Die 7 kosmischen Gesetze: verstehen und für deine Selbstverwirklichung anwenden

 

Die 7 kosmischen Gesetze, auch hermetische Gesetze genannt, sollen dabei helfen das Leben und die Zusammenhänge darin besser zu verstehen. Die Anwendung dieser Gesetze erleichtert es dir, dein Leben selbstbestimmt und leicht in Richtung deiner Vision zu lenken, um deine Träume zu verwirklichen. Da diese Gesetze das Leben bestimmen, macht es nicht wirklich Sinn, sich dagegen zu stemmen und es anders zu versuchen. Das kostet nur unnötig Energie! Wendest du dagegen diese Gesetze an, dann kannst du dir deine gewünschte Realität selbst erschaffen.

 

Diese kosmischen Gesetze wirken im Universum in allen Bereichen und zu jeder Zeit. Sie gehen auf Hermes Trismegistos zurück, der im alten Ägypten gelebt hat und dieses Wissen auf Tafeln der Nachwelt hinterlassen hat. Ich stelle dir hier diese 7 Gesetze vor mit jeweils einem Anwendungsbeispiel, so dass du dir in vielen Situationen bald selber weiterhelfen kannst.

 

Die sieben kosmischen Gesetze sind:

 

  1. Gesetz der Schöpfung
  2. Gesetz der Resonanz
  3. Gesetz der Schwingung
  4. Gesetz der Gegensätze
  5. Gesetz von Rhythmus
  6. Gesetz von Ursache und Wirkung
  7. Gesetz der Einheit

 

 

  1. Das Gesetz der Schöpfung – Aller Anfang beginnt im Geist

Die Realität deines Lebens ist ein Spiegel deiner inneren Haltung, also deiner geistigen Verfassung, denn alles beginnt im Geist. Gott sei Dank ist das so, denn dadurch kannst du als Schöpfer deine Realität auch verändern. Wenn du also deine innere Welt und vor allem deine Gedanken veränderst, verändert sich auch das Äußere.

Eine Erkenntnis kann deine Welt vollkommen auf den Kopf stellen!

Jeder Mensch, jedes Tier, jede Pflanze besitzt eine Art Bauplan. Das Gesetz der Schöpfung klärt uns also darüber auf, dass der Ursprung allen Lebens geistiger Natur ist. Ohne Plan keine Materie!

Daraus folgt: Wenn du also deine Gedanken, deinen Glauben und deine Einstellung auf deine Vision ausrichtest, dann kannst du diese auch verwirklichen. Da wir aber oft unbewusst von den Gedanken und Vorstellungen unserer Eltern oder der Gesellschaft gesteuert werden, gilt es jetzt bewusst dein eigenes Ideal zu entdecken und bewusst umzusetzen.

 

Anwendungsbeispiel:

Wenn du ein Bild malen möchtest, dann musst du den Glaubenssatz deiner Eltern, der vielleicht gelautet hat: „reiß dich zusammen und setz dich durch“, beiseite schieben, denn etwas Kreatives entsteht nur, wenn du im Fluss bist und wenn du dich gehen lassen kannst. Das könntest du realisieren, indem du deine Hände unter fließendes Wasser hältst und dir den Satz: „ich bringe  meine Natur fließend zum Ausdruck“ immer wieder vorsagst. Damit legst du geistig bewusst fest, dass du fließend und kreativ arbeiten möchtest und bringst es so in die Realität.

 

  1. Das Gesetz der Resonanz – Gleiches zieht Gleiches an

Das Resonanzgesetz bringt zum Ausdruck, dass Gleiches Gleiches, oder Ähnliches anzieht. Das bedeutet, dass zu dir das kommt, was du bewusst oder unbewusst anziehst. Wenn du jemand bist, der sich als Opfer fühlt und die Welt als bedrohlich empfindet, dann wirst du Situationen erleben, die dir diese Weltsicht bestätigen. Dein Innenleben spiegelt sich somit am Ende auch in äußeren Erfahrungen wider.

Veränderst du deine Haltung, verändert sich dir gegenüber auch die Welt da draußen – oder gefasst in ein Sprichwort: wie du in den Wald hineinrufst, schallte es dir heraus!

