Grübelzwang – wie du die Stopptaste drücken kannst

Grübel

 

Kennst du das? Diese ewig kreisenden negativen oder sorgenvollen Gedanken um ein Thema herum, ohne Ende ohne Ziel? Irgendwann verheddern sich Ansichten und Ideen in ein Knäul, du könntest verzweifeln, weil du einfach keinen Ausweg, keine wirkliche Lösung findest. Es bleibt nur ein Fragezeichen, das weiteres Gedanken Geschnatter in Gang setzt. Daher macht es Sinn, in diesem Artikel: die Stopptaste bei Grübeleien zu finden, neue Erkenntnisse über die Ursachen entdecken,7 funktionierende Tipps zu erfahren und viele Anleitungen für einen Grübelstopp!

Menschen die im Grübelzwang gefangen sind, kann man mit Ratschlägen wie „hör doch auf dir ewig Gedanken zu machen“, so richtig auf die Palme bringen, verständlicherweise. Für andere ist es oft nicht nachvollziehbar, wie machtvoll diese negative Stimme im Kopf ist und dass sie sich so einfach nicht abstellen lässt.

Dabei grübeln die meisten Menschen mehr oder weniger vor sich hin. Sie verarbeiten im Nachdenken bestimmte Lebenssituationen, machen sich Zukunftsgedanken, versuchen Lösungen für andere Menschen zu finden, oder Sorgen sich um Existenz, Liebe und Geldangelegenheiten. Wer sich allerdings mit negativen Gedanken den Tag vermiest, stundenlang irgendwelche Situationen durchspielt, oder sich ständig Sorgen macht – und das nicht abstellen kann – der ist im Grübelzwang gefangen und tut gut daran sich mit der Thematik intensiver auseinanderzusetzen.

 

Warum ständiges Grübeln schadet

Wer ständig grübelt, fördert dadurch eine höhere Ausschüttung von Kortisol. Das ist ein Hormon, das der Körper in stressigen Situationen freisetzt, was auch den Schluss zulässt, dass Grübeln nicht nur die Psyche, sondern auch den Körper durch diesen Stress belastet.

Ständiges Grübeln kostet Energie, man denkt im Kreis, beschäftigt sich überwiegend mit Dingen die man nicht ändern kann und es gibt auch keine Lösung. Das zieht einen dann auch psychisch runter. Da Grübeleien meist in Ruhezeiten am intensivsten auftauchen, können sie Einschlafprobleme oder Schlafstörungen auslösen, was Müdigkeit und Erschöpfung zur Folge hat.

Gedanken lösen zudem Gefühle aus. Man kann sich leicht vorstellen, was es bedeutet, wenn negative Gedankenschleifen die Oberhand gewinnen. Dann tauchen auch negative und belastende Gefühle auf wie Hilflosigkeit, Schmerz, Panik und andere beklemmende Emotionen auf.

Wenn so ein Gedankenkarussell so richtig in Fahrt kommt, braucht es ein entsprechendes Gegengewicht, um es zu stoppen. Viele versuchen es mit Gedankenkontrolle, mit zum Beispiel immer wieder Stopp zu diesen Gedanken zu sagen. Doch das ist anstrengend, hilft meist nur kurzfristig und man ist, wenn es nicht funktioniert nur noch mehr genervt, oder verurteilt sich noch dafür, dass man es nicht geschafft hat. Nachhaltige und ganzheitliche Lösungen sehen vor, die Ursache des Grübelzwangs zu beseitigen.

 

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Ursachen von Grübelzwang

Der Hang zum Grübeln ist bei Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt. Das hängt zum einen von der jeweiligen Persönlichkeit ab, aber auch von Erziehung und Erfahrungen im Kindesalter. Auch genetisch kann eine Anlage dafür vorhanden sein. Grundsätzlich ist es möglich, dass auch eine echte Erkrankung hinter Grübel Attacken stecken kann, wie eine Depression oder eine Angststörung. Das kann man medizinisch abklären und behandeln lassen.

