Inneren Frieden finden – 21 Wege zur Harmonie

 

Meinungsverschiedenheiten, Pannen, Konflikte, Ärgernisse im persönlichen oder beruflichen Bereich – die Liste der Dinge, die uns auf die Palme bringen können ist lang. Wie soll man da inneren Frieden finden, wenn es endlose Variationen von Situationen gibt, die einen Unfrieden in uns zurücklassen?

In diesem Artikel erfährst du, wie du deinen inneren Frieden wiederfinden kannst – lernst 21 Wege zur Harmonie kennen und erhältst 3 grandiose Tipps, für einen friedlicheren Alltag.

 

Gründe für inneren Unfrieden

Wir Menschen sind einfach von Natur aus sehr unterschiedlich, einzigartig und besonders. Da liegt es nahe, dass wir abweichende Ansichten, Vorstellungen und Einstellungen entwickelt haben. Zudem sind wir familiär ganz unterschiedlich geprägt. In dieser Vielfalt scheinen die Wege zur Harmonie mit Schwierigkeiten gepflastert zu sein, aber nur solange, wie wir unsere Verschiedenheit als Last und nicht als Ergänzung empfinden.

Anstatt andere oder uns selbst für unsere Verschiedenheit abzulehnen, zu verurteilen oder anzugreifen, könnten wir uns ebenso gut daran erfreuen und diese Vielfalt als Bereicherung sehen. Es wäre friedvoller, wir könnten zusammen lachen und uns gegenseitig unterstützen, anstatt uns zu bekämpfen.

Doch in der Realität ist es meistens so, dass Konflikte immer wieder den Alltag beherrschen. Sei es, dass wir uns in Konkurrenzsituationen wiederfinden, oder dass sich der eine auf Kosten des anderen durchsetzen will, oder weil jeder meint, die eigene Sicht auf die Menschen und die Welt sei die einzig richtige. Dabei wünschen wir uns doch eigentlich nur Harmonie.

 

Die Quelle des Friedens wiederfinden

Wenn wir mit uns selbst nicht im Einklang leben, uns so, wie wir sind nicht annehmen können, oder mit unseren Lebensbedingungen nicht zufrieden sind, dann ist die Basis für einen inneren Unfrieden gelegt. Diverse Erfahrungen in unserem Lebensverlauf können ebenfalls Gefühle des Unfriedens hinterlassen haben. Innerer Unfriede macht Stress, produziert schlechte Laune und führt zu inneren und äußeren Konflikten.

Für mehr Lebensqualität gilt es die Quelle des Friedens wieder zu finden, was durch die Heilung von Verletzungen, die Erlösung von Schuld durch die Kraft der Vergebung, aber auch durch Selbstfürsorge und Selbstliebe erreicht werden kann. Es lohnt sich in jedem Fall, die Vergangenheit aufzuarbeiten, um sie dann loszulassen. Der innere Unfriede macht dann einer neuen Demut gegenüber dem Leben Platz, schenkt Dankbarkeit und Zufriedenheit.

 

21 Wege zur Harmonie

 

1#Verantwortung übernehmen

Für den Frieden in dir bist du ganz alleine zuständig. Die anderen können nicht wissen, was du brauchst, um glücklich zu sein und sind auch nicht für dich verantwortlich. Du allein bist in der Lage, deine Entscheidungen so zu treffen, dass du mit dir im Einklang bist.

2#Vergeben und loslassen

Wenn dich in der Vergangenheit jemand verletzt hat, oder du jemanden verletzt hast, dann ist die Vergebung eine Möglichkeit, das wieder in eine Balance zu bringen, Vergeben heißt nicht, dass das was passiert ist gut war, sondern dass du es jetzt gut sein lässt. Vergib dir und anderen in dem Bewusstsein, dass Fehler menschlich sind.

3#Aggression abbauen

Aggression entsteht durch Situationen, in denen du dich übervorteilt, oder ungerecht behandelt gefühlt hast, und du dich nicht gewehrt, sondern dich zurückgezogen und geschluckt hast. Diese Aggressionen treiben dann innerlich ihr Unwesen. Versuche deine Wut und Aggression abzubauen, indem du Sport treibst, dir einen Boxsack kaufst, in den Wald gehst und deine Wut herausschreist, Holz hackst, usw., oder das aussprichst, was du auf dem Herzen hast. Dann verraucht deine Wut und macht einer Erleichterung Platz.

