Spiritualität Leben: mit Spiritualität dein inneres Glück finden

 

Ein spirituelles Leben kann individuell gestaltet werden und es gibt viele Wege spirituelle Erfahrungen zu machen. Spiritualität ist die Suche nach Gott, nach einem tieferen Sinn und ein Bestreben, Antworten auf die wichtigen Fragen des Lebens zu finden. Spirituelle Wege führen dich in die vollkommene Schöpferkraft und am Ende zu dir selbst zurück. 

 

Erfahre in diesem Artikel warum Spirituelles Leben Sinn macht, wie sich das Gesetz der Anziehung auswirkt und lerne 7 Übungen kennen für deine spirituelle Praxis – mehr Energie mit Spiritualität!

 

Inhaltsverzeichnis

– Was Religion von Spiritualität unterscheidet

– was ist eigentlich Spiritualität?

– Was bedeutet Spiritualität leben?

– Warum ein spirituelles Leben Sinn macht

– das Ego und das wahre Selbst

– das Prinzip von Ursache und Wirkung

– mit Spiritualität dein inneres Glück finden

– Spirituelle Praxis

 

Was Religion von Spiritualität unterscheidet

Spiritualität wird unterschiedlich interpretiert und ist in allen Glaubensrichtungen zu finden. Jede Religion lehrt einen individuellen Weg zu Gott, doch auch wenn man kein gläubiger Mensch im religiösen Sinne ist, kann man ein Spirituelles Leben führen. Religion ist ein fester Glaube, der durch eine bestimmte Lehre genau festgelegt ist. Im religiösen Sinne und auch in den Yogi-Traditionen bedeutet Spiritualität leben sein Leben ganz auf Gott auszurichten. Das geschieht durch Gebete und spirituelle Riten.

Spiritualität ist ein freier Weg, man versucht sich spirituell zu verwirklichen um im wahren göttlichen Selbst zu erwachen. Dieses göttliche Selbst ist mehr als ein Glaube oder eine Vorstellung. Es beschreibt die Kraft der natürlichen Schöpfung an sich, die sich in jedem Lebewesen individuell ausdrückt.

 

„Durch Spiritualität lernen wir, die Wahrheit und die Schöpferkraft in uns selbst zu entdecken!“Sabine Ruland

 

Was ist eigentlich Spiritualität?

Spiritualität ist die Zuwendung zu einer rational nicht erklärbaren Wirklichkeit, die scheinbar hinter der materiellen sichtbaren Welt liegt. Das Wort Spiritualität kommt aus dem lateinischen, „spiritus“ bedeutet „Geist“. Man geht davon aus, dass eine geistige Matrix letztlich Materie erschaffen kann. Auch unser Geist kann in Form von Gedankenformen etwas erschaffen. Am Anfang unseres Tuns steht eine Idee, die dann durch Handlung real umgesetzt wird.

 

Was bedeutet Spiritualität leben?

Spiritualität Leben bedeutet mit allen Sinnen zu leben und die Realität nicht nur mit dem Verstand wahrzunehmen, sondern auch zu fühlen, zu schmecken und zu riechen. Ein spirituelles Leben öffnet das Tor zum Himmel und stellt eine Verbindung zur geistigen Welt, also der Matrix her. Das schenkt eine neue Perspektive auf das Leben und auf den Sinn des Hierseins. Viele Menschen versuchen sich die Welt rational zu erklären und doch spürt jeder, der in einen Raum eintritt sofort, ob es da angenehm oder unangenehm ist. Wie kann man sich das rational erklären?

 

 

 

Warum ein spirituelles Leben Sinn macht

Ein spirituelles Leben ist vor allem ein bewusstes Leben. Der Großteil unserer Gedanken und Handlungen laufen unbewusst ab und so werden wir dadurch heimlich von den Prägungen und Erfahrungen gesteuert, die wir als Kinder und Jugendliche erlebt und abgespeichert haben.

Durch spirituelle Übungen und Praktiken wie beispielsweise Meditation können wir in einen anderen Bewusstseinszustand kommen, der es uns ermöglicht, unser wahres Selbst kennen zulernen, dass wir schon in dieses Leben mitgebracht haben. Jeder Mensch ist einzigartig. Es gibt nicht einmal zwei Schneeflocken, die einander gleichen. So bist auch du einzigartig und besonders und hast ganz individuelle Fähigkeiten und Talente. Wird dir das aber nicht vorgelebt, dann verschwindet diese wahre Selbst und du übernimmst eine Rolle, die dir die Liebe und die Anerkennung der anderen Menschen sichern soll. Doch diese Rolle macht auf Dauer nicht glücklich.