Ursachen können unter anderem sein:

– erlernter Pessimismus
Wenn deine Eltern oder andere Bezugspersonen eine pessimistische Haltung hatten, hast du als Kind gelernt, das das die richtige Sicht auf das Leben ist.

– negative Einstellung zu sich selbst
Durch zu viel Kritik, oder weil du dich als Kind nicht liebevoll angenommen gefühlt hast, ist ein negatives Selbstbild entstanden, was zu einer negativen Haltung dir selbst gegenüber geführt hat.

– negative Erfahrungen
Demütigende oder gewaltvolle Erfahrungen können Ängste oder eine negative Erwartungshaltung hinterlassen.

– übernommene Ängste
Sind Eltern ängstlich, trauen ihrem Kind nichts zu, oder machen sich über allesmögliche Sorgen, dann wird auch in dir eher eine ängstliche Haltung entstehen.

Der Glaubenssatz nicht gut genug zu sein
Durch zu hohe Erwartungen der Eltern oder deines Umfeldes an dich kann der Glaube entstanden sein, dass du nicht ok oder nicht gut genug bist. Das führt zu Minderwertigkeitsgefühlen, die ständig an deinem Selbstwert nagen und Gedankenschleifen von Zweifeln auslösen können.

– Zukunftsängste
Wenn du einen geliebten Menschen verloren hast, dir eine Kündigung bevorsteht, eine Scheidung ansteht oder andere negative bevorstehende Ereignisse zu erwarten sind, können Zukunftsängste auch einen Grübelzwang auslösen.

– Hochsensibilität
Es gibt Menschen, die die Gabe der Hochsensibilität besitzen, was sie sehr empfindlich macht für alle äußere Einflüsse. Diese Sensibilität ist verbunden mit einer erhöhten Wahrnehmungsfähigkeit, so dass sie spüren was andere fühlen oder denken. Das kann dazu führen, dass sie sich aufgrund dessen zu viele Gedanken über andere Menschen machen.

– Einfluss von Fremdenergie
Was aus Sicht der Schulmedizin nicht vorhanden ist, ist leider trotzdem Realität. Es besteht die Möglichkeit, dass sich eine verstorbene Seele an deiner Seite befindet, die sich Gehör verschaffen möchte. Das ist grundsätzlich nichts, was beunruhigend ist, schenke diesem „Geist“ immer wieder ein Lichtherz, dann wird er verschwinden. Wenn das die Ursache für deine Grübeleien war, sind diese dann Geschichte.

– innere Instanzen
Aufgrund von Erfahrungen und Erlebnissen können innere Instanzen in dir entstehen. Das sind sogenannte Teilpersönlichkeiten, wie zum Beispiel der innere Richter, der Zweifler, der Perfektionist, und andere. Die vermitteln dir ständig, dass du nicht gut genug bist, nicht richtig, oder sowieso nichts schaffen kannst. Das sind definitiv Auslöser und Antreiber von Grübel Attacken.

negative Gedankenmuster
Denken wir immer wieder die gleichen Dinge, entsteht ein Gedankenmuster, das wie automatisch dann bei bestimmten Ereignissen in Gang gesetzt wird. Du kannst dir das so vorstellen: du lernst beispielsweise Autofahren, machst zig mal die Bewegung des Schaltens und Lenkens, bis es auf einmal automatisch funktioniert. An der Stelle hat das Gehirn eine Art Datenautobahn gebaut, genau für diesen Ablauf. Das passiert auch bei ewig wiederkehrenden Gedankenschleifen. Ein wesentlicher Grund, was es so schwer macht, aus dem Muster wieder auszusteigen.

 

 

Tipps, wie du die Stopptaste drücken kannst

 

Tipp#1 Gedanken kompostieren
Begebe dich in die Beobachterrolle, was deine Gedanken angeht. Stell dir vor, dass du von oben auf dich runterschaust und siehst, wie du gerade deinen Gedankensalat zubereitest. Nach was schmeckt denn der am Ende? Wahrscheinlich lässt der Geschmack auf deiner Zunge jetzt zu wünschen übrig. Stelle dir vor, dass du diesen Gedankensalat jetzt auf dem Kompost entsorgst.

