wir Menschen sind gerne in Gesellschaft, haben unsere Liebsten am liebsten um uns herum und fühlen uns von unseren zwischenmenschlichen Beziehungen getragen. Die Gemeinschaft mit anderen Menschen erfüllt unsere emotionalen Bedürfnisse, schenkt Sicherheit, Geborgenheit und Liebe. Bis zu einem gewissen Grad sind daher emotionale Abhängigkeiten normal, wenn wir etwas füreinander empfinden. Es ist uns nicht egal, wenn wir einen Menschen verlieren, oder wenn sich jemand verabschiedet. Auf Bahnsteigen, oder in Flughäfen beim Abflugterminal, können daher ohne weiteres Ängste auftauchen und die Emotionen schon mal mit einem durchgehen.

Das ist mit emotionaler Abhängigkeit nicht gemeint!

Unter einer emotionalen Abhängigkeit versteht man eine übertriebene Abhängigkeit von einem anderen Menschen, die sich äußert in Verlustängsten, Vernachlässigung bis zur Selbstaufgabe und dem Gefühl, ohne den anderen nicht leben zu können.

Emotional abhängige Menschen brauchen Familie, oder einen Partner, um ihre Unsicherheit, ihre Selbstzweifel oder ihren Mangel an Selbstliebe zu kompensieren. Bereits der Gedanke an Trennung oder Verlust führt zu negativen Emotionen, Ängsten oder Hilflosigkeit. Auch eine Beziehung zu beenden ist trotz aller vorhandenen Schwierigkeiten dann nicht möglich. Es wird geklammert bis zum geht nicht mehr. Es herrscht ein nahezu zwanghafter Glaube ohne den/die anderen nicht leben zu können. Leider führt diese Abhängigkeit direkt ins Unglücklichsein. Emotionale Abhängigkeit lösen und Freiheit gewinnen ist daher für ein glückliches Leben unerlässlich.

Anzeichen für emotionale Abhängigkeiten sind:

  • Angst vor dem Alleinsein
  • Alleine mit sich nichts anzufangen wissen
  • Eifersucht
  • Fixierung auf eine Person
  • Mangelndes Selbstwertgefühl
  • Mangelndes Selbstbewusstsein
  • Selbsthass
  • Kein Vertrauen gegenüber dem Partner
  • Liebesbeweise verlangen
  • Beziehungen kontrollieren durch: helfen, versorgen, nett sein, nachspionieren, sich in den anderen hineinfühlen um manipulieren zu können, Gefühle der anderen aktiv beeinflussen wollen
  • Soziale Isolation

 

Die Wurzel der emotionalen Abhängigkeit ist der Hunger nach Liebe

Jeder Mensch sehnt sich nach Liebe und Anerkennung, das ist ganz natürlich. Bereits in der Familie wirst Du als Kind mit den Gefühls-Gepflogenheiten des Familiensystems konfrontiert. Es gibt Menschen, die können Liebe zeigen, andere nicht. Wurde in der Familie über Gefühle gesprochen, oder eher nicht? Wer in der Kindheit nur wenig liebevolle Zuneigung und Fürsorge bekommen hat, wird einen Mangel an Liebe entwickeln und dann viel dafür tun, um das zu bekommen.

Um sich aus emotionalen Abhängigkeiten befreien zu können, braucht es eine innere Neuordnung auf drei Ebenen.

Die erste Ebene ist die rationale Ebene

Unser Verstand kann in eine Lage versetzt werden, Entscheidungen zu treffen, ohne sich von Emotionen beeinflussen zu lassen. Beispiel: Wenn ich weiß, dass mir etwas nicht gut tut, dann lasse ich es. Willentlich kannst du dich gegen Fremdbestimmung und für Selbstbestimmung entscheiden.

Die zweite Ebene ist die Ebene der Überzeugungen

Überzeugungen sind machtvoll in Beziehungen. Wenn Du glaubst, dass Du alleine nichts wert bist, dass Alleine sein ein Makel ist, dass du nicht liebenswert bist, usw., dann werden diese Überzeugungen dazu führen, dass Du das auch so erlebst. Einschränkende Überzeugungen führen zu einem Tunnelblick, man kann dann gar nichts anderes mehr wahrnehmen.