 

„Spiritualität macht Sinn, denn es macht dir deine Einzigartigkeit bewusst!“Sabine Ruland

 

Das Ego und das wahre Selbst

Das Ego wird auch falsches Selbst genannt, denn es repräsentiert unsere egoistischen Triebe und Instinkte, die dazu führen, dass wir andere verletzen, demütigen oder ausgrenzen. Das Ego ist Ich-bezogen, und identifiziert sich mit bestimmten Glaubenssätzen, die es dann vehement gegen andere verteidigt. Das Ego spiegelt die Vorstellung wider, die ein Mensch von sich selbst hat, also sein Selbstbild. Doch dieses Bild ist nicht echt, sondern nur eine Identifikation mit einem Bild, das andere sich von ihm gemacht haben, oder dass er sich selbst zusammengereimt hat aufgrund äußerer Eindrücke. Das Ego nimmt alles persönlich, fühlt sich von den anderen getrennt und will beweisen, dass es besser, gescheiter, weiter, schlauer usw. ist.  Egoismus ist eine Ich-bezogene Haltung, die die Interessen und Bedürfnisse der anderen nicht beachtet. Gegen ein gesundes Ego ist allerdings nichts einzuwenden, denn es sorgt dafür, dass wir uns gut um unsere eigenen Bedürfnisse kümmern.

Das wahre Selbst dagegen ist grenzenlos und repräsentiert diese unglaublich schöne Kraft, diese vollkommene göttliche Ich Bin-Gegenwart. Das wahre Selbst ist nicht mit anderen verstrickt und frei von den Eindrücken und Ansprüchen der äußeren Welt. Das wahre Selbst ist in einem Zustand des inneren Friedens, der Vollkommenheit und lässt sich nicht von Schwierigkeiten oder Schicksalsschlägen beeinträchtigen. Es ruht im Sein und schenkt Stabilität, Ruhe und Vertrauen.

 

Selbstheilung – wie du die Selbstheilungskräfte aktivieren kannst

 

Das Prinzip von Ursache und Wirkung

Dieses Prinzip zeigt sich in allen Lebensbereichen. Aktion und Reaktion gehören zusammen wie Pech und Schwefel. Eine bestimmte Aktion wird eben eine bestimmte Reaktion auslösen. Deshalb hat alles, was in deinem Leben ist, auch mit dir etwas zu tun. Schicksalsschläge ausgenommen. Du selbst lenkst durch deine Vorstellungen, Glaubenssätze und Verhaltensweisen dein Leben in eine bestimmte Richtung, bewusst oder unbewusst. Du triffst deine Entscheidungen selbst, oder du entscheidest, dass andere über dich entscheiden können. Du bist immer aktiver Gestalter deiner Lebensumstände. Was in deinem Leben passiert, ist die Reaktion. Die Ursache liegt somit in dir, zum Glück, denn so kannst du selbst diese Umstände auch verändern.

Beispiel: Wenn du schon in deiner Kindheit von dominanten Personen gegängelt worden bist, dann hat sich vielleicht ein Gefühl und ein Glaube in dir entwickelt, dass du sowieso machtlos bist. Das glaubst du unbewusst auch später noch, was dazu führt, dass in deinem Leben wieder Personen auftauchen, die versuchen Macht über dich auszuüben. Eben weil du es aufgrund deines inneren Glaubens an deine Machtlosigkeit zulässt. Da erkennst du das Prinzip von Ursache und Wirkung!

 

 

Das Gesetz der Anziehung

Gleiches zieht Gleiches an, das ist ein Naturgesetz und wirkt präzise wie ein Uhrwerk, das heißt es wirkt jederzeit. Jede Bewegung, jeder Gedanke, jede Stimmung erzeugt eine bestimmte Schwingung. Je nachdem wie hoch oder niedrig diese Schwingung ist, ziehst du Menschen, Dinge oder Umstände an, die sich in einer gleichen oder ähnlichen Schwingung befinden.

Damit wirkt sich dieses Gesetz auf deine Gesundheit aus, auf deine Beziehungen, auf deine berufliche Entwicklung und auf dein allgemeines Wohlbefinden. Da jeder Mensch durch seine individuelle Wahrnehmung bestimmte Dinge sieht, Schwangere sehen beispielsweise plötzlich ganz viel andere schwangere Frauen, kommt er auch mit bestimmten Menschen und Situationen in Kontakt. Das bedeutet, dass du selbst den Fokus legen kannst, was du anziehen möchtest und was nicht.