Wenn du dagegen erfüllt bist von einem Gefühl der Macht, und glaubst, dass dich niemand bremsen kann, dann wird das auch so sein. Dann ziehst du das, was du erreichen möchtest auch an. Das heißt nicht, dass alles was passiert, etwas mit dir zu tun hat, das würde ja bedeuten, dass sich die Welt nur um dich herumdreht.

 

Anwendungsbeispiel:

Wenn du also erfolgreich sein willst, dann musst du den Glauben an den Mangel, oder dass du das nicht schaffen kannst, oder das du das nicht verdient hast loslassen. Du musst an dich glauben, an dich, an dein Projekt, an deine Vision, dann wird sie sich auch erfüllen.

 

  1. Gesetz der Schwingung – alles ist Energie

Aus der Physik ist durch Max Planck und andere bekannt, dass alles aus Schwingung besteht. Menschen, Pflanzen, Tiere, Farben, Licht, Töne, und auch alles andere besteht einfach nur aus unterschiedlichen Schwingungsfrequenzen.

Alles im Universum schwingt und tanzt!

Es gibt hohe Frequenzen und niedrige. Wenn du in deiner Kraft bist, positiv und optimistisch auf dein Leben und die Menschen darin blickst, in deiner Selbstliebe bist, dann besitzt du eine hohe Schwingung. Negativität hingegen, negative Gefühle oder Selbsthass erzeugen niedrige Frequenzen, das fühlt sich dann eher schwer an.

 

Anwendungsbeispiel:

Anstatt immer auf bessere Zeiten zu hoffen, könntest du ja gleich guter Stimmung sein, oder? Das Leben ist viel zu kurz, als dass es sich lohnt, mieser Stimmung zu sein. Wenn dich noch etwas bedrückt, was in der Vergangenheit passiert ist, dann vergib dir selbst und anderen. Lasse es los! Das befreit und schenkt Energie – gleich bist du in einer höheren Schwingungsfrequenz und alles fühlt sich viel leichter an.

 

  1. Gesetz der Gegensätze – die Geschichte der Polarität

Es gibt ein bekanntes Symbol, das Yin-Yang Symbol, das diese Gesetzmäßigkeit darstellt. Wir leben in einer Dualität, in der immer zwei Pole vorhanden sind. Die Polarität beschreibt vereinfacht die zwei Seiten einer Medaille. Wie kann es etwas Kleines geben, wenn es nichts Großes gibt, wie geht einatmen ohne ausatmen, wie kann Licht ohne den Schatten existieren?

Zwischen diesen beiden Polen entsteht Balance!

Tatsächlich befinden wir uns zwischen diesen beiden Polen eigentlich ständig in einem Spannungsfeld. Doch was bedeutet das für unser Leben?

Wir müssen uns fragen ob das Gute immer zu etwas gutem führt und ob das Böse immer in etwas Schlechtes. Eine schlechte Erfahrung kann zu den besten und wichtigsten Lernerfahrungen deines Lebens werden und dich dazu bringen einen neuen Weg einzuschlagen, der dich am Ende auch glücklich machen kann. Es macht deshalb Sinn, immer beide Seiten einer Medaille zu betrachten, wenn wir etwas bewerten.

 

Anwendungsbeispiel

Welchen Bereich deines Lebens würdest du als unausgeglichen oder extrem bewerten? Wenn du beispielsweise zu viel Stress hast, also viel Anspannung und zu wenig Entspannung, dann wird das auf Dauer ungesund sein. Es gilt also die Balance zu finden. Es spricht nichts dagegen, Extreme zu leben, doch der andere Pol wird sich melden und um in diesem Beispiel zu bleiben, der Körper wird irgendwann die Entspannung durch Krankheit einfach erzwingen. Lebe dich ruhig aus, aber behalte den Blick auf den Gegenpol, dann wirst du zur richtigen Zeit gegensteuern können.

 

  1. Gesetz von Rhythmus – der Kreislauf des Lebens

Alles ist in ständiger Bewegung, sogar das Meer bewegt sich durch die Gezeiten. Bewegung findet in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und in unterschiedlichen Bereichen und Rhythmen stattstatt. Wir sind eingebettet in den Kreislauf von Leben und Tod.

Dein Herz schlägt im Rhythmus deines individuellen Lebens.