Die dritte Ebene ist die Ebene der Kindheitsprägung

Im Unterbewusstsein wirkt die Kraft des Liebeshungers, der je nach Erfahrung und Prägung im Elternhaus mehr oder weniger groß ist. Dieser Liebeshunger macht Menschen süchtig und abhängig von der Liebe der anderen.

Um sich aus emotionalen Abhängigkeiten zu befreien, kann es daher notwendig sein, sich therapeutische Hilfe zu holen, in Form von Therapie, Familienaufstellungen, Seminarbesuchen, geistigen oder schamanischen Heilmethoden, und anderen. Für die meisten ist es schwierig, sich alleine zu befreien, denn man steht sich selbst ja nicht wirklich neutral gegenüber. Daher macht es Sinn, den eigenen Horizont durch Hilfe von außen zu erweitern.

Bin ich emotional abhängig?

Wenn Du jetzt wissen möchtest, ob Du Dich bereits in einer emotionalen Abhängigkeit befindest, kannst Du folgende Checkliste durchlesen, die wie ein Test funktioniert. 21 Punkte bringen es auf den Punkt. Wenn Du zu mehr als der Hälfte der Punkte „ja das trifft zu“ sagen kannst, dann kannst Du die Frage: „bin ich emotional abhängig“, mit ja, zumindest aber mit „wahrscheinlich“beantworten.

Checkliste

  • Du versuchst ständig, es den anderen recht zu machen
  • Deine Gedanken kreisen dauernd um andere Menschen
  • Du versuchst anderen ihre Wünsche zu erfüllen
  • Du opferst deine eigenen Wünsche und Bedürfnisse zugunsten der anderen
  • Du nimmst gerne anderen ihre Verantwortung ab
  • Du versuchst durch: helfen, kümmern, Leistung bringen, dir die Liebe und Anerkennung der anderen zu sichern
  • Du machst dich gern wichtig und stehst am liebsten im Mittelpunkt
  • Du kannst dir dein Leben ohne eine bestimmte Person, oder Personen nicht vorstellen
  • Du bekommst schon Panik, wenn du nur an Trennung denkst
  • Du denkst an Selbstmord, wenn die Gefahr besteht, dass du verlassen wirst
  • Du bist eifersüchtig, besitzergreifend und versuchst den anderen zu kontrollieren
  • Ohne die Aufmerksamkeit der anderen fühlst du dich schlecht oder minderwertig
  • Die Zeit mit Dir alleine erscheint sinnlos
  • Alleine kannst du dich gar nicht an etwas freuen
  • Du kannst oder willst nicht gern alleine sein
  • Du kannst nicht nein sagen
  • Du machst dir ständig Sorgen um andere
  • Du hast Angst verlassen zu werden
  • Du leidest unter Unruhezuständen oder Schlaflosigkeit
  • Du kompensierst Deinen Hunger nach Liebe mit Hunger nach Essen und leidest vielleicht sogar unter Essstörungen
  • Du bist süchtig nach Alkohol, Nikotin, Koffein

Wenn du jetzt zu dem Schluss kommst, dass du emotional abhängig bist, oder zumindest einen Hang zur Abhängigkeit hast, dann keine Panik. In jedem Problem ist die Lösung bereits enthalten.

 

Wie befreie ich mich von emotionaler Abhängigkeit?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich von emotionaler Abhängigkeit zu befreien. Ich werde dir hier drei erste Schritte vorstellen, die Erkenntnis und Perspektive schenken, so dass es dir eventuell gleich etwas besser geht.

  1. Schritt: Aufrichtigkeit

Wir alle machen uns gerne etwas vor, beschönigen eine Situation, oder biegen uns in Gedanken unsere Realität zurecht. Deshalb ist der erste Schritt, sich ehrlich zu hinterfragen, mit Fragen wie: „Tut mir diese Person gut? Fühle ich mich wirklich wohl in dieser Beziehung? Bin ich glücklich? Habe ich genügend Freiraum für mich? Gehe ich meinen eigenen Weg, oder den einer anderen Person? Habe ich den Mut, meine Wahrheit zu vertreten, auch wenn mir der Wind ins Gesicht bläst?“ Finde jetzt deine Wahrheit und Sicht der Dinge heraus und handle danach!