Tipp2# kreatives Schreiben
Gönne dir morgens eine Viertelstunde. Nimm ein Din A4 Papier und schreibe folgende Sätze von Beginn an:
Ich grübele ständig darüber nach, was ich….
Meine Grübelei dient mir dazu, dass ich….
Mein Grübelzwang kommt daher, dass …
Mein Grübeln macht mich…
Wenn ich ehrlich bin, grübel ich darüber nach, dass ich…
Wenn ich es mit eingestehe, grübel ich darüber nach, dass andere…
Wenn ich das Grübeln stoppen würde, könnte ich…
Ich grübel, weil ich…
Mein Grübeln würde aufhören, wenn ich…
Mein Grübeln würde stoppen, wenn ich…
Mein Grübeln würde verschwinden, wenn ich…

Tipp3# Wegschicken und Loslassen
Stell dir vor, dass du deine Gedanken in eine Kugel steckst und diese in den Weltraum katapultierst. Wenn eine Kugel nicht reicht, nimm eine zweite zur Hand und stelle dir vor, dass deine Gedanken da hinein wandern. Mach das solange, bis dein Gedankenkarussell zum Stillstand kommt.

 

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Tipp4# Befreiung durch Atmen
Wenn wieder Gedanken deinen Geist sabotieren, konzentriere dich auf deinen Atem und richte deine ganze Aufmerksamkeit auf das Ein- und Ausatmen. Stelle dir vor, dass du goldenes Licht einatmest und deine Gedanken einfach ausatmest. Konzentriere dich solange auf deinen Atem, bis Ruhe einkehrt.

Tipp5# Die Gedankenlücke finden
Falls dich wieder einmal Gedanken belästigen, dann frage deine Gedanken: „Woher kommst du Gedanke?“ Darauf weiß der Gedanke keine Antwort, Frage ihn das ununterbrochen, bis du spürst, dass eine Lücke zwischen deinen Gedanken entsteht. Frage weiter, mit der Zeit wird die Lücke größer und unterbricht damit den Strom deiner Gedanken.

Tipp6# Distanz herstellen
Gedanken sind nur Gedanken, manche hast du von deinen Eltern oder sogar genetisch von deinen Ahnen übernommen. Gehe in die Beobachterrolle und nimm deinen Gedanken aus einer gesunden Entfernung wahr. Aus der Distanz heraus kannst du dich fragen, ob diese Gedanken mit dir wirklich was zu tun haben. Behalte die Distanz bei und schenke dieser Stimme deinen Segen. Sage zu diesen Gedanken: „Ich segne alles, was du mir erzählst“. Segne diese Stimme solange, bis sie schweigt.

Tipp7# Heilsamer Satz
Was für ein Satz kann den Strom deiner Gedanken außer Kraft setzen? Finde diesen Satz. Vielleicht hilft es zu sagen: „bla bla bla“, oder „Ich bin die Königin von Scheißegalien, und über dieses Reich herrsche ich“, oder „ich denke nicht – ich bin“, oder dir fällt ein anderer Satz ein, der deine Gedanken zum Stillstand bringt.

 

Was grundsätzlich auch einen gute Hilfe bei Grübelzwang ist, ist Sport treiben, oder Entspannungsübungen machen. Beides baut Druck und Stress ab, und schenkt unnötigen Gedanken keinen Raum. Wenn Gedanken trotzdem nicht zur Ruhe kommen, empfiehlt es sich einen Arzt aufzusuchen und zusätzlich durch Coaching, energetisches und schamanisches Heilen, eine Familienaufstellung oder mit Hilfe von anderen Therapieverfahren die Ursachen für den Grübelzwang zu beseitigen.

 

 

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Sabine Ruland - ONARISIch würde mich sehr freuen, wenn dir dieser Artikel helfen kann, deine Grübeleien zu verabschieden, so dass du dein Leben optimistisch sehen und richtig genießen kannst.

Herzlichst Sabine Ruland

 

 

 

 

 

 

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