Das ganze Leben verläuft in Zyklen, wir sind Kinder; dann Jugendliche, wir werden erwachsen, werden Eltern und Großeltern. Auch Stimmungen sind Rhythmen unterworfen, mal sind wir optimistisch, mal eher pessimistisch. Mal sind wir oben, mal unten. Es macht keinen Sinn, schneller sein zu wollen, als der eigene Schutzengel fliegen kann. Deshalb passe dich dem Rhythmus deines Lebens an, dann bist du im Fluss, im Flow und alles fühlt sich ganz natürlich an.

 

Anwendungsbeispiel:

Versuche den Rhythmus deines Herzens und den deines Lebens zu spüren. Bist du zu schnell oder zu langsam? Versuche deinen natürlichen Rhythmus zu finden. Das gelingt oft dann ganz gut, wenn du fixierte Vorstellungen wie etwas zu sein oder zu werden hat loslässt. Zeit spielt letztlich keine Rolle und der Weg ist das Ziel. Flexibilität ist immer wieder ein guter Begleiter auf allen Wegen.

 

 

  1. Gesetz von Ursache und Wirkung – alles kein Zufall

Jede Aktion hat eine Reaktion zur Folge, genauso wie jede Ursache eine Wirkung erzielt. Damit ist jeder für das was in seinem Leben geschieht auch verantwortlich. Nichts geschieht zufällig, sondern alles ist das Ergebnis einer kurzen oder langen Kette von Ereignissen und Entscheidungen.

Deine Gedanken, deine Kommunikation und deine Handlung bestimmen das Ergebnis.

Aus meiner Sicht haben bestimmte Ereignisse ihre Ursachen auch in vergangenen Existenzen, oder werden durch die Vor-Generationen mit beeinflusst. Somit haben wir durch die Transformation dieses Vorlebens und durch die Heilung des Ahnenschicksals die Möglichkeit, uns aus diesen Einflüssen zu befreien.

Anwendungsbeispiel:

Wenn etwas in deinem Leben geschieht, frage dich, was du selbst bewusst durch Gedanken, Entscheidungen und deine Kommunikation dazu beigetragen hast und übernehme dafür die Verantwortung. Wenn das nur ein Teil des Ganzen ist, dann steht eine Transformation der Ursachen an, die wie oben beschrieben in der Vergangenheit liegen.

 

 

  1. Gesetz der Einheit – alles ist gut wie es ist

Menschen haben zwei verschiedene geschlechtliche Pole in sich. Egal ob du ein Mann oder eine Frau bist, du trägst sowohl männliche, als auch weibliche Aspekte in dir. Eine Frau kann überwiegend das weibliche Prinzip verkörpern und damit auf Männer anziehend wirken, die überwiegend das männliche Prinzip. Geschlechtlichkeit drängt hin zur Vereinigung dieser beiden Pole, was dazu führt, dass wir uns fortpflanzen.

Nicht urteilen was besser ist, sondern in allem die göttliche Vielfalt erkennen.

Das Prinzip der Einheit fokussiert sich nicht nur auf die Geschlechtlichkeit, sondern beinhaltet auch die unterschiedlichen geistigen Aspekte. Männliche Energie ist dynamisch, zielgerichtet und bewegt sich von innen nach außen. Die weibliche Energie dagegen ist intuitiv, reflektierend und bewegt sich von außen nach innen.

 

Anwendungsbeispiel:

Lebe beide Aspekte, das männliche und das weibliche so, dass du dich gut fühlst. Es macht nichts, wenn du als Mann mehr deine Weiblichkeit lebst und eher sanft und hingebungsvoll bist. Das wird eine Frau anziehen, die vielleicht mehr männliche Aspekte in sich trägt. Auch als Frau kannst du männliche Anteile leben. Wir sind frei und können Partner wählen die mit uns harmonieren. Spüre die weiblichen und die männlichen Anteile in dir und wie stark sie jeweils ausgeprägt sind, dann lernst du dich selbst besser kennen.

 

Wenn du diese Gesetze anwenden möchtest und mit Ihnen im Einklang leben möchtest, dann wende sie so gut du kannst einfach mal an. Gerne kannst du mir auch per Email von deinen Erfahrungen berichten. Falls du dich schwer tust, dann würde ich dir zur Transformation eine Familienaufstellung oder eine Persönlichkeitsaufstellung empfehlen. Vereinbare einen Termin, schicke mir eine Mail, gerne kannst du mich auch anrufen.

 

Sabine Ruland - ONARISHerzliche Grüße

Sabine 

 

 

 

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