  1. Schritt: Erkenntnis

Unterziehe die Beziehung, von der du emotional abgängig bist einer eingehenden Prüfung. Ist diese Beziehung das, was dich wirklich glücklich macht? Bekommst du die Liebe, Anerkennung und Zuneigung, nach der du dich sehnst? Was wünschst du dir denn?

Ein anderer Mensch kann den Mangel an Liebe in dir nicht stillen. Glücklich werden kannst du dann, wenn du bereit bist, dir selbst Liebe, Fürsorge und Wertschätzung entgegen zu bringen.

  1. Schritt: Kommunikation

Die meisten Menschen haben nicht gelernt, über ihre Gefühle zu sprechen. Doch die anderen da draußen sind keine Hellseher und können auch nicht riechen, was du für dich brauchst. Versuche über deine Gefühle zu sprechen und teile deinem Gegenüber mit, wie es dir in einer Situation geht, was du willst und was du dir wünschst. Mit jedem Mal, wo das aussprechen kannst, nimmst du wahr, dass deine Ängste, deshalb jemanden zu verlieren unberechtigt sind. Jemand der dich wirklich liebt, hört dir zu und respektiert deine Ansichten.

Falls das noch nicht ausreicht, um emotionale Abhängigkeit in Unabhängigkeit zu verwandeln, kannst du zur Vertiefung noch schamanisch/geistige Heilrituale anwenden, die ich dir hier vorstelle.

 

Schamanisch/geistige Heilrituale zur Lösung emotionaler Abhängigkeiten

In dem ein oder anderen Fall von emotionaler Abhängigkeit ist es allein mit Tipps und mit weisen Sprüchen nicht getan. Wenn Dir jemand sagt, du sollst das Rauchen oder das Trinken aufhören, weil das schädlich ist, dann weißt du das ohnehin, hast aber trotzdem nicht die Kraft, damit aufzuhören. Deshalb kann es nötig sein, sich tiefer auf die Problematik einzulassen, um das Problem an der Wurzel zu lösen. Das kann eine intensive schamanische oder eine anderweitig therapeutische Behandlung erfordern, die wir hier nicht durchführen können. Zur Selbsthilfe habe ich dir hier zwei heilsame Rituale beschrieben, die du für dich selbst durchführen kannst. Das schenkt dir die Möglichkeit, diese im Alltag immer wieder anzuwenden, wenn du dich an eine Situation oder Person klammerst.

Ritual 1

Suche dir einen Ort, an dem du ungestört bist. Lege eine Hand auf dein Herz und spüre deinen Körper. Fühle, wo in deinem Körper etwas schmerzt, zwickt oder angespannt ist, wenn du an diese Abhängigkeit denkst. Gehe mit deiner Aufmerksamkeit direkt dort hin. Frage jetzt deinen Körper, was es braucht, dass du dich aus dieser Abhängigkeit befreien kannst. Vielleicht brauchst du ein eigenes Lebenskonzept, neue Beziehungen, mehr Gesellschaft, was auch immer. Lasse jetzt deine Herzenskraft in diesen Bereich hineinströmen. Spüre, wie sich mehr und mehr Entspannung einstellt. Lasse solange Herzenskraft einfließen, bis es sich geheilt anfühlt.

 

Ritual 2

Suche dir einen ruhigen Ort und entspanne dich. Visualisiere weißgoldenes Licht und atme es mit jedem Atemzug in deinen Körper hinein. Atme ruhig und gleichmäßig, bis dein ganzer Körper mit diesem Licht erfüllt ist. Ziehe jetzt all deine Energie, die du bewusst oder unbewusst anderen Menschen zur Verfügung stellst, wieder zu dir zurück. Vor deinem inneren Auge erscheint eine Skala von 0 bis 100. Beobachte auf welcher Zahl der Zeiger jetzt in diesem Moment steht. Hole dir solange Energie zurück, bis der Zeiger auf 100 steht. Fühle, wie sich das anfühlt. Du bist vollständig. Brauchst du wirklich einen anderen Menschen um glücklich zu sein?

