Selbstfindung – 11 Tipps die dir helfen dich selbst zu finden

 

Was es bedeutet dich selbst zu finden

Wir sind ja alle in Familie, in einen Freundeskreis, in Gesellschaft und in ein berufliches Umfeld eingebunden, was schön ist, was uns aber auch beeinflusst. Was von dem, was wir täglich tun, machen wir nur, um Erwartungen und Anforderungen, die von außen an uns gestellt werden zu erfüllen? Und was tun wir, was für uns selbst wichtig ist? Deshalb hier für dich zum Thema Selbstfindung – 11 Tipps die dir helfen dich selbst zu finden.

Das Bild, dass Du nach außen zeigst, stimmt das wirklich mit dem was Du fühlst, denkst und bist überein? Wenn ja, dann ist dein Alltag erfüllt und Du bist glücklich einfach mit dir und der Person, die du bist.

Wenn nicht, steckst Du unbewusst immer noch in der Rolle, die du schon in der Kindheit, oder durch eine bestimmte Erfahrung übernommen hast und versteckst dich hinter einer Maske, weil Du dich nicht traust, dich zu zeigen wie du wirklich bist, oder weil du dein wahres Ich einfach noch nicht kennengelernt hast.

 

Selbstfindung ist kein Ziel, sondern ein Weg zu Dir!

 

Da wir Menschen in unserer Herkunfts-Familie dahingehend geprägt werden, dass wir uns den familiären und später den gesellschaftlichen Normen anpassen, bleibt in einer gewissen Weise das wahre Selbst auf der Strecke. Es wird letztlich freiwillig und auch unbewusst dem Streben nach Liebe und Anerkennung geopfert.

Eigentlich ist Selbstfindung ein Prozess, der bereits in der Pubertät beginnt, man nabelt sich von den Eltern ab und hinterfragt oder bekämpft deren Welt- und Wertevorstellungen, letztendlich mit dem Ziel sich selbst zu finden. Das erfordert eine Abgrenzung von den äußeren Einflüssen.

 

Man beginnt sich Fragen zu stellen wie:

„Wer bin ich, und vor allem was will ich?“

 

Wenn man sich auf den Weg macht sich selbst zu finden, dann stehen einem die Erwartungen, die Ansprüche und die Einflüsse des Umfeldes nicht immer wohlmeinend zur Seite, sondern es ist eher mit Widerstand zu rechnen. Das Abenteuer zwischen Anpassung und Selbstverwirklichung beginnt!  Man wird an der ein oder anderen Stelle einfach so nicht mehr funktionieren, sondern aufbegehren, widersprechen und auch mal Kante zeigen. Jetzt kann es in Sachen Selbstfindung nicht das Ziel sein, nur noch Ego-orientiert die Gemeinschaft vor den Kopf zu stoßen, sondern es gilt die eigenen Lebens- und Berufsziele zu finden, Selbstständigkeit und Unabhängigkeit zu entwickeln, und das zu finden, was einen so besonders macht.

 

Finde den Weg zu dir!

 

Selbstfindung und gesellschaftliche Anforderungen müssen sich daher nicht widersprechen, sondern können idealerweise zu einer positiven Gesamtentwicklung führen. Wer sich selbst gefunden hat, hat seine Stärken und Talente erkannt, eine Haltung entwickelt, Werte definiert und kann deshalb ein noch viel wertvollerer Teil der Gemeinschaft werden.

 

Selbstfindung – 11 Tipps die dir helfen dich selbst zu finden

 

  1. Werde dir selbst gerecht

Wir glauben, dass wir uns darum kümmern müssen, was andere über uns denken und deshalb vergleichen wir uns. Doch die anderen haben ihre eigenen Maßstäbe und Vorstellungen. Wenn wir uns immer im Spiegel der anderen sehen, drehen wir uns im Kreis, denn das ist genau das, was wir schon in unserer Herkunfts-Familie gemacht haben. Das ist erlernte Anpassung! Versuche nicht mehr es anderen recht zu machen, sondern fokussiere dich auf deine Vorstellungen, Werte und Bedürfnisse.