 

„Du kannst dieses Gesetz nicht außer Kraft setzen – du kannst es aber für dich nutzen!“

 

Dieses Gesetz für dich zu nutzen funktioniert dann, wenn du beginnst, niedere negative Schwingungen in Form von Emotionen oder Gedanken zu transformieren und dich dafür entscheidest, eine positive Einstellung zum Leben zu gewinnen. Das führt dazu, dass du in einen höheren Schwingungszustand kommst. Da kommt die Spiritualität ins Spiel, die dir einen Weg aufzeigt, wie du wieder Vertrauen, Mut, Freude, Liebe und Wertschätzung für dich und dein Leben empfinden kannst.

 

„Deine persönliche Veränderung hin zum Positiven wird deine Welt Richtung Glück verändern!“

 

Wenn du dich veränderst und beginnst eine hohe Schwingung aufzubauen durch positive und lebensbejahende Gedanken und Gefühle, dann wirst du im Laufe der Zeit deine Lebensumstände verändern. Du selbst bist die Veränderung, diese wird nicht von außen auf dich zu kommen. Das ist wunderbar, denn so bist von nichts und niemandem abhängig und kannst dein Schicksal selbst in die Hand nehmen. Spiritualität führt dich weg von übernommenen Vorstellungen und Gedankenkonstruktionen hin zu deinem göttlichen vollkommenen Kern, deinem wahren Selbst.

 

„Spiritualität führt dich deshalb in dein volles Potential!“

 

 

 

Mit Spiritualität dein inneres Glück finden

Spiritualität bringt dich mit der göttlichen Kraft, die hinter allem steckt wieder in Kontakt. Du lernst dich selbst besser kennen, beginnst dich zu lieben und dich selbst, deine Mitmenschen und deinen Lebensweg wert zuschätzen.

In unserer Leistungsgesellschaft haben wir gelernt andere Prioritäten zu setzen. Wir wissen wie man funktionieren kann ohne seine Gefühle wahrzunehmen und wie wir durch Leistung etwas erreichen können, ohne Rücksicht auf unsere Gesundheit zu nehmen. Doch trotz unseres Wohlstandes sind wir nicht zufriedener geworden.

Spiritualität lenkt den Blick wieder auf die wahren Werte, lehrt uns achtsam und liebevoll mit uns selbst umzugehen und schenkt uns einen Blick hinter die Kulissen des Offensichtlichen. Wir lernen, die Welt mit anderen Augen zu sehen, dankbar zu sein und wie man seinen inneren Frieden finden kann.

Ziel aller spirituellen Übungen ist eine Transformation von niederen Energiepotentialen und eine Hinwendung zur göttlichen Urkraft und Vollkommenheit. Durch diese Schwingungserhöhung kommst du in einen anderen Bewusstseinszustand, der dich dein inneres Glück wieder fühlen lässt.

 

In meinem Buch „Glücklich – ein Fahrplan für seelische und geistige Entwicklung“ findest du viele spirituelle Selbsthilfe-Übungen, die du optimal für dein spirituelles Leben nutzen kannst

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Spirituelle Praxis

Ein anderer Bewusstseinszustand kommt nicht von alleine, sondern kann durch spirituelle Übungen und Praktiken herbeigeführt werden. Zur Transformation übernommener Gedanken und Emotionen eignet sich spirituelles Coaching, Familienaufstellung, spirituelle Seminare, Seminare für Persönlichkeitsentwicklung, Geistige Heilarbeit, schamanisches Heilen und andere spirituelle Heilweisen. Achtung: Bei jeder spirituellen Entwicklung ist eine gute Erdung erforderlich, da sich der Geist sonst verselbstständigt und abdriftet. Das ist nicht erwünscht. Das Ziel spiritueller Entwicklung ist ein erleuchteter Geist in einem gesunden Körper.

 

Ich stelle dir hier 7 spirituelle Übungen vor, die du zuhause durchführen kannst. Wichtig dabei ist, dass diese Übungen mit einer guten Erdung durchgeführt werden. Stelle dir deshalb vor jeder Übung vor, dass du dich wie ein Baum in der Erde fest verwurzelst.

 

7 Übungen für deine spirituelle Praxis:

 

  1. Energetische Reinigung

Jeden Tag sind wir mit verschiedenen Energieformen konfrontiert, die uns müde oder energielos machen und damit unsere Schwingung herabsetzen. Daher ist es wichtig, sich jeden Tag energetisch zu reinigen. Das kann durch Räuchern geschehen, was aber täglich meist nicht durchführbar ist. Was gut funktioniert ist, dich gedanklich unter eine Licht dusche zu stellen und dir vorzustellen, wie dieses Licht dein ganzes Energiefeld reinigt.