 

Beziehungen brauchen Gemeinschaft aber auch Raum für den Einzelnen. Folgendes Bild verdeutlicht, wie Beziehung gelingen kann: Wenn du dir vorstellst, dass du auf einem Segelschiff übers Meer segelst und dort auf ein anderes Schiff triffst, das dir sehr gut gefällt, dann wäre es doch fatal, dafür dein Schiff führerlos dem Meer zu überlassen, um auf dem anderen Schiff mit zu segeln, oder? Noch dazu wird es zu zweit auf einem Schiff ganz schön eng. Sehr viel schöner könnte es sein, wenn beide einen gemeinsamen Kurs festlegen, um dann gemeinsam glücklich übers Meer zu schippern.

 

Tipp zum Schluss:

Eine Familienaufstellung ist sehr gut geeignet, die Wurzel von emotionalen Abhängigkeiten zu lösen. Das Ziel der Aufstellung ist Autonomie, also Selbstbestimmung, was es leichter macht, den eigenen Platz im Leben einzunehmen. mehr Infos

Seminarempfehlungen:

Folgende Seminare befassen sich mit dem Thema emotionale Abhängigkeit:

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Mit Kritik umgehen – und positive Gefühle erzeugen

 

Harmonie und Zusammenhalt sind schnell gefährdet, wenn Kritik ins Spiel kommt. Jeder sieht das Leben durch seine eigene Brille, hat eigene Wünsche und Befindlichkeiten, die man als richtig und positiv beurteilt – und schnell werden andere dafür verurteilt, wenn sie diese Ansichten nicht teilen können.

Mit Kritik umgehen- und positive Gefühle erzeugen ist meistens eher schwierig, denn man fühlt sich gleich herabgesetzt, unter Druck gesetzt, oder sonst irgendwie schlecht, da Kritik meist negative Gefühle hervorruft. Grundsätzlich gibt es zwei Formen von Kritik, die konstruktive und die destruktive. Konstruktive Kritik findet auf Augenhöhe statt, ist motivierend, liefert Anregungen und Verbesserungen, stellt das Positive hervor. Es fällt leichter diese Form von Kritik anzunehmen. Destruktive Kritik ist herablassend oder beleidigend, entwertend, stellt die ganze Person in Frage und betont das Negative. Diese Form der Kritik verdient es nicht, berücksichtigt zu werden.

Kritik stellt eine Bedrohung für unseren Selbstwert dar und kann unsere Gefühle verletzen, was dann zu entsprechenden Gegenreaktionen führt. Das Spiel beginnt und so schiebt man sich den schwarzen Peter immer wieder gegenseitig zu. Eine negative Abwärtsspirale entsteht, die für beide Seiten weder fruchtbar noch zielführend ist.

Kritisieren haben wir gelernt
Die meisten Menschen sind schon in Ihrer Jugend mehr kritisiert als gelobt worden. Im Schwäbischen gibt es den Satz: „nichts gesagt ist gelobt genug.“ Kritisieren hat in unserer Gesellschaft einen höheren Stellenwert als Lob und Anerkennung aussprechen – Leider. Über das Kritisieren üben manche auch Macht über andere aus, das heißt, Kritik kann auch ein Machtinstrument sein.
Im hawaiianischen Schamanismus heißt es: „jede Kritik sollte mindestens drei Elemente von Lob enthalten.“ Das nenne ich eine schöne Regel, die dazu beitragen kann, das wir lernen, Anderen mit mehr Wertschätzung zu begegnen. Genau das setzt eine positive Spirale in Gang und ruft sowohl in Dir, als auch in anderen positive Gefühle hervor.