 

  1. Baue eine liebevolle Beziehung zu dir auf

Eine liebevolle Beziehung zu dir selbst aufzubauen heißt, auf interne Kritik an deiner Person zu verzichten. Du kennst sicher die Stimme deines inneren Richters, der bestrebt ist, dich so perfekt zu machen, dass du über Kritik der anderen erhaben bist. Gestehe dir Fehler und Ausrutscher zu, sei nicht so streng zu dir und verbleibe in einer respektvollen Haltung dir.

 

Hier einen Meditation für mehr Selbstliebe mit Sabine Ruland

 

  1. Nimm deine Maske ab

Das ist bestimmt der schwierigste Teil in deinem Selbstfindungsprozess. Die Maske abnehmen heißt, dich so zu zeigen wie Du bist. Mit allen Stärken und Schwächen. Das fühlt sich nicht nur an wie Hosen runterlassen, das ist es auch. Durch bestimmte Lebenserfahrungen haben wir diese Maske als Schutzmaßnahme kreiert, wir spielen eine Rolle, um zu gefallen. Die Maske abzunehmen und die Rolle aufzugeben gelingt, wenn du dich deiner Angst stellen kannst, der Angst, dann nicht mehr zu gefallen, oder geliebt zu werden. Aber erst dann zeigst du dich so, wie du wirklich bist. Und ehrlich: Du wirst dann auch geliebt wie du bist und nicht, weil du diese Rolle ausfüllst. Macht doch Sinn, oder?

 

  1. Erweitere deine persönlichen Grenzen

Deine Komfortzone ist zwar bequem, aber Selbstfindung kann nur gelingen, wenn Du deine selbst gesteckten Grenzen erweiterst. Viele sitzen in ihrem selbst gebastelten goldenen Käfig und blicken sehnsuchtsvoll hinaus. Doch die Tür ist offen. Es gilt sich mutig neuen Herausforderungen zu stellen und offen zu sein für neue Erfahrungen.

 

  1. Schenke dir Zeit

Im heutigen digitalen Zeitalter sind wir kaum einmal wirklich alleine. Ständige Erreichbarkeit, sowohl beruflich als auch privat, ist mittlerweile Standard. Die Möglichkeiten sich allein mit Medien abzulenken sind grenzenlos. Die Anforderungen, die vermeintlich an einen selbst gestellt werden, werden durch Posts von erfolgreich scheinenden Menschen auf Instagram, Facebook und Konsorten immer höher. So verbringt man viel Zeit im Außen, versucht oft mehrere Dinge gleichzeitig zu tun und dabei bleibt wenig Zeit für einen selbst. Deshalb schenke dir Zeit, dann kannst du deine Wünsche und Bedürfnisse wieder wahrnehmen und spüren, was du brauchst, um glücklich zu sein.

 

  1. Finde heraus, was du wirklich willst

Geprägt von deiner Herkunfts-Familie wird dein Verhalten zu 95% vom Unterbewusstsein gesteuert. Wie automatisch verhältst du dich in bestimmten Situationen genau so, wie du es einst gelernt hast. Das ist wie beim Autofahren, einmal gelernt wie es geht, funktioniert es automatisch. Du musst dir die einzelnen Schritte nicht mehr überlegen, weil dein Gehirn die einzelnen Schritte gespeichert hat. Genauso verhält es sich auch in anderen Situationen. Du reagierst auf Kritik, Ablehnung, aber auch auf Menschen, Geschenke und anderes immer gleich. Doch was willst du wirklich?

Beantworte dazu folgende Fragen:

– was ich immer schon wollte ist…

– was mir immer schon wichtig war ist…

– am wichtigsten für mich ist, dass…

– meine erste Priorität ist, dass…

– am wichtigsten ist mir, dass…

Am besten beantwortest Du diese Fragen schriftlich, und schreibst den Satz von Beginn an. denn über das Schreiben kommst Du in Verbindung mit deinem Unterbewusstsein. Viel Erfolg!