  1. Meditation

Meditieren schenkt Ruhe und inneren Frieden. Das kann eine Meditation sein, bei der man sich einfach nur auf die Leere konzentriert, also nur auf das Nichts. Für Meditationsanfänger sind geführte Meditationen hilfreich, denn man kommt leichter in den heilsamen Alpha- oder Theta-Zustand. In diesen Schwingungszuständen regeneriert Körper, Geist und Seele.

  1. Mantras

Es gibt viele Mantras, die weltweit bekannt sind wie beispielsweise das OM. Das OM symbolisiert die Urkraft der göttlichen Schöpfung und ist weltweit das berühmteste Mantra. Mantren sind heilige Silben, Worte oder Sätze beispielsweise aus dem altindischen Sanskrit, die gesprochen oder gesungen werden. In vielen alten Kulturen wurden ebenfalls Mantren verwendet. Auch Worte haben eine heilende Kraft und tragen zur Schwingungserhöhung bei, wie zum Beispiel die Worte: Liebe, Frieden, Segen…und andere die eine positive Ausstrahlung und Bedeutung haben.

  1. Beten

Gebete sind aufbauend und heilsam. Du kannst Gebete aus der Bibel verwenden, aber auch selbst ein Gebet schreiben, dass dir Kraft gibt. Ein Gebet laut zu lesen bringt mehr Energie, da der Klang eine zusätzliche Wirkung hat. Hier ein Gebet von mir für dich:

 

„Ich Bin

Ich Bin mehr als nur das was ich sehe

Ich bin ein Ausdruck der vollkommenen göttlichen Schöpferkraft

Ich Bin ein Lichtwesen, ganz aus Licht und Liebe gemacht

Ich bin ein Erden-wesen und besitze einzigartige Fähigkeiten

Ich glaube an mich selbst

Ich glaube an meine göttliche Kraft

Ich glaube, dass alles zu meinem Besten geschieht

Ich Bin“

(C)Sabine Ruland

 

  1. Yogaübungen – Atemübungen

Yogaübungen sind entwickelt worden, um eine spirituelle Entwicklung zu unterstützen. Tägliche Übungspraxis bringt eine Schwingungserhöhung. Wer darauf keine Lust hat, kann auch durch Atemübungen Erfolge erzielen. Konzentrierst du dich nur auf deinen Atem, wird dein Geist still und du spürst deinen ureigenen Rhythmus. Du kannst dir aber auch vorstellen, dass ein bestimmtes Wort wie beispielsweise „Frieden“ auf deiner Zunge liegt und du bei jedem Einatmen dieses Wort in dich hinein atmest.

  1. Spiritueller Lebensstil

Ein spiritueller Lebensstil ist von Achtsamkeit geprägt. Ein achtsamer und respektvoller Umgang mit sich selbst, mit anderen Menschen und mit den Ressourcen der Erde bringt eine persönliche und allgemeine Schwingungserhöhung. Dieser Lebensstil beinhaltet eine bewusste und gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und Kraftaufladung in der Natur. Das schenkt Energie, Ausgeglichenheit und Lebensfreude.

  1. Uneigennützige Tätigkeiten

Eine Spirituelle Entwicklung dient der Selbstverwirklichung, aber nicht auf Kosten anderer. Um das Ego, das in jedem Menschen wohnt auf ein gesundes Maß zu reduzieren, ist es von Vorteil uneigennützige Tätigkeiten zu verrichten, sei es durch ehrenamtliche Tätigkeiten oder einfach durch Nachbarschaftshilfe. Wir sind ja nicht alleine auf dieser Welt, sondern teilen uns diese mit anderen. Die Gemeinschaft schützt, trägt und unterstützt den Einzelnen auch wenn er Hilfe braucht oder in Not kommt.  Spirituelle Entwicklung bedeutet an dieser Stelle auch vom Ich-Bewusstsein zum Wir-Bewusstsein zu gelangen, denn in der Schöpfung sind wir ohnehin alle miteinander verbunden.

 

Sabine Ruland - ONARISDanke, dass du meinen Ausführungen deine Zeit geschenkt hast. Viel Freude und wunderschöne spirituelle Erfahrungen auf deinem individuellen Weg.

Herzlichst Sabine Ruland

 

 

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