4#Innere Konflikte abbauen

Wir fühlen uns hin und her gerissen, wollen es anderen recht machen, haben aber selbst auch Bedürfnisse. Versuche die beiden Seiten in dir zu fühlen und nimm jede diese zwei inneren Parteien gedanklich an die Hand, die eine rechts und die andere links. Einfach beide Seiten an der Hand halten, solange, bis sich der Konflikt in dir auflöst.

 

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5#Selbstannahme

Oft sind wir mit uns selbst nicht zufrieden, haben perfektionistische Ansprüche, vergleichen uns mit anderen, oder haben das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Versuche dich anzunehmen, jetzt gleich, so wie du bist. Das ist ein Akt der Selbstliebe, damit schenkst du dir selbst die Wertschätzung, die du sonst von anderen brauchst.

6#Verlangen disziplinieren

Aufgrund unserer instinktiven Triebe haben wir immer wieder ein aufdringliches Verlangen nach Macht, Sex, Geld und anderen Begehrlichkeiten. Und nicht immer ist das Gewünschte in ausreichendem Maße zu haben, was dann Unzufriedenheit auslöst. Lasse dieses Verlangen los und frage dich, was du damit kompensieren möchtest.

7#Frieden im Herzen schaffen

Negative Gedanken und Gefühle zerstören den Frieden in unserem Herzen. Destruktive Gedanken von Eifersucht, Hass, Neid, Rache und andere sind an Gefühle gekoppelt. Solche disharmonischen inneren Zustände sollte man weder übergehen noch verdrängen, sondern sich ihrer annehmen. Versuche diese Gefühlszustände gedanklich zu umarmen, bis sie sich auflösen. Wenn das nicht funktioniert, dann suche dir unter Umständen auch therapeutische Hilfe.

8#Geduld

Manche Dinge brauchen einfach Zeit, manches den richtigen Zeitpunkt. Es lohnt sich auch nicht, schneller sein zu wollen, als dein Schutzengel fliegen kann.

9#Grenzen setzen und Grenzen achten

Jeder braucht seinen persönlichen Raum, auch du. Wenn dir etwas zu viel ist, oder du etwas nicht willst, dann setze eine Grenze und sage nein. Achte andererseits auch die Grenzen der anderen.

10#Gegensätze vereinigen

Ein weit verbreiteter Gegensatz ist beispielsweise das Bedürfnis nach Nähe und gleichzeitig das Bedürfnis nach Distanz. Akzeptiere beide Bedürfnisse, ganz nach dem Motto: mal so und mal so.

11#Negative Einflüsse meiden

Jeder kann selbst entscheiden, welchen Einflüssen er sich aussetzen möchte und welchen nicht. Negative Einflüsse von Gewalt, die zahlreich über die Medien verbreitet werden, machen uns nicht friedfertiger, sondern schockieren eher oder machen wütend. Auch negatives Denken und Reden verbessert die Friedensbemühungen um den inneren Frieden nicht.

 

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12#Ärger als Chance nutzen

Wenn man sich über etwas ärgert, stellt sich die Frage, ob man was ändern kann, oder nicht. Wenn nicht, dann lohnt sich auch der Ärger nicht. Wenn man etwas ändern kann, sollte man das auch tun. Dann löst sich der Ärger wie von selbst auf. Ärger zeigt immer an, dass du mit etwas nicht einverstanden bist. Nutze dieses Gefühl, um deine Lage zu verbessern.

13#Das Ego stutzen

Ein gesunder Egoismus ist Überlebens wichtig, wenn das Ego allerdings überhand nimmt und sich übermäßig bereichern möchte, dann ist der Preis, den wir dafür bezahlen hoch, denn es kostet uns unsere guten Beziehungen. Deshalb die Aktion starten: Vom ich zum Wir!

14#Distanz gewinnen

Es kann unglaublich wohltuend sein, einfach nur Distanz zu gewinnen. Über eine Situation erst einmal schlafen, eine Reise tun, sich zurückziehen, einfach um Abstand zu Gegenwärtigem zu gewinnen. Die Emotionen kühlen sich ab und du hast Zeit, Klarheit, oder eine neue Perspektive zu bekommen.

15#Ruhe und Stille

Wenn einmal alles still ist, dann kommst du auch selbst zur Ruhe, entspannst dich und kannst gelassener auf das schauen, was dich momentan aus deiner Balance gebracht hat.

16#Rechthaberitis auskurieren

Jeder Mensch hat gerne recht und sieht sich dadurch bestätigt. Doch es gibt einfach viele Sichtweisen, die alle einen wichtigen Aspekt zu einer Sachlage beitragen können. Diskutiere über eine Lösung, das führt weiter.

17#Ansprüche aufgeben

Hohe Ansprüche an uns selbst und an andere Menschen zu haben sind nicht immer erfüllbar und lösen vor allem Druck aus. Reduziere dich in einem solchen Fall auf das Machbare und sei auch damit zufrieden.

18# Nichts allzu persönlich nehmen

Andere Menschen, andere Meinungen, das hat nicht unbedingt etwas mit dir zu tun. Nimm deshalb nicht alles so persönlich, sondern sehe eine Meinungsäußerung als das an was sie ist. Eine individuelle und persönliche Ansicht, sonst nichts.

19#Akzeptanz entwickeln

Jeder wünscht sich doch, so angenommen zu werden wie er ist. Das bedingt aber, diese Akzeptanz auch anderen entgegen zu bringen. Akzeptiere einfach jeden wie er ist. Das heißt nicht, sich alles gefallen lassen zu müssen. Akzeptieren ist andere anerkennen und annehmen können.

20#Positive Affirmationen für den Frieden

Positive Affirmationen sind Sinn stiftende Sätze, die eine aufbauende Wirkung haben und die man sich selbst vorsagen kann, wenn man aus der Balance geraten ist. Affirmationen für den Frieden wären beispielsweise Sätze wie:

„Es ist Frieden in meinem Herzen“.

„Friede sei mit dir“.

„Ich bin der Friede“

„Ich mache meinen Frieden mit…“.

21#Meditation für mehr inneren Frieden

Meditieren beruhigt, entspannt und führt dich zu dir selbst zurück. Einfach nur sein, ohne zu werten, zu vergleichen, oder Bedingungen zu stellen. Einfach sein. Wer täglich meditiert, ist ausgeglichener und gelassener, beides stärkt den Frieden in dir. Hier für dich eine kleine geführte Meditation für mehr Selbstvertrauen, so dass du das Meditieren gleich ausprobieren kannst.

 

Meditation für mehr Selbstvertrauen:

 

 

 

3 grandiose Tipps für einen friedlicheren Alltag

 

Tipp 1#Reflextionsfähigkeit entwickeln

Jede Situation, die dich in einen Unfrieden bringt, gibt dir Gelegenheit zu reflektieren, so dass du dich wieder weiterentwickeln kannst. Reflektiere, erkenne und verändere deine Umstände dahingehend, dass du zufrieden sein kannst.

Tipp2# Zufriedenheit entwickeln

Der Mensch strebt immer nach mehr, will weiterkommen, sich entwickeln. Das ist auch gut so, aber wir dürfen auch einmal zufrieden sein und uns an dem erfreuen, was bereits da ist. Oft vergessen wir vor lauter weiter weiter weiter, dass so viel Gutes bereits in unserem Leben ist. Gewinne Zufriedenheit durch die Entscheidung, dich an dem zu erfreuen was ist.

Tipp3#Friedensstifter werden

Versuche Frieden herzustellen, vermittle, sei großzügig und suche den friedlichen Weg. Davon profitieren am Ende alle, vor allem du selbst. Es geht nicht darum, Gewinner oder Verlierer zu sein, sondern um eine Lösung zum Wohl aller Beteiligten zu finden.

 

Den Zustand des inneren Friedens aufrechtzuerhalten wird nicht immer einfach sein, denn das Leben kann so verlaufen, dass wieder Unzufriedenheit, Wut oder ähnliches auftaucht. Aber vielleicht ist es jetzt einfacher für dich, ihn wiederzufinden.

 

Sabine Ruland - ONARISIch würde mich sehr freuen, wenn dir dieser Artikel dabei helfen könnte, deinen inneren Frieden immer wieder herzustellen.

Herzlichst Sabine Ruland

 

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