 

  1. Besuche Selbstfindungs-Seminare

Seminare für Selbstfindung, Glücklichsein und Sinnfindung sind eine wertvolle Gelegenheit etwas Neues über das Leben und dich selbst zu erfahren. Das schöne dabei ist, du lernst neue Menschen und neue Möglichkeiten kennen, dein Leben zu gestalten. Dein altes Programm baut dagegen gerne Widerstand auf, denn es wehrt sich gegen Veränderungen, weil Ängste auftauchen oder die Bequemlichkeit in Gefahr ist. Im Seminar kannst du über den Tellerrand schauen und neue Perspektiven erhalten und dir neue Ziele setzen, also kannst Du nur gewinnen. Ein Seminar kann dir dabei helfen, dich selbst zu finden.

 

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    8. Probiere neue Dinge aus

Um dich selbst zu finden gehört auch, dich auszuprobieren. Vielleicht bist du ein echter Tanzfreak, ein Skirennfahrer, ein Meditationsliebhaber, ein Künstler und voll talentiert, Du weißt es nur noch nicht. Probiere dich aus und finde heraus, was dir so richtig Spaß macht, das offenbart dir einen Teil von dir selbst.

 

    9. Verzichte darauf Erwartungen erfüllen zu wollen

Du wirst es niemals schaffen, die Erwartungen der anderen zu erfüllen. Erstens glaubst du meistens nur, dass die anderen etwas Bestimmtes von dir erwarten, was dann gar nicht immer stimmt, und zweitens sind Erwartungen Machtansprüche der anderen an dich. Also wird über Erwartungen macht ausgeübt. Das willst Du nicht, oder?

 

    10. Reisen – Sinnsuche in eigener Sache

Zu verreisen ist eine gute Gelegenheit, aus dem Alltagstrott und liebgewordenen Gewohnheiten auszusteigen.  Reisen küsst deine Sehnsucht wach, schenkt Inspiration und einen neuen Blick auf das Gewohnte. Alleine zu verreisen ist besonders wertvoll, denn dann kann man sich ganz auf sich selbst konzentrieren. In meinem Buch „Reisecoach – Tipps und Tricks für reiselustige Welteroberer“ findest Du Reisetipps zu den Themen Reisevorbereitung, Reise Hacks, Reiseziele, und wie Du deine Reise zu einer Glücksreise machen kannst. Dazu verrate ich dir 20 ultimative Tricks, wie du Herausforderungen unterwegs spielerisch meistern kannst. Hier gleich bestellen!

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   11. Lerne bewusst zu leben

Da die Steuerung von Reaktionen, Gedanken, Gefühlen, und Verhalten überwiegend unbewusst stattfinden, können wir Veränderungen am besten über das Bewusstsein realisieren. Bewusst leben heißt, beobachten, reflektieren und präsent sein, so dass du dich in jeder Situation so verhalten kannst, wie du es wirklich willst. Und nicht wie bisher, dich von deinem Unterbewusstsein steuern lässt. Damit nimmst du das Ruder in die Hand und bestimmst selbst, ob etwas für dich ok ist oder nicht. Erst dann kannst du wirklich gute Entscheidungen treffen und dein Leben so gestalten, dass es sich gut anfühlt.

Selbstfindung ist ein Prozess, auf den man sich einlässt um seine eigenen Talente, Potentiale und Fähigkeiten zu finden, mithilfe derer dann neue Ziele formuliert werden können. Selbstfindung kann sowohl durch Selbstreflexion, als auch durch ausprobieren erreicht werden. Ziel der Selbstfindung ist es, die eigene, individuelle Identität zu finden und zu leben.

 

Ich würde mich sehr freuen, wenn dir dieser Artikel bei deiner Selbstfindung behilflich war.

 

Herzlichst

Sabine Ruland

 

 

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