Destruktive Kritik hingegen wirft folgende Fragen auf:
Auf was für ein Ziel ist diese Kritik ausgerichtet? Was sagt die Kritik über die Person des Kritikers aus? Welchen Vorteil hat sie für den Kritiker? Welche Haltung offenbart diese Kritik?
Möchte der Kritiker seine Aggressionen loswerden, seinen Ärger abreagieren, seinen Selbstwert erhöhen, oder seine Macht und Stärke demonstrieren? Das zeigt ja nur, dass diese Kritik offensichtlich dazu dient, dass sich der Kritiker mit sich selber besser fühlt. Also hat das Ganze mit Dir gar nichts zu tun. Du bist nur Mittel zum Zweck, deshalb identifiziere Dich damit nicht und nimm es auf keinen Fall persönlich.

Für unsachliche und unangemessene Kritik stelle ich hier einige Strategien vor, wie man angemessen darauf reagieren kann:

  • Ignorieren und NICHT reagieren
  • Den Kritiker dreifach Loben
  • Das Kind im Kritiker sehen und die Erwartungen die es hat
  • Kritik als unangebracht zurückweisen
  • Eigene Gefühle offenbaren, hinterfragen, ob das das Ziel war, diese Gefühle zu erzeugen?
  • Lächeln
  • Sich für die Kritik bedanken

Man sollte sich dessen bewusst sein, dass Kritik oft auch nur eine Projektion der Themen, Schwächen und Erwartungen des Kritikers an das Gegenüber ist.
Für Perfektionisten oder Gutmenschen ist es besonders schwierig, mit Kritik umzugehen, denn sie wollen ja alles möglichst perfekt und natürlich richtig machen. Da kann einen Kritik schon ganz schön aus der Balance werfen. Für sie ist es hilfreich, sich Fehler zuzugestehen, einfach um daraus zu lernen.

Berechtigte Kritik als Wachstumsmotor
Wenn die Kritik berechtigt ist und Du kritikfähig bist, kannst Du immer das Positive aus jeder Kritik herausziehen und die Chance entdecken, die sie Dir bietet. Sie hat dann das Potential, deine Lebensumstände zu verbessern, dich beruflich weiter zu entwickeln, oder einen besseren Menschen aus Dir machen.

Deshalb:

  • Kritik hinterfragen
  • Kritik ernst nehmen
  • selbstkritisch sein
  • sachlich bleiben
  • Gelassen bleiben
  • genau klären, worauf die Kritik beruht, um Missverständnisse auszuschließen

Mit Kritik umgehen – und positive Gefühle erzeugen
Was sagt Dir der Kritiker wirklich? Wenn Du genau zuhörst, kannst Du das Bedürfnis hinter den kritisierenden Worten erkennen. Zum Beispiel ein Klassiker wie dieser:
Die Mutter kritisiert die Tochter, weil sie sich so wenig bei Ihr sehen lässt. Die Tochter fühlt sich unter Druck gesetzt, reagiert ärgerlich oder abweisend. Dabei wenn Sie genau hinhört, kann sie das Bedürfnis der Mutter nach ihrer Gesellschaft vielleicht wahrnehmen und anders reagieren, zum Beispiel könnte Sie sagen: „das freut mich aber, dass Du dich nach meiner Gesellschaft sehnst.“ Sofort nimmt das Gespräch eine andere Richtung und erzeugt positive Gefühle und Bilder.

Positive Kritik könnte so aussehen:
Niemand ist frei davon, andere zu beurteilen oder zu kritisieren. Es kommt dabei auf die Wahl der Mittel an und in welchem emotionalen Zustand man sich befindet. Eine gute Möglichkeit Kritik anzubringen wären positive Formulierungen wie:

Ich würde mir wünschen dass Du…
Ich würde mich freuen wenn Du…
Es würde mich glücklich machen, wenn Du…

Dabei kommuniziert man seine Wünsche und Bedürfnisse dahingehend, das man sich auf das positive Ziel fokussiert. Die meisten Menschen sind sehr verletzlich, das sollte man sich immer wieder bewusst machen. Es hilft niemandem, wenn wir uns durch grundlose Kritik das Leben gegenseitig schwer machen. Wir können frei entscheiden, ob wir Geringschätzung oder Wertschätzung verschenken. Letzteres verströmt Wohlbefinden und stärkt den Zusammenhalt.

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