Mentale Grenzen überwinden beflügelt die Seele

Mentale Grenzen machen uns kleiner als wir sind, verweigern uns Spitzenleistungen, halten uns davon ab etwas zu wagen, halten uns in der Opferrolle fest und lassen uns oft weit unter unseren eigentlichen Möglichkeiten bleiben. Mentale Grenzen überwinden beflügelt die Seele, schenkt Zuversicht und du lernst, an dich selbst zu glauben.

 

Die meisten unserer mentalen Grenzen sind schon in jungen Jahren entstanden, also in einer Zeit, in der wir erst von Eltern und Schule, dann aber auch von der Gesellschaft und von den Medien beeinflusst wurden. Unsere mentalen Grenzen sind also überwiegend erlernt. Du kannst deshalb viel mehr, als du selbst für möglich hältst. Dieses Potential kannst du aber nur abrufen, wenn du deine mentalen Grenzen überwindest.

 

Mentale Grenzen erkennen

Kraft unserer Gedanken lassen wir innere Welten entstehen, die letztlich auch unsere äußere Realität beeinflussen. Wenn du denkst, dass du es sowieso nicht schaffen kannst, wie soll es dann funktionieren? Doch viele unserer Gedankenmuster sind gar nicht so einfach zu erkennen, schließlich sind wir diese „Denke“ gewohnt. Wie also kannst du diese mentalen Grenzen überhaupt finden?

 

Ich stelle dir hier drei Möglichkeiten vor:

 

  1. Kindheitserinnerungen auffrischen

Was hast du als Kind gelernt? Was für Sätze hast du von deinen Eltern gehört? Erinnere dich! Hat man zu dir gesagt, dass du etwas nicht kannst, dass deine Vorstellungen nicht realisierbar sind, dass man hart arbeiten muss um etwas zu erreichen, dass du nicht gut genug bist, dass du dafür zu klein, zu groß zu dick, etc. bist? Geprägt von diesen Einstellungen haben sich deine Gedanken entwickelt.

  1. Gedanken beobachten

Versuche als Beobachter deine Gedanken wahrzunehmen, was denkst du denn über den Tag? Was denkst du über dich, über deine Chancen, über dein Potential, über deine Talente, über deine Möglichkeiten?

  1. Selbst-Reflektion

Was denkst du über andere Menschen und über welche regst du dich ganz besonders auf? Genau die machen unter Umständen etwas, was du dir selbst nicht zutraust, was du auch gerne tun würdest dir aber nicht zugestehst, oder leben sie vielleicht einfach deinen Traum? Wenn du darüber reflektierst erkennst du deine Selbstbegrenzung.

 

Mentale Grenzen überwinden

 

Wenn du deine mentalen Grenzen entlarvt oder erkannt hast, kannst du Strategien entwickeln, um sie zu überwinden. Dazu eignet sich mentales Training ganz hervorragend. Dieses Training funktioniert ganz einfach: Du bedienst dich einfach deiner Fantasie und stellst dir das Gewünschte Ergebnis vor. Das funktioniert einfach deshalb so genial, weil dein Gehirn zwischen Realität und deiner Fantasie nicht unterscheiden kann. Wenn du dir also deine ganz persönlichen Erfolgserlebnisse vorstellst, dann glaubt dein Gehirn, dass du das wirklich erlebt hast.

Wenn du beispielsweise einen Job suchst, dann funktioniert das so:

Stelle dir vor, dass du dich bewirbst und gleich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wirst. In deiner Fantasie malst du dir aus, dass du gleich eingestellt wirst. Mindestens eine halbe Stunde am Tag stellst du dir das intensiv vor. Auf dein nächstes Vorstellungsgespräch gehst du dadurch mit einem völlig neuen Selbstbewusstsein, was deinem Gegenüber gleich klar macht, dass du der/die Richtige für diesen Job bist.

 

„Die Macht der Gedanken funktioniert – probiere es aus!“

 

 

Mentale Grenzen überwinden – 5 Übungen

 

   1. Gedankenhygiene betreiben

Du entscheidest darüber, was du denken möchtest. Zeige negativen Gedanken die rote Karte und verbanne sie. Konzentriere dich auf das Positive.

     2. positive Affirmationen anwenden

Positive Affirmationen sind Worte oder Sätze mit einer aufbauenden Wirkung. Laut oder leise sprichst du diese nach und erzeugst damit positive Gedanken und Bilder in dir. Hier stelle ich dir 111 positive Affirmationen vor, die du verwenden kannst.

     3. Atemvisualisierungen

Konzentriere dich auf deinen Atem und stelle dir vor, dass das Wort Hoffnung auf deiner Zunge liegt. Atme jetzt diese Hoffnung ein und spüre, wie sich diese in die ausbreitet. Du kannst auch dein erfolgreiches Vorstellungsgespräch visualisieren und einatmen. Spüre welch großartige Wirkung das hat.

    4. Achtsamkeit entwickeln

Versuche deinen Lebensrhythmus langsamer zu gestalten und gehe achtsam mit dir und deiner Zeit um. Konzentriere dich nur auf eine Sache und führe diese mit deiner 100%igen Aufmerksamkeit aus. Du kannst dann nicht gleichzeitig abwaschen und dir negative Gedanken machen.

   5. Transformation von negativen Erfahrungen

Wenn du schlechte Erfahrungen gemacht hast, dann kann das auch die Ursache sein für mentale Grenzen in deinem Kopf. Stelle dir so eine Situation noch einmal vor und visualisiere dann ein Happy End. Frage dich, was du daraus lernen kannst und lasse diese Erfahrung los. Dann hat diese alte Geschichte keine Macht mehr über dich.

 

Jetzt kann dich nichts und niemand mehr aufhalten!

 

 

 

Sabine Ruland - ONARIS

Herzlichst

Sabine Ruland

 

 

